FußballPressemitteilung

„Partybefehl! Werden die ganze Woche feiern!“: Würzburg steigt in die 3. Liga auf – nächstes Leipziger Relegations-Drama: „Tut brutal weh, zwei Mal Meister zu werden und nicht aufzusteigen!“

Bierdusche für Würzburgs Aufstiegstrainer Michael Schiele
Bierdusche für Würzburgs Aufstiegstrainer Michael Schiele · © Imageo Sport

Die Würzburger Kickers feiern den Aufstieg in die 3. Liga! Durch das 2:1 im Rückspiel gegen Lok Leipzig am heimischen Dallenberg – nach dem 1:0-Auswärtssieg in Leipzig – kehren die Würzburger nach vier Jahren in den Profifußball zurück. Jermain Nischalke in der 30. und Cherif Cisse in der 72. Minute erzielen die Tore. Wilde 65 Sekunden in Würzburg! Kurz zuvor hatte Djamal Ziane für die Leipziger ausgeglichen (71.) – die Hoffnung der „Loksche“ währt jedoch nur kurz. Nach dem Spiel feiern die Unterfranken – Aufstiegstrainer Michael Schiele gibt den „Partybefehl“: „Die Jungs wollen Party machen und die Stadt abreißen – und ich denke, sie werden sich was einfallen lassen. Wir werden die ganze Woche feiern!“

„Pure Erleichterung“ bei Würzburgs Sportdirektor Sebastian Neumann: „Es waren vier harte Jahre in der Regionalliga und der Verein hat es einfach verdient, wieder in der 3. Liga zu sein!“ Besonders freut er sich für Peter Kurzweg, der seine Profikarriere mit der Aufstiegsfeier beendet: „Peter ist hier einfach eine Legende! Er hat heute sein Herz auf dem Platz gelassen, eine enorme Qualität, Energie und Leidenschaft reingebracht und hat diesen Abschied einfach verdient.“ Kurzweg selbst fühlt sich heute Abend „glücklichster Mensch auf der Welt!“

Gleichzeitig tut es Sebastian Neumann „unglaublich Leid für Lok! Sie haben super Arbeit geleistet, sind zwei Mal Meister geworden und ich hoffe, dass sie nächstes Jar nachkommen!“

Bei den Leipzigern ist die Enttäuschung nach dem nächsten Relegations-Drama nach 2020 und 2025 groß – und auch der Frust wegen der umstrittenen Aufstiegsregelung! Lok-Trainer Jochen Seitz „tut es brutal weh, zwei Mal Meister zu werden und nicht aufzusteigen! […] . Schlussendlich trifft uns das Schicksal heute brutal und mir tut es unglaublich Leid für den Verein, die Fans und die Mannschaft!“

Auch Leipzigs Sportdirektor Toni Wachsmuth ist enttäuscht, blickt trotzig nach vorne – und muss seinen Frust heute erst einmal runterspülen: „Es ist gerade echt schwierig! Ich stand letztes Jahr auch bei dir und es fühlt sich nicht weniger beschissen an. Wir haben alles probiert und gezeigt, was sie für ein Herz und für eine Qualität haben. […] Wir werden trotzdem weitermachen: Wir haben eine Mannschaft mit astreinem Charakter! Aber beim heutigen Frust werden wir uns richtig einen rein geben!“

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen vom Rückspiel der Aufstiegsspiele zur 3. Liga zwischen den Würzburger Kickers und dem 1. FC Lokomotive Leipzig. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht’s mit dem Fußball-Highlight des Jahres ab nächster Woche: Die FIFA WM 2026 ab 11. Juni. Alle Spiele live, das beste Aufgebot – MagentaTV ist die Top-Adresse zur Fußball-WM!

Die Würzburger Kickers kehren nach vier Jahren in der Regionalliga in die 3. Liga zurück. Jermain Nischalke in der 30. und Cherif Cisse in der 72. Minute erzielen die entscheidenden Treffer. Djamal Zianes Ausgleich kurz zuvor (71.) ist nicht mehr als ein Moment der Hoffnung. Bitter für Lok Leipzig, die nach 2020 (2:2 und 1:1 gegen Verl) und 2025 (1:1 und 0:3 n.V. gegen Havelse) – zum dritten Mal in der umstrittenen Aufstiegsrelegation scheitern.

Jubel in Würzburg – Torschütze Nischalke auch nach Schlusspfiff treffsicher: Aufstiegstrainer Michael Schiele bekommt die obligatorische Bierdusche

Link zum Video: clipro.tv/player?publishJobID=cnBKdlhtMlNZVTZ2QWY4aHVaZ1FoR1BXL0ZsQUM2WmduNGN1LzdBZGRwbz0=

„Gänsehaut nach der größtmöglichen Enttäuschung“: Trotz Trauer bei Lok Leipzig nach dem dritten verpassten Aufstieg in der Relegation nach 2020 und 2025 – Mannschaft und Fans zeigen sich als eindrucksvolle Einheit. Link zum Video: clipro.tv/player?publishJobID=OGd1TzMwSHUyMWw3bVd2ck9tcHVDQkNnSHUxRXhjejQ5c3VnZGFMMWJuVT0=

Michael Schiele, Trainer Würzburg: „Es ist einfach überragend, wir haben das super gezogen. Die Jungs haben das, was wir vorgegeben haben, super umgesetzt. Der Aufstieg ist absolut verdient!“

… seine Gefühle nach dem Aufstieg: „Ich bin hierhergekommen, um aufzusteigen. Die Jungs haben sich super weiterentwickelt, wir sind ohne Niederlage in die Relegation gekommen. Mich freut es vor allem für den Verein, dass wir nach vier Jahren den Aufstieg geschafft haben. Mir tut es aber auch leid für Lok Leipzig: zwei Mal Meister zu werden und dann in der Relegation zu scheitern, ist extrem bitter.“

… über Bonga und Nischalke: „Am Ende waren alle wichtig. Wir haben gegen starke Offensivspieler alles gut wegverteidigt. Wie Bonga seine Läufe ansetzt, zwei Gegenspieler bindet und die Tore vorbereitet, ist absolut super. Wir mussten auch immer mal wieder Glück haben. Wie beim 2:1, wo der Ball Cherif [Cisse, Anm.d.Red.] durchrutscht und er irgendwie reingeht.“

… die anschließende Party: „Ich mache einen Partybefehl! Die Jungs wollen Party machen und die Stadt abreißen – und ich denke, sie werden sich was einfallen lassen. Wir werden die ganze Woche feiern!“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=cjc3WGFZTFc0aEVYVis2Nm5EVWZWeE1YYnhHVExSSU5TOGkzeUVHWnh4dz0=

Sebastian Neumann, Sportdirektor Würzburg: „Es ist einfach pure Erleichterung! Es waren vier harte Jahre in der Regionalliga und der Verein hat es einfach verdient, wieder in der 3. Liga zu sein! Kompliment an alle, die daran beteiligt waren!“

… über Peter Kurzweg: „Peter ist hier einfach eine Legende! Er hat heute sein Herz auf dem Platz gelassen, eine enorme Qualität, Energie und Leidenschaft reingebracht und hat diesen Abschied einfach verdient. Ich freue mich sehr für ihn!“

… die Relegation: „Wir wissen selber wie hart es ist, eine solche Relegation zu verlieren. Deshalb tut es mir unglaublich Leid für Lok! Sie haben super Arbeit geleistet, sind zwei Mal Meister geworden und ich hoffe, dass sie nächstes Jar nachkommen!“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dVBwSlA1b2FBai8vdm9tWk4zbEFaVHl1Z3hoRExMY1J5TXFSVkorYS85VT0=

Peter Kurzweg, der seine Profikarriere mit dem Aufstieg krönt: „Es ist für mich etwas ganz Besonderes. Hier bin ich Profi, hier beende ich jetzt meine Karriere vor ausverkauftem Haus mit einem Aufstieg. Ich bin gerade der glücklichste Mensch auf der Welt!“

… über den Spielverlauf: „Es kommt viel zusammen, der Ball kurz vor Schluss war drinnen, aber man muss auch sagen, dass wir meiner Meinung nach in der ersten Halbzeit einen Elfmeter hätten bekommen müssen. Am Ende war es glaube ich auch verdient.“

… die Party: „Auch da werde ich wie auf dem Spielfeld vorangehen (lacht). Auf ein letztes Mal und dann lege ich die Beine auch verdientermaßen hoch.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VForUGFRdGNXZ0hHcnJDMDFqTmM5SjNjaEhKbGpQNSs0aS9oS3FHOFF6cz0=

Jochen Seitz, Trainer Lok Leipzig: „Zu aller erst einmal ein riesiges Kompliment an die Fans! Ich glaube, sie haben gesehen, dass wir heute alles auf dem Platz gelassen haben. Ich kann der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen, wir haben gekämpft und alles in die Waagschale reingeworfen. Aber es tut schon brutal weh, zwei Mal Meister zu werden und nicht aufzusteigen!“

… die Situation kurz vor Schluss: „Das muss man einfach sehen. Der Ball ist ein halber Meter hinter Linie. Da hätten wir vielleicht nochmal alles nach vorne geschmissen und noch eine kleine Chance bekommen. Schlussendlich trifft uns das Schicksal heute brutal und mir tut es unglaublich Leid für den Verein, die Fans und die Mannschaft!“

… einen möglichen Direktaufstieg als Meister in der nächsten Saison: „Daran können wir jetzt gar nicht denken. Nur weil nächste Saison der direkte Aufstieg möglich ist, kann man nicht sagen, dass man einfach wieder Meister wird. Das geht leider nicht. Es ist wahrscheinlich die einzige Liga der Welt, wo der Meister nicht aufsteigt. Dass einen das zweimal trifft, da gibt es glaube ich keine Worte für.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=SHBiMU1HYjVMOExOZ0wrNjNSM2tMN2NpYVRjYUoyNDRlWVU4SUwvZ1lHVT0=

Toni Wachsmuth, Sportdirektor Leipzig: „Es ist gerade echt schwierig. Ich stand letztes Jahr auch bei dir und es fühlt sich nicht weniger beschissen an. Wir haben alles probiert und gezeigt, was sie für ein Herz und für eine Qualität haben. Am Ende brauchst du für so ein Spiel dann auch das Quäntchen Glück, das hatten wir heute nicht. Ich möchte aber auch den Würzburgern gratulieren und wünsche ihnen viel Glück in der 3. Liga! Wir werden trotzdem weitermachen. Wir haben eine Mannschaft mit astreinem Charakter, aber beim heutigen Frust werden wir uns richtig einen rein geben!“

… Farid Abderrahmane, Spieler Leipzig: „Das gehört dann zu so einem Endspiel dazu. Zwei Chancen in der ersten Halbzeit wurden auf der Linie gerettet, dann ist ein hin und her und wir bekommen das 1:0. Danach hat sich eigentlich nicht so viel verändert, weil wir eh zwei Tore brauchten, um zu gewinnen. Wir sind dann richtig gut zurückgekommen, das zweite Tor ist dann einfach richtig bitter. Aber nicht zu sehen, dass der Ball da hinter der Linie ist, ist einfach schlecht!“

Link zum Doppelinterview: clipro.tv/player?publishJobID=aHZhd3RXNGdNSXdXSlBPZ3hTL0ZmNFVCNm1XV2UvdVJkVU8yMmc0OGZydz0=

Quelle: MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH · SPPOriginalmeldung ↗
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