MotorsportPressemitteilung

Gabriele Piana/Michael Schrey gewinnen Saisonauftakt der ADAC GT4 Germany in Oschersleben

Strahlende Sieger- Gabriele Piana (li.) und Michael Schrey
Strahlende Sieger- Gabriele Piana (li.) und Michael Schrey · © ADAC Motorsport

BMW M4 GT4-Duo mit souveränem Start/Ziel-Sieg - Hofor Racing by Bonk-Teamkollegen Reiter/Wassertheurer ebenfalls auf Podium - Enzo Joulié gewinnt mit Gesamtplatz zwei auch die Junior-Wertung

Michael Schrey (41/Wallenhorst) und Gabriele Piana (37/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) sind die großen Triumphatoren im Samstagsrennen beim Saisonauftakt der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben bei Magdeburg. Die Champions der Saison 2021 dominierten das rund einstündige Rennen vor großer Kulisse im Rahmenprogramm der DTM und gewannen letztendlich mit einem Vorsprung von knapp 13 Sekunden. Rang zwei ging an Enzo Joulié (19/FRA) und Marc de Fulgencio (24/ESP, beide BWT Mücke Motorsport) im Mercedes-AMG GT4. Tim Reiter (25/Stuttgart) und Leon Wassertheurer (22/Ulm) im zweiten BMW von Hofor Racing by Bonk Motorsport komplettierten das Podium. „Nach einem Jahr Pause so in die ADAC GT4 Germany zurückzukommen, ist einfach unbeschreiblich. Mein Dank geht an das gesamte Team. Alle haben zu diesem Triumph beigetragen. Zu viel feiern können wir jedoch nicht, denn am Sonntag steht noch Lauf zwei an“, jubelte Schrey auf dem Podium.

Sein Teamkollege Piana hatte das Rennen schon von der Pole-Position aus begonnen und die gute Ausgangslage direkt in die Rennführung umgewandelt. Danach sah der Rest des 24 Wagen starke Feldes nur noch die Rücklichter des BMW. Bis zum Fahrerwechsel zu Rennmitte hatte der Italiener bereits einen Vorsprung von rund zwölf Sekunden herausgefahren. Auch der zweitplatzierte Mercedes-AMG, den de Fulgencio in der ersten Rennhälfte steuerte, hatte ein einsames Rennen und einen Respektabstand auf die weiteren Verfolger. Im Kampf um Platz drei ging es hingegen zur Sache. Wassertheurer kämpfte rundenlang gegen Markenkollege Leyton Fourie (18/ZAF, FK Performance Motorsport) und konnte sich erst kurz vor den Fahrerwechseln durchsetzen.

Die zweite Rennhälfte sah ein ähnliches Bild. Pianas Teamkollege Michael Schrey konnte es ruhig angehen lassen und die Führung letztendlich souverän nach Hause fahren. Auch Joulié, der von de Fulgencio übernommen hatte, hatte freie Bahn und machte mit Platz zwei auch den Sieg in der Junior-Wertung perfekt. Im Kampf um Platz drei zeichnete sich ein Duell zwischen Wassertheurers Partner Tim Reiter und Fouries Teamkollegen Max Rosam (19/Taunusstein) ab. Doch wenige Minuten nachdem Rosam in seinen BMW stieg, musste er das Rennen mit einem Reifenschaden vorzeitig beenden.

Hinter den führenden Drei setzte sich in der zweiten Rennhälfte Finn Zulauf (19/Königstein im Taunus) im Porsche 718 Cayman GT4 von AVIA W&S Motorsport in Szene und sicherte sich gemeinsam mit Josef Knopp (19/CZE) die vierte Position. Rang fünf ging an Alex Connor (20/GBR) und Jan Philipp Springob (23/Olpe, beide CV Performance Group) im Mercedes-AMG vor Ferdinand Winter (20/Grafenrheinfeld) und Ivan Ekelchik (27, beide Wimmer Werk Motorsport) in einem weiteren Porsche und dem Mercedes-AMG-Duo Mattis Pluschkell (19/Elmenhorst-Lichtenhagen) und Luca Bosco (20/ITA, beide BWT Mücke Motorsport). Das Debüt des brandneuen Aston Martin Vantage GT4 endete für Jan Marschalkowski (21/Inning am Ammersee) und Philipp Gogollok (18/Bad Homburg, beide Zakspeed ESM) auf Rang acht. Neunte wurden ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Thomas Rackl (16/Berching) und Andreas Jochimsen (26/DNK, beide ME Motorsport) im BMW. Die Top Ten komplettierten die Porsche-Fahrer Simon Birch (17/DNK) und Denny Berndt (19/Berlin, beide Razoon - more than Racing). Den Sieg in der Trophy-Wertung errang Max Kronberg (37/Singapur) im Porsche von AVIA W&S Motorsport.

„Vielleicht sah es von außen einfach aus, aber man muss im Rennen immer alles richtig machen. Ich hatte einen gute Start und danach einen relativ einfachen Weg. Das war uns aber schon klar, da wir bereits am Freitag und in der Qualifikation eine starke Pace hatten. Nachdem ich einen Abstand aufgebaut hatte, begann ich meine Reifen für Michael zu managen und entschied, nicht voll am Limit zu fahren. Michael hat dann alles perfekt zu Ende gefahren. Wir sind zufrieden.“

„Dies war sicherlich nicht das schwierigste Rennen meiner Karriere. Aber nichtsdestotrotz musste ich die Konzentration aufrecht halten, denn es kam zu Rennende auch zu Überrundungsmanövern. Das Team hat eine perfekte Arbeit gemacht. Das Auto war einfach zu fahren und deswegen ist es super, des Sieg eingefahren zu haben.“

„Ich freue mich immer in Oschersleben zu fahren. Es ist mein drittes Podium hier. Hoffentlich können wir morgen in Richtung des Sieges schauen. Mein Stint war schwieriger als er aussah. Gerade von Platz zwei loszufahren, birgt stets Gefahren. Denn die Konkurrenz in der ADAC GT4 Germany ist stark. Aber nachdem ich einen Abstand nach hinten herausgefahren hatte, konnte ich meine Pace managen.“

„Wir konnten heute nichts Besseres als Platz zwei erreichen. Gabriele und Michael waren einfach zu stark. Es war nicht möglich, sie zu schlagen. Aber hoffentlich sieht es morgen anders aus und wir können vor ihnen landen. Dafür werden wir alles geben.“

Leon Wassertheurer – Platz drei für Hofor Racing by Bonk Motorsport

„Das ist natürlich ein mega Saisonstart, mit dem wir in dieser Form nicht gerechnet haben. Wir haben aber schon in den freien Trainings erkannt, dass wir ziemlich schnell hier sind – und auch gut in der Longrun-Pace. Mein Zweikampf mit dem anderen BMW war wirklich nervenaufreibend. Es ging richtig fair zur Sache und hat einfach nur Spaß gemacht. Morgen wollen wir wieder auf das Podium fahren.“

„Es ist ein sehr schöner Start für uns als Team. Glückwunsch an dieser Stelle auch an Gabi und Michi zum Sieg. Es hätte eigentlich fast nicht besser für uns laufen können. Leon hat einen super Job gemacht und den BMW vor dem Boxenstopp überholt. Das war sehr wichtig. Ich konnte das Rennen dann nach Hause fahren. Das hat perfekt funktioniert.“

Quelle: ADAC GT4 Germany · SPPOriginalmeldung ↗
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