Über die Auswirkungen der Regel: „Uns wird das Halten eines Elfmeters erschwert“ - Über die Englischen Wochen: „Wirkt sich auf die mentalen Kräfte aus“
Marvin Schwäbe, Keeper des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, hat anstrengende Wochen mit dem Klub aus der Domstadt hinter sich. In einem exklusiven Interview mit Sportradio Deutschland schildert er die Folgen der Englischen Wochen auf Torhüter: „Wirkt sich eher auf die mentalen Kräfte aus“. Dazu kritisiert der 27-Jährige die striktere Einhaltung der Torlinien-Regel bei Elfmetern.
Das Interview in voller Länge steht auf der Website unter www.sportradio-deutschland.de zur Verfügung.
… über die Auswirkungen der Englischen Wochen auf Torhüter: „Es ist nicht so, als würde ich nach einem Spiel merken, dass ich 90 Minuten in den Beinen habe. Bei mir wirkt es sich eher auf die mentalen Kräfte aus. Nach den vielen Englischen Wochen merkt man das auch. Wir haben im Team allerdings gute Wege gefunden, uns zu regenerieren.“
… über die Torlinien-Regel bei Elfmetern: „Die Regel existiert schon länger. Erst kürzlich wurden die Schiedsrichter allerdings darauf hingewiesen, daher wird es derzeit häufiger gepfiffen. Man versucht, sich daran zu halten und nun ist es noch mehr im Kopf. Daher stellt man sich fast hinter die Linie, um den Schritt nach vorne machen zu können.“
… über die Torlinien-Regel aus Sicht der Keeper: „Uns wird das Halten eines Elfmeters erschwert, da wir den Schritt vor die Linie nicht mehr machen dürfen. Gleichzeitig darf der Schütze weiterhin verzögern und kann so versuchen, den Torhüter auszuwackeln. Irgendwann machst du als Torhüter einen Schritt. Wenn der Schütze beim Anlauf zweimal stehen bleibt und versucht, den Torhüter auszugucken, steht das in keiner Relation.“
… über die Auswirkungen der vielen VAR-Checks: „Wenn wir ein Tor schießen oder kassieren, merke ich, dass die Freude zurückgehalten wird. Das ist schade.“
… über den FC-Sieg gegen Augsburg: „Enorm wichtig. Wenn man drei Spiele hinter sich hat, die von den Ergebnissen nicht gepasst haben, ist es enorm ärgerlich. Man kann nicht sagen, dass wir schlecht gespielt haben. Daher sind wir nicht mit gesenkten Häuptern in das Augsburg-Spiel gegangen. Dennoch war es nicht die einfachste Situation.“
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