Über ihren Titelfavoriten: "Deutschland ist mein Favorit" - Über das Duell mit Frankreich: "Können Torjägerin nicht ersetzen"
· Über den aktuellen EM-Hype: "Leute sehen, dass sich was entwickelt"
Lena Goeßling hat in ihrer langen Fußballerinnen-Karriere fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Die Olympiasiegerin von 2016 und Ex-Europameisterin glaubt für das Halbfinal-Duell bei der EM in England gegen Frankreich am Mittwochabend (21.00 Uhr) fest an die DFB-Elf. Die 36-Jährige schildert im exklusiven Interview mit Sportradio Deutschland die Qualitäten der DFB-Frauen und fordert eine bessere Bezahlung. Das Interview in voller Länge steht auf der Website ab ca. 16 Uhr unter www.sportradio-deutschland.de zur Verfügung.
... über ihren Titelfavoriten: "Deutschland ist mein Favorit, die Mannschaft holt den Titel. Sie hat konstant gespielt, und ich habe irgendwie keine einzige Schwäche entdeckt. Das Team begeistert, nicht nur mit seinem Fußball. Es macht Spaß, den Mädels zuzusehen, mit welcher Leidenschaft sie den Teamgedanken leben. Wir haben in Deutschland tolle Spielerinnen und tolle Talente. Alles zusammen funktioniert einfach."
... über das Duell mit Frankreich: "Ihnen fehlt ihre Torjägerin Marie-Antoinette Katoto. Sie kommen nicht mehr so gefährlich vor das Tor. Sie können sie nicht ersetzen. Das ist im deutschen Kader anders, er ist sehr breit aufgestellt, man kann jeden eins zu eins ersetzen. Das ist eine hohe Qualität. Aber man muss jetzt die Chancen nutzen, die man erhält. Und das werden nicht viele sein."
... über den aktuellen EM-Hype: "Die Leute sehen, dass sich da etwas entwickelt, ein höheres Tempo gespielt wird. Die deutsche Mannschaft nimmt mit ihrem tollen Fußball die Leute mit. Ich glaube, dass man die Euphorie, die jetzt entsteht, auch mitnehmen kann. Ich glaube, dass wir wieder dahin kommen können, wo wir schon einmal waren. Und dass das auch auf die Bundesliga zutrifft und mehr Zuschauer in die Stadien kommen."
... über das liebe Geld: "Es müsste im Frauen-Fußball in Deutschland noch mehr passieren. Man sollte einen Mindestlohn für die Spielerinnen einführen. Sie opfern ihre Jugend, geben ihr Leben auf. Es ist ja auch ein Vollzeitjob."
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