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Finale Grande für die Sportler*innen des Deutschen Fallschirmsportverbandes: Zehn Medaillen zum Saisonabschluss – Fünf Podestplätze beim Weltcup in Dubai sowie fünf Medaillen im Gesamtweltcup

Finale Grande für die Sportler*innen des Deutschen Fallschirmsportverbandes: Zehn Medaillen zum Saisonabschluss – Fünf Podestplätze beim Weltcup in Dubai sowie fünf Medaillen im Gesamtweltcup
· © DFV

Stefan Wiesner Bundeswehrsportler des Jahres 2023 - Erfolgreiche Teilnahme beim Finale in Dubai - Gold in Teamwertung, 1 x Gold und 3 x Silber in den Einzeldisziplinen - Überragendes Ergebnis in der Weltcupgesamtwertung: Gold in Teamwertung, 1 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze

Überherrn/Dubai, 26. November 2023 (dfv) – Die Fallschirmspringer*innen des Deutschen Fallschirmsportverbandes (DFV) und des Deutschen Aero Clubs e.V. haben in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, einen herausragenden Saisonabschluss gefeiert. Neben fünf Medaillen in den Einzeldisziplinen, sicherten sich die Aktiven auch fünf Podestplätze in der Weltcupgesamtwertung. Herausragende Einzelteilnehmer waren Stefan Wiesner und Tatjana Gustke, die sich beide Silber in der Einzelwertung sicherten. Für einen deutschen Doppelerfolg mit Gold und Silber in der Juniorenwertung sorgten Elias Kammer und Mathias Demmler. Das Tüpfelchen auf dem i machte das Team der Sportfördergruppe der Bundeswehr aus Altenstadt (Kai Erthel, Robin Griesheimer, Christian Kautzmann, Elischa Weber und Stefan Wiesner) perfekt, das Gold in der Teamwertung gewann. „Wir können sehr zufrieden auf eine herausragende Saison 2023 blicken“, sagte DFV-Sportdirektor Ralph Schusser, „Unsere Athleten und Athletinnen konnten konsequent ihre Leistungen abrufen und immer Bestleistungen erzielen. Dieses Jahr wird uns lange in Erinnerung bleiben.“

Der letzte Wettkampf der siebenteiligen Weltcup Series, bei dem zugleich die Gesamtsieger der Weltcup Series gekürt wurden, fand in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate statt. Im Zielspringen wurden die Sieger in den Klassen Männer, Frauen, Junioren, Master und Teamwertung ermittelt.

Gekrönt wurden die herausragenden Leistungen der deutschen Athleten durch die erstmalige Auszeichnung eines Fallschirmspringers zum „Bundeswehrsoldaten des Jahres 2023“. Am 24. November erhielt Stefan Wiesner die Auszeichnung auf dem Ball der Streitkräftebasis in Bonn.

Wiesner auf Rang zwei – Top-Resultate für Griesheimer, Kautzmann, Erthel, Kammer

Im großen Teilnehmerfeld aus insgesamt 109 Athleten erkämpfte sich Stefan Wiesner (Bad Kohlgrub) in der Einzelwertung Männer mit sechs Punkten den zweiten Platz hinter dem Tschechen Jakub Rataj (2 Punkte) und vor Schweizer Nicolas Baumann (7 Punkte). Auch die weiteren deutschen Athleten beendeten den Wettkampf mit guten Ergebnissen. Robin Griesheimer (Schwabsoien) verpasste mit sieben Punkten und Rang vier nur knapp das Podium. Christian Kautzmann (Schongau, 8 Punkte) auf Platz zehn, Kai Erthel (Schongau, 9 Punkte) auf Platz 15 und Elias Kammer (Schwabsoien, 10 Punkte) auf Platz 23 komplettierten das gute deutsche Ergebnis.

Tatjana Gustke konnte in der Frauenwertung mit 31 Teilnehmerinnen überzeugen. Mit neun Punkten lag die Schongauerin in der Endabrechung auf Rang zwei hinter der Französin Leocadie Ollivier De Pury (6 Punkte), aber vor deren Landsfrau Deborah Ferrand (13). Zoe Stoll (Stutensee) konnte aufgrund einer 16-Punkte-Wertung in der dritten Runde mit insgesamt 28 Punkten und Platz 19 nicht an die guten Leistungen der diesjährigen Europameisterschaft in Ravenna anknüpfen.

In der Juniorenwertung (zehn Teilnehmer aus vier Nationen) sicherte sich Elias Kammer (Schwabsoien) mit 10 Punkten die Goldmedaille vor Mathias Demmler (Schwabniederhofen, 14 Punkte). Aaron Dulisch (Altenstadt i.OBB) auf Platz vier und Zoe Stoll (Stutensee) mit Platz fünf vervollständigten das hervorragende deutsche Ergebnis.

In der Masterwertung (57 Teilnehmer), in der Springer*innen ab 50 Jahre teilnehmen, belegten die sechs deutschen Teilnehmer folgende Platzierungen: Jörg Gramberg (Platz 9/12 Punkte), Gerhard Wagner (12/ 15), Oliver Hotopp (13/16), Jürgen Barth (22/18), Marco Pflüger (45/36), Gerd Brandecker (50/43).

Die Teamwertung wurde einmal mehr von der Sportfördergruppe der Bundeswehr aus Altenstadt dominiert. Mit 47 Punkten erkämpften Kai Erthel, Robin Griesheimer, Christian Kautzmann, Elischa Weber und Stefan Wiesner Gold vor den Teams aus der Schweiz (53 Punkte) und Italien (56 Punkte).

In der Weltcupgesamtwertung ergibt sich nach den sieben Wettbewerben (Rijeka-Kroatien, Bled Cup-Slovenien, Klatovy-Tschechische Republik, Belluno-Italien, Thalgau-Österreich, Yellow Target-Schweiz, Dubai-Vereinigte Arabische Emirate) folgende Medaillenerfolge:

„Eine tolle Erfahrung“ – Wiesner als „Bundeswehrsportler 2023“ ausgezeichnet

Gekrönt wurden die herausragenden Leistungen der deutschen Athleten durch die erstmalige Auszeichnung eines Fallschirmspringers zum „Bundeswehrsoldaten des Jahres 2023“. Am 24. November wurde Stefan Wiesner auf dem Ball der Streitkräftebasis zum Bundeswehrsportler des Jahres 2023 neben der Kunstturnerin Elisabeth Seitz und der Para-Radsportlerin Annika Zeyen-Giles ausgezeichnet.

„Stefan Wiesner hat im Fallschirmsport auf internationaler Ebene beeindruckende Erfolge erzielt. Mit seiner herausragenden Technik und seinem Engagement hat er nicht nur zahlreiche Wettbewerbe gewonnen, sondern auch zur Förderung des Fallschirmsports innerhalb und außerhalb der Bundeswehr beigetragen“, hieß es in der Laudatio des Inspekteurs der Streitkräftebasis Generalleutnant Martin Schelleis.

„Es ist eine ganz besondere Ehre für mich, weil ich der erste Fallschirmspringer bin, der als Sportler des Jahres ausgezeichnet wurde. In 23 Jahren habe ich 21 Weltmeistertitel gewonnen, war aber noch nie Sportler des Jahres. Eine tolle Erfahrung", sagte Stefan Wiesner.

Quelle: Deutscher Fallschirmsportverband e.V. (DFV) · SPPOriginalmeldung ↗
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