MotorsportPressemitteilung

Max Kronberg/Hendrik Still gewinnen Saisonfinale der ADAC GT4 Germany in Hockenheim

Strahlende Tagessieger- Max Kronberg (li.) und Hendrik Still
Strahlende Tagessieger- Max Kronberg (li.) und Hendrik Still · © ADAC Motorsport

Mit Kronberg und BMW-Pilot Marat Khayrov zwei Trophy-Piloten auf dem Gesamt-Podium - AVIA W&S Motorsport Team-Champion der Saison 2023 - Denis Bulatov Vize-Champion in der Fahrer-Wertung

Max Kronberg (36/Berlin) und Hendrik Still (36/Kempenich) triumphieren im Porsche 718 Cayman GT4 beim Saisonfinale der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring und sichern ihrem Team AVIA W&S Motorsport damit gleichzeitig auch den Titel in der prestigeträchtigen Team-Wertung der ADAC Serie. Knapp geschlagen fahren Marat Khayrov (36/KGZ) und Gabriele Piana (37/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) im BMW M4 GT4 auf Platz zwei. Das Podium komplettieren Hugo Sasse (19/Aschersleben) und Mike David Ortmann (23/Ahrensfelde, beide Prosport Racing), die im Aston Martin Vantage GT4 bereits am Vortag ihren Titel in der Fahrer-Wertung verteidigten. „Dieser Sieg ist einfach unbeschreiblich und der absolute Wahnsinn. Wir freuen uns mächtig, dazu beigetragen zu haben, dass AVIA W&S Motorsport die Team-Wertung 2023 gewonnen hat“, jubelte Kronberg, der gleichzeitig auch den Tagessieg in der Trophy-Wertung holte.

Kronbergs Teamkollege Hendrik Still begann das Saisonfinale schon von der Pole-Position aus und wandelte die gute Ausgangslage gleich in die Rennführung um. Dahinter blieb Aston Martin-Pilot Ortmann auf Position zwei. Still setzte sich im ersten Rennabschnitt kontinuierlich an der Spitze des Feldes ab. Neben Still wusste auch BMW-Pilot Gabriele Piana in der ersten Rennhälfte zu überzeugen. Von Startplatz zehn gestartet arbeitete er sich mit spektakulären Überholmanövern bis auf die zweite Position vor und schloss bis zu den Fahrerwechseln schließlich auch zum führenden Still auf, konnte diesen aber nicht mehr passieren.

Nach den Fahrerwechseln behielt auch Stills Teamkollege Kronberg die Führung. Marat Khayrov, der von Piana übernommen hatte, lag jedoch dicht auf. Nach und nach verschaffte sich Kronberg an der Spitze dann aber etwas Luft und fuhr final mit gut anderthalb Sekunden Vorsprung zum ersten Saisonsieg. Hugo Sasse, der in der zweiten Rennhälfte für Ortmann in den Meister-Aston Martin stieg, verteidigte Rang drei und machte das nächste Podium für das Titel-Duo perfekt. Platz vier ging an Daniel Gregor (17/Maikammer) und Finn Zulauf (19/Königstein im Taunus, beide AVIA W&S Motorsport), die im Porsche damit gleichzeitig auch den Tagessieg in der Junior-Wertung klarstellen konnten. Fünfte wurden Tim Reiter (24/Ostfildern) und Leon Wassertheurer (21/Ulm, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) in einem weiteren BMW.

Die final Drittplatzierten im Jahres-Gesamtklassement David Jahn (32/Leipzig) und Jannes Fittje (24/Langenhain, beide AVIA W&S Motorsport) beendeten das Rennen im Porsche auf Platz sechs vor Denis Bulatov (25/Köln) und Marc de Fulgencio (24/ESP, beide BCMC Motorsport powered by EastSide Motorsport) im Mercedes-AMG GT4. Bulatov konnte somit den Vize-Titel in der Fahrer-Wertung einfahren. Rang acht ging an die Gaststarter Philip Wiskirchen (19/Euskirchen) und Markus Eichele (43/Schwäbisch Gmünd, beide ME-Motorsport) vor deren BMW-Markenkollegen Mex Jansen (17/NLD) und Nico Hantke (19/Hürth, beide Walkenhorst Motorsport). Die Top Zehn komplettierte das Porsche-Duo Pavel Lefterov (25/BGR) und Stefan Bostandjiev (19/BGR, beide Overdrive Racing).

„Es ist unfassbar – zunächst die Pole-Position und nun der Sieg. Das Feld in der ADAC GT4 Germany ist mit vielen Pro-Piloten extrem stark besetzt, umso höher ist die Leistung einzuwerten. Max hat als Pilot eine grandiose Entwicklung gemacht. Meine Pace war heute auch sehr gut. Wir sind einfach nur noch glücklich.“

„Es ist ein wahnsinniges Wochenende – jenseits unserer Erwartungen. Das ging schon mit den Resultaten am Samstag los. Heute hat Hendrik dann richtig einen rausgehauen und einen großen Vorsprung für mich herausgefahren. Danach wollte ich das Rennen nur noch nachhause bringen. Das ist gelungen.“

„Wir wussten schon gestern, dass wir ein gutes Auto haben. Ich hatte in der Qualifikation am Morgen aber etwas Pech, war jedoch sicher, dass ich im Rennen nach vorne fahren kann. Ich habe dennoch nicht damit gerechnet, mit Marat zusammen auf das Gesamt-Podium zu kommen. Das ist unglaublich und die beste Art, die Saison zu beenden.“

„Das Gesamt-Podium zusammen war mit Gabriele mein großer Traum in dieser Saison - und das letzte Rennen war der perfekte Zeitpunkt, dies Wirklichkeit werden zu lassen. Ich bin einfach nur noch glücklich. Mir fehlen die Worte. Das Rennen gegen Max an der Spitze hat richtig Spaß gemacht. Es ist ein phantastischer Tag.“

„Die Qualifikation war schon recht gut und eine super Voraussetzung für das Rennen. Wir haben zum Saisonende dann nochmals das Maximale herausgeholt und mit Platz drei einen schönen Abschluss der Saison gefunden. Es war ein schönes und vor allem faires Rennen. Ich hatte meinen Spaß.“

„Es war nicht einfach heute. Wir haben ein grundsätzlich schweres Auto. Das hat man am fehlenden Topspeed gesehen. Im letzten Sektor war ich aber super stark, deswegen habe ich dort immer versucht, zu pushen. Am Ende hat es zu Platz drei gereicht.“

Quelle: ADAC GT4 Germany · SPPOriginalmeldung ↗
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