FußballPressemitteilung

Schalkes Trainer Muslic unzufrieden mit Remis: „Nehmen wir mit, weil wir es mitnehmen müssen“

Auch für Fürths Torschütze Srbeny ist ein Punkt zu wenig im Abstiegskampf: „Wir brauchen drei Punkte“ - Ljubicic gleicht für S04 per Traumtor aus: „So ein Tor habe ich noch nie geschossen“ - RTL-Experte Kroos zu Fürth: „Gibt genügend Ansätze, um positiv zu sein“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie SpVgg Greuther Fürth gegen FC Schalke 04 (1:1) am 24. Spieltag der 2. Bundesliga. Die Stimmen sind frei zur Verwendung mit Hinweis auf die 2. Bundesliga live bei RTL.

… zum Punktgewinn: „Vom Spielverlauf geht der Punkt dann auch in Ordnung, auch für Schalke. Wir sind zufrieden, sagen wir es mal so.“

… zum Frust trotz des Remis: „Wir brauchen drei Punkte, das habe ich letzte Woche schon gesagt. Es sind nicht mehr viele Spiele zu spielen, wir brauchen jeden einzelnen Punkt. Klar ist das ernüchternd, weil es auch drei hätten sein können. Aber wir nehmen jetzt den einen Punkt und bereiten uns auf nächste Woche vor.“

… zu seinem Tor: „Ich sehe, dass Branimir Hrgota den Ball hat und weiß eigentlich, wohin er ihn spielt. Ich habe einen guten ersten Kontakt und sehe dann, dass der Torwart eher stehen bleibt. Dann kann ich den Ball noch an ihm vorbeispitzeln.“

… zum starken Schalker Support im Stadion: „Klar spürt man das. Es ist ein Heimspiel, aber unsere Fans haben auch Gas gegeben. Wenn der Schiri anpfeift, können wir das als Spieler ganz gut ausblenden. Trotzdem müssen wir uns ärgern, dass wir am Ende nur 1:1 gespielt haben.“

… zum Remis: „Möglichkeiten hatten wir. Ein super Start, die ersten zehn bis zwölf Minuten überragend, sehr dominant, mit so vielen Ballgewinnen. Dann bekommst du das 0:1 und selbstverständlich bekommt Greuther Fürth dann Auftrieb. Sie hatten dann gefühlt zehn Mann hinter dem Ball. Nichtsdestotrotz haben wir sehr viele Tormöglichkeiten gehabt, sehr viele Tormöglichkeiten herausgespielt und waren auch bei Standards sehr gefährlich. Wir müssen das 1:1 einfach viel, viel früher machen. Das haben wir dann in der zweiten Halbzeit geschafft und wollten danach noch einmal ein Powerplay aufziehen, damit uns der Lucky Punch gelingt. Chancen waren wieder da, aber wir haben es heute verpasst.“

… zum Gegentor: „Beim Abstoß machen wir Dinge, die wir nicht vorbereitet haben. Kevin Müller ist jetzt da und das ist sein zweites Spiel. Er kennt die Abläufe noch nicht komplett. Wenn wir in unseren Abläufen sind, sind wir stark. Wenn Spieler anfangen, eigene Dinge zu machen, haben wir ein Problem. Ich habe mich sehr aufgeregt, weil das nicht geplant war und wir vor dem Spiel klar besprochen haben, wie wir den Abstoß gestalten. Dann erwarte ich mir von einem 34-Jährigen mit seiner Erfahrung, dass er das besser löst.“

… zum Ausgleich von Ljubicic: „Wir wollten Dejan in den letzten 15 bis 20 Minuten aus seiner tieferen Position heraus haben. Das ist normalerweise seine Position. Das macht er natürlich überragend. Es gehört immer ein bisschen Glück dazu, wenn man aus 25 Metern genau ins Kreuzeck trifft. Aber wie gesagt: Wir hatten vorher genug Hochkaräter, um das Spiel früher auszugleichen. Dann brauchen wir so ein Premier-League-Tor.“

… zum Punktgewinn: „Das 1:1 nehmen wir mit, weil wir es mitnehmen müssen. Wir wissen, wie tough unsere Liga ist, wir wissen, wie eng die Spiele sind. Es geht weiter.“

… zur engen 2. Bundesliga: „Das spricht für die geilste 2. Liga auf der ganzen Welt. Das spricht für die Spannung. Deswegen kommen die Leute ins Stadion, deswegen schauen die Leute auch vorm Fernseher zu, weil es einfach immer Entertainment ist. Und heute haben wir auch Entertainment geliefert.“

… zum Aufstiegsrennen: „Nichts ist einfach in unserer Liga. Aber wenn man sich die Tabelle jetzt genau anschaut, dann kristallisieren sich da fünf Mannschaften heraus. Und wenn ich mir die Tabelle am vorletzten oder letzten Spieltag anschaue, dann wird es immer noch genauso eng sein. Deswegen cool bleiben, Punkte sammeln, zu Hause und auswärts. Dann sind wir da, wo wir sein wollen.“

... zum Support in Fürth (vor dem Spiel): „Wir sind bis in die Haarspitzen motiviert. Aber das Gefühl, auswärts fast wie zu Hause aufzutreten, kitzelt noch ein paar Prozent aus den Jungs raus. Das werden wir definitiv brauchen.“

… zum Tor: „So ein Tor habe ich noch nie geschossen, also freut es mich. Aber im Endeffekt bin ich sauer, dass wir hier nicht drei Punkte geholt haben.“

… zum Spiel: „Wir haben viel zu früh das Gegentor bekommen, dann wurde es immer schwerer. Sie haben hinten dichtgemacht und das vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht. Dann wird es für uns, vor allem in der Offensive, immer schwieriger.“

… zum Punktgewinn: „Nach so einem Spiel ist das bitter, weil du dir sehr viel vorgenommen hast und die ganze Woche darauf hingearbeitet hast, hier ein gutes Fußballspiel zu machen und dem Gegner Probleme zu stellen. Natürlich ist der erste Platz schön, aber wir schauen jetzt nach vorne und müssen zusehen, dass wir zu Hause die Spiele gewinnen.“

Kevin Müller (Torwart FC Schalke 04) zur Stimmung auf Schalke (vor dem Spiel): „Es ist sehr emotional in beide Richtungen. Seitdem ich da bin, ist es sehr positiv. Das versuchen wir, weiterhin beizubehalten. Das können wir selbst auf dem Platz regeln. “

… zur Leistung der Schalker: „Sie haben gegen einen schwierigen Gegner gespielt, der tief stand. Das ist immer schwer, da durchzukommen, wenn der Gegner gerade defensiv alles reinhaut. Sie haben es in der zweiten Halbzeit schon deutlich besser gemacht, haben es mit Halbfeldflanken probiert und hatten eine gute Strafraumbesetzung. Sie haben sich den Punkt dann auch mindestens verdient.“

… zur Lage der Fürther: „Es gibt genügend Ansätze, um optimistisch zu sein. Es war auch wichtig, heute diesen Punkt zu holen, um den Schwung aus dem Heimsieg letzte Woche mitzunehmen. Wenn man führt und ein spätes Gegentor bekommt, fühlt es sich vielleicht wie zwei verlorene Punkte an, aber der Punkt kann wichtig werden.“

… zum Druck auf Schalke im Aufstiegskampf (vor dem Spiel): „Es ist die Phase der Saison, wo man auf die anderen Plätze schaut und guckt, wie die Ergebnisse waren. Dann kriegt man schon ein wenig Druck mit. Sie wollen oben bleiben und aufsteigen, daher ist ein Sieg Pflicht.“

… zu Dzeko (vor dem Spiel): „Seine Mitspieler werden durch ihn besser, das ist deutlich zu erkennen. Er bereitet Tore vor, schießt Tore – aber die Mitspieler haben einen Spieler vorne, von dem sie wissen, dass sie sich auf ihn verlassen und sich an ihm hochziehen können. Das hat einen unfassbaren Wert für eine Mannschaft.“

Quelle: RTL Deutschland · SPPOriginalmeldung ↗
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