FußballPressemitteilung

Bayerns Trainer Kompany zum Schiedsrichter: „Mein Gefühl ist, dass es eine schlechte Leistung war“

Carro über eine mögliche Verpflichtung von Brandt: „Ich finde Julian Brandt sensationell“ - Nico Schlotterbeck zum Kapitänsduell mit seinem Bruder: „Das war schon sehr besonders“ - DAZN-Experte Ballack zum Punktgewinn der Wolfsburger: „Erfolgserlebnisse sind ganz wichtig für alle Beteiligten“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Bundesliga-Konferenz am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

Janis Blaswich (Torwart Bayer 04 Leverkusen) zum Spiel in Überzahl: „Ich fokussiere mich eher auf die Defensive, daher ist es bitter, dass wir so ein Gegentor kassieren. Natürlich haben wir vorher die Chance, mit einem Mann mehr das 2:0 zu machen.“

Montrell Culbreath (Bayer 04 Leverkusen): „Wir haben mehr erwartet. Vor allem, wie das Spiel gelaufen ist: Wir spielen am Ende mit zwei Mann mehr, haben die Chancen und lassen das Spiel offen. Ich glaube nicht, dass wir mit einem Punkt zufrieden sind. Es war auf jeden Fall mehr drin.“

… zum Spiel: „Erstmal bin ich unglaublich stolz auf die mentale Leistung der Jungs. Heute war natürlich viel los, mit vielen wichtigen Phasen, über die wir wahrscheinlich sehr unterschiedliche Meinungen haben werden. Das hat das Spiel beeinflusst. Wir machen am Anfang einen Fehler, deshalb bekommen wir auch das Gegentor. Aber wir waren gut im Spiel. Leverkusen hat sehr geschlossen verteidigt und wir brauchten ein bisschen Geduld. Deshalb ist dieser Fehler natürlich schade. Dann kommt die Rote Karte und die war völlig klar. Darüber gibt es keine Diskussion. Ich bin stolz und unzufrieden.“

… zu den aberkannten Toren von Tah und Kane: „Ich verstehe die Regeln, aber bei Jonathan Tah geht der Ball an den Ellbogen. Er kann den Arm gar nicht mehr wegnehmen, der Ball geht erst an seinen Körper. Ich weiß nicht, was er da machen soll. Er macht nichts absichtlich, und sein Arm ist am Körper. Dann wird das Tor zurückgenommen. Und bei Harry Kane ist es für mich genauso schwer nachzuvollziehen. Für mich ist das ein klares Tor. In der Bewegung sieht es vielleicht so aus, als würde der Arm zum Ball gehen, aber das passiert erst nach dem Kontakt.“

… zur Gelb-Roten Karte gegen Díaz: „Am schlimmsten ist für mich die Gelb-Rote Karte gegen Luis Díaz. Das versteht hier im Stadion keiner, das ist Wahnsinn. Er bekommt Kontakt, steht sofort wieder auf und versucht nicht einmal, einen Elfmeter zu ziehen. Das tut natürlich weh, weil er jetzt auch im nächsten Spiel fehlt. Er macht kein Theater daraus. Einer muss mir erklären, warum das in dieser Situation Gelb ist.“

… zum Gespräch mit dem Schiedsrichter: „Nein, ich würde dem Schiedsrichter immer die Hand geben. Mein Gefühl ist, dass es eine schlechte Leistung war, aber das ändert meinen Respekt für den Schiedsrichter nicht. Das kann passieren. Ich habe ihm nur gesagt, dass ich natürlich nicht zufrieden bin. Ich bin unzufrieden, aber auch stolz auf die Mannschaft. Das darf man nicht vergessen. Und ich habe nie das Gefühl gehabt, dass er irgendetwas mit Absicht gemacht hat. Wir haben einfach eine andere Meinung und ich darf zu solchen Situationen auch Emotionen haben.“

… zu den Auswirkungen der Belastung und der Verletzungen (vor dem Spiel): „Diese Schreckmomente gehören zum Fußball. Wir waren zufrieden mit dem, was wir am Dienstag geleistet haben, aber das ist vorbei. Wir haben auch gesehen, was Leverkusen am Mittwoch gegen Arsenal gemacht hat. Das hat uns hoffentlich noch einmal die extra scharfe Motivation gegeben, heute zu zeigen, was wir hier machen können.“

… zur Aufstellung und zu Kane (vor dem Spiel): „Ich habe eigentlich keine Gedanken ans Schonen. Wir bekommen immer Informationen über jeden Spieler individuell und dann musst du vernünftige Entscheidungen treffen. Die Mannschaft, die wir heute haben, ist gekommen, um zu leisten und zu gewinnen. Der einzige Fall war Harry. Wir haben gehofft, dass es vielleicht für die Startelf reicht, aber es war noch nicht alles perfekt. Deshalb ist seine Rolle heute eher in der zweiten Halbzeit.“

Joshua Kimmich (Kapitän FC Bayern München) zur Gelb-Roten Karte gegen Diaz: „Keine Großzügigkeit. Es hat nichts mit großzügig sein zu tun. Wenn ich die Bilder sehe, ist ein Kontakt da. Den kann man nicht leugnen. Wenn man in so einer Situation ist, wartet man ein wenig auf den Kontakt. Natürlich geht er ein wenig früh, ich sage auch nicht, dass das ein Elfmeter ist. Trotzdem wird er, wenn auch spät, getroffen, geht zu Boden und steht direkt wieder auf. Ich will nicht für einen Elfmeter plädieren, das ist aber im Leben keine Schwalbe.“

… zum Spiel: „Wir haben uns am Anfang etwas schwergetan, ins Spiel zu kommen und dann auch gleich das Gegentor bekommen. Danach hatten wir das Spiel eigentlich gut unter Kontrolle und haben dann durch die Rote Karte natürlich Schwierigkeiten bekommen. Für mich war es am Ende auch schön, noch ein paar Bälle zu halten und dass wir hier noch zum 1:1 zurückgekommen sind.“

… zum Gegentor: „Wir haben auf außen den Ball verloren und waren in der Situation vielleicht nicht konsequent genug. Aber wir hätten das im Verbund trotzdem besser verteidigen können.“

Christian Dingert (Schiedsrichter der Partie Leverkusen - Bayern) ...

… zur Gelb-Roten Karte gegen Diaz: „Aus dem Spiel heraus war es für mich so, dass der Spieler Diaz hier abhebt. Das habe ich wahrgenommen. Den anschließenden Treffer am Fuß habe ich in der Geschwindigkeit und in dieser Form nicht wahrgenommen. Jetzt, wenn ich die Bilder sehe, sage ich: kein Elfmeter, das ist klar. Gelb-Rot ist sehr hart. Wenn ich die Bilder jetzt sehe, würde ich das so nicht mehr geben.“

… zum Umstand, dass der Diaz sofort wieder aufgestanden ist: „Wenn ein Spieler direkt aufsteht, ist das für uns keine Grundlage. Grundlage ist in dem Moment, ob es eine Schwalbe war oder nicht. Ob der Spieler dann liegen bleibt oder sofort wieder aufsteht, ist nach der Regel keine Grundlage.“

Kasper Hjulmand (Trainer Bayer 04 Leverkusen) zum Ausfall von Grimaldo (vor dem Spiel): „Wir können Grimaldo nicht eins zu eins ersetzen, weil wir keinen Spieler wie ihn haben. Jetzt spielt Ernest Poku auf der linken Seite. Normalerweise ist er ein Flügelspieler, ein sehr offensiver Spieler, aber so ist es. Wir haben auch andere Ausfälle, deswegen spielt Poku links. Das hat er früher auch schon gemacht. Insgesamt sind wir bereit und freuen uns auf das Spiel.“

Fernando Carro (Vorsitzender der Geschäftsführung Bayer 04 Leverkusen) ...

… zum Abstand zum FC Bayern (vor dem Spiel): „Wir haben natürlich ein Übergangsjahr. Wir haben 13 Zugänge und wir haben nur ein Drittel des Budgets der Bayern. Wir werden die Bayern nicht jedes Jahr ärgern können, aber unser Ziel ist es, die nächste Meistermannschaft aufzubauen, damit wir sie in den nächsten Jahren wieder ärgern können. Dieses Jahr ist es schwierig.“

… zur Perspektive auf die nächste Meistermannschaft (vor dem Spiel): „Ich glaube, wir brauchen noch ein bisschen Geduld. Nächste Saison wird nicht so einfach sein, aber wir müssen im kommenden Jahr den nächsten Schritt machen. Ich sage 2028, 2029. Wir haben 120 Jahre auf eine Meisterschaft gewartet, da kann man auch mal vier oder fünf Jahre auf die nächste warten.“

… zu einer möglichen Verpflichtung von Brandt (vor dem Spiel): „Da müssen Sie Simon Rolfes fragen. Er ist für die Kaderplanung zuständig und muss am Ende entscheiden. Ich finde Julian Brandt sensationell. Wenn Simon ihn will, werde ich das auf jeden Fall unterstützen, aber das Startsignal muss von Simon kommen.“

… zu den Chancen im Rückspiel gegen Arsenal (vor dem Spiel): „Wir haben ja gezeigt, dass wir Arsenal ärgern können. Ich weiß, dass sie zu Hause stärker sind als auswärts, aber wenn ein Spiel anfängt, ist alles möglich. Mit dem Ehrgeiz weiterzukommen, mit dem Ehrgeiz zu gewinnen, egal wie, fliegen wir nach London. Das ist unser Anspruch. Dafür werden wir alles tun.“

Oliver Baumann (Kapitän & Torwart TSG 1899 Hoffenheim) zum Gegentor: „Es war eine Ecke. Vom Verhältnis, wie viele Ecken wir hatten und sie hatten, passt es auch nicht genau. So ist es aber manchmal. Trotzdem ist es ein bisschen ernüchternd.“

Grischa Prömel (Torschütze TSG 1899 Hoffenheim) zum Remis: „Es ist wichtig, jeder Punkt zählt. Wir hatten andere Spiele, wo wir es nicht mehr gedreht haben. Wir nehmen den Punkt mit – in dem Wissen, dass wir es besser machen können und in Zukunft besser machen wollen. Wir hatten viele Chancen, aber die Wolfsburger haben gekämpft und sich in alles reingeschmissen. Für die geht es ums Überleben, daher war es auch nicht so leicht.“

Christian Ilzer (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) zum neuen Wolfsburger Trainer (vor dem Spiel): „Ein neuer Trainer bringt natürlich neue Energien, Hoffnungen und auch Veränderungen mit. Darauf müssen wir uns einstellen. Im Überlebensmodus werden schon richtige Energien frei. Wir haben eine andere Energie. Wir wollen wachsen, weiter wachsen, und wir wollen hier zu Hause von der ersten Minute an nicht auf Wolfsburg reagieren, sondern unser Spiel vorgeben, sodass Wolfsburg auf uns reagieren muss. Das wird eine sehr schwierige Aufgabe.“

… zum Remis: „Ein Punkt ist ein Punkt. Fakt ist, dass wenn wir gegen Hamburg und Augsburg jeweils einen Punkt geholt hätten, es eine andere Situation wäre. Alleine durch diesen einen Punkt haben wir die Situation, dass wir es mit drei Punkten Rückstand bei Pauli selbst regeln können. Von daher ist der Punkt wichtig und den nehmen wir gerne mit.“

… zur Rückkehr nach Wolfsburg (vor dem Spiel): „Gewisse Nummern löscht man nie. Das ist sicherlich auch beim VfL Wolfsburg so. Ob wir die Köpfe frei bekommen haben, werden wir gleich sehen. Es ist nicht ganz einfach, wenn man in so einer Phase eine Mannschaft übernimmt, die in der Rückrunde noch kein Spiel gewonnen hat. Man versucht, ein Stück weit Halt zu geben. Trotzdem muss die Mannschaft auf dem Platz die Lösungen finden, die wir ihr mitgeben können. Aber Spiele laufen nicht immer so, wie man es am Reißbrett plant.“

… zur Herangehensweise im Abstiegskampf (vor dem Spiel): „Es geht nicht nur darum, mutig zu sein. Wir müssen erst einmal die Basics wieder drin haben, dass wir als Mannschaft auf dem Platz agieren. Das ist das Wichtigste. Man muss sich Etappenziele setzen, auch für das heutige Spiel, dass man gut reinkommt, dass man eine erste Aktion hat. Aber es kann natürlich auch alles passieren und durch eine Aktion über den Haufen geworfen werden. Wir wollen hier ein gutes Spiel machen.“

… zu den Problemen der vergangenen Wochen (vor dem Spiel): „Zum Teil waren das natürlich auch unglückliche Aktionen. Ich denke da an Augsburg, ich denke da an Hamburg, wo man nicht schlechter war, sondern eigentlich auf Augenhöhe. Da hätte man auch Punkte verdient gehabt. Aber wenn man sich das, was man gerade aufgebaut hat, durch Fehler selbst wieder einreißt, die einfach nicht passieren dürfen, dann wird es schwer, in der Bundesliga Punkte zu holen. Davon hatte der VfL Wolfsburg in den letzten Wochen leider zu viele Spiele.“

Dzenan Pejcinovic (VfL Wolfsburg) zum Spiel: „Wir wussten, dass es nicht so einfach wird. Wir hatten einen spielstarken Gegner. Dass wir das Tor zur Führung gemacht haben, hat uns alle gefreut. Dann ist auch egal, wer das Tor macht. Wir haben dann aber gesehen, dass 80 Minuten nicht reichen, sondern du musst 90 Minuten Vollgas geben und das Tor verteidigen. Wir nehmen den Punkt ganz gut mit. Wir haben es gerade nicht einfach und jeder Punkt zählt.“

… zu seiner neuen Rolle (vor dem Spiel): „Ich durfte in meiner Karriere auch Erfahrungen im Abstiegskampf sammeln. Deswegen versuche ich natürlich, die Jungs zu unterstützen, wo ich nur kann und sie vielleicht auch vor Fehlern zu bewahren, die ich damals gemacht habe. Ich versuche, Dieter Hecking und Pirmin Schwegler so gut wie möglich zu unterstützen, zusammen mit unserer Geschäftsleitung, mit Tim Schumacher und mit Michael Meeske, um die Dinge auf den Weg zu bringen. Langweilig ist mir im Moment wirklich nicht.“

… zum Ziel Klassenerhalt (vor dem Spiel): „Das ist die einzige Überlegung, die in unseren Köpfen sein darf. Wir müssen in diesen neun Spielen alles dafür tun, um den Kopf noch einmal aus der Schlinge zu ziehen. Wir wissen um die Situation und wir werden auch heute alles dafür tun, um hier möglichst zu punkten. Dieter Hecking hat es geschafft, dieser Mannschaft wieder neues Leben einzuhauchen, und wir hoffen, dass wir das heute auch auf den Platz bekommen.“

… zum Zeitpunkt des Umbruchs (vor dem Spiel): „Im Rückblick ist man immer schlauer. Deswegen macht das für mich keinen Sinn. Wichtig ist, was wir jetzt anpacken und wie wir es angehen. Wir müssen alle Kräfte bündeln, wir müssen es vor allem zusammen machen, wir müssen enger zusammenrücken und uns gegenseitig unterstützen, damit wir es hinkriegen. Danach werden wir alle Steine anheben, überprüfen, was gut war und was weniger gut war, und dann hoffentlich die richtigen Schlüsse ziehen.“

Nico Schlotterbeck (Kapitän Borussia Dortmund) zum Kapitän-Duell mit seinem Bruder Keven: „Ich hatte schon ein paar Momente in meiner Karriere, aber das war schon sehr besonders. Das war einer der besondersten Momente in meiner Karriere. Keven war Kapitän bei Augsburg, ich bei Borussia Dortmund. Das sind nicht irgendwelche Vereine, das sind zwei riesige Vereine in Deutschland. Es ist sehr speziell, die Familie war da, unsere Eltern waren da. Die können auch stolz sein, zwei solche Kinder zu haben. Jetzt hoffen wir mal, dass er eins, zwei Tage hier bleiben kann, weil wir uns ewig lange nicht gesehen haben.“

Felix Nmecha (Borussia Dortmund) zum Spiel: „Wir haben es alle heute sehr genossen. Wir haben das Spiel kontrolliert und mit den Fans das Spiel genossen. Wir waren alle motiviert und wollen das hoffentlich jedes Spiel in der restlichen Saison zeigen.“

… zur Vertragsverlängerung mit Nmecha (vor dem Spiel): „Das war gar nicht so schwierig und ging auch relativ schnell. Ich glaube, das ist ein Zeichen dafür, dass wir als Verein auch mit ihm zusammen ambitionierte Ziele haben. Da ist ganz viel zusammengewachsen. Er hatte keine einfache Zeit, gerade am Anfang, als er auch viel verletzt war. Insofern ist er ein unheimlicher Vertrauensspieler. Wir reden immer gern von Unterschiedsspielern. Ich glaube, dass er einer ist, das hat er in dieser Saison gezeigt. Er war auch in Europa durchaus umworben. Insofern ist das wirklich ein gutes Zeichen, und ich glaube, darüber sind alle BVB-Fans glücklich.“

… zur Signalwirkung der Verlängerung (vor dem Spiel): „Das ist natürlich auch ein Signal für Spieler, die vielleicht noch länger hierbleiben wollen, und für Spieler, die vielleicht noch kommen, dass wir ambitionierte Ziele haben. Ein gefestigter Mannschaftskern ist extrem wichtig. Wir haben mit Kobel und Waldemar Anton in der Achse zwei sehr starke und erfahrene Spieler mit Führungsqualität. Deshalb ist es uns auch so wichtig, dass wir mit Nico Schlotterbeck verlängern. Und drumherum haben wir viele junge Spieler, die sich an deren Seite weiterentwickeln können. Ich glaube, diese erste Entscheidung zeigt den Weg, wo wir hinwollen.“

… zum geplanten Weg im Sommer (vor dem Spiel): „Mit den drei Spielern gab es wirklich offene und wertschätzende Gespräche. Aber es zeigt natürlich auch, dass wir einen etwas anderen Weg einschlagen wollen. Wir sehen heute mit Reggiani einen 18-jährigen Innenverteidiger, Inacio mit 17 auf der Bank, der schon gegen Bayern debütiert hat, Jobe als zentralen Mittelfeldspieler. Und wir haben auch schon zwei Neuzugänge aus Südamerika, beide noch 17. Das zeigt, dass wir ein bisschen etwas Neues machen wollen. Gleichzeitig sind die drei Spieler, mit denen wir gesprochen haben, in einem richtig guten Fußballalter und können auch noch einmal etwas Neues machen. Insofern sind die Entscheidungen für alle okay und vielleicht auch nicht ganz überraschend.“

… zum Saisonendspurt (vor dem Spiel): „Wir haben noch neun Spiele. Zum einen brauchen wir noch die Punkte, um uns sicher für die Champions League zu qualifizieren. Wir haben noch einige schwierige Spiele. Auf der anderen Seite sind heute wieder über 80.000 da, am nächsten Wochenende spielen wir gegen Hamburg, also 160.000 Leute innerhalb von einer Woche. Da haben wir wirklich eine verdammte Verpflichtung, in jedem Spiel alles rauszuhauen. Das wird auch heute wieder notwendig sein. Augsburg ist in der Rückrundentabelle ganz weit vorne, hat weniger Gegentore kassiert als wir. Das wird kein Selbstläufer.“

Albert Riera (Trainer Eintracht Frankfurt) zum Sieg: „Ich spreche immer davon, dass ich mich nicht nur auf das Resultat fokussiere. Mein Fokus liegt darauf, mit und ohne den Ball gute Sachen zu machen. Das Konzept trainieren wir unter der Woche und in jedem Spiel hast du Positives und Negatives.“

Markus Krösche (Sportdirektor Eintracht Frankfurt) zum Sieg: „Wir sind natürlich mit dem Sieg zufrieden. In der ersten Halbzeit haben wir zu langsam gespielt, hatten nicht wirklich Chancen. Das war in der zweiten Halbzeit besser. Nach der Gelb-Roten Karte hatten wir es nicht ganz so einfach, dennoch hatten wir ein paar Umschaltmomente, die wir besser ausspielen können. Im Großen und Ganzen war es ein wichtiger Sieg.“

… zur eigenen Form (vor dem Spiel): „Ich fühle mich über die Saison schon gut. Gerade in den letzten Spielen war es noch einmal sehr, sehr gut. Die Mannschaft ist jetzt sehr eingespielt, und wir wollen darauf aufbauen und weitermachen.“

… zu den Veränderungen unter Albert Riera (vor dem Spiel): „Es ist ein bisschen von allem. Die Taktik ist jetzt noch einmal komplett eine andere, gerade defensiv auch. Daran mussten wir uns anfangs gewöhnen. Aber die ganze Mannschaft ist überzeugt, überzeugt vom Trainer, überzeugt vom Plan. Deshalb ziehen wir alle mit und wollen uns Woche für Woche weiter nach vorne arbeiten. Ich denke, in den Spielen sieht man richtig gut, dass wir gerade defensiv noch einmal einen Schritt gemacht haben.“

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) zum Auftreten seiner Mannschaft: „Ganz anders als letzte Woche, ganz anders als gegen Bremen. Das war eine konzentrierte, leidenschaftliche Leistung, wo sich alle an den Plan gehalten haben. Dann wird es ein enges Spiel. Als Tabellenletzter hat uns auswärts in Frankfurt nicht viel gefehlt. Dennoch haben wir leider wieder null Punkte.“

Patrick Mainka (Kapitän 1. FC Heidenheim) zur erneuten Niederlage: „Wir probieren es weiter. Es zeigt auch unseren Charakter, wie wir weiterhin in die Spiele gehen. Wir lassen alles auf dem Platz, das hat man wieder gesehen. Wir waren wieder nah dran. Es ist aber Leistungssport, da hilft uns ein 0:1 auch nicht.“

… zum Sieg des BVB: „Das erwartet man vom BVB, der den eigenen Anspruch hat. Den hat er nicht nur kommuniziert, sondern auch anspruchsvoll auf dem Platz hinterlegt. Ein absolut verdienter Sieg. So wünscht man es sich von Fanseite den BVB immer. Nicht nur, wenn es um nichts mehr geht, sondern auch in schwierigen Momenten.“

… zur Leistung von Wolfsburg unter Hecking: „Absolut ein Schritt nach vorne. Du hast mit dem neuen Trainer dein erstes Spiel. Es ist eine neue Ansprache, eine neue Tonalität und eine andere Atmosphäre. Da sind Erfolgserlebnisse ganz wichtig für alle Beteiligten. Als solchen würde ich diesen Punktgewinn einschätzen.“

… zum BVB (vor dem Spiel): „Ich finde, es ist viel zu viel Schwarzmalerei, was bei Borussia Dortmund passiert. Sie spielen eine grandiose Bundesligasaison. Sie brauchen keinen Schönheitspreis zu gewinnen, auch wenn das hier und da mal gefordert wird oder vermisst wird. Sie holen unglaublich viele Punkte, das darf man nicht vergessen. Bitter waren das Aus in der Champions League und im Pokal. Der Kader ist eigentlich ein guter. Natürlich werden sie wieder investieren müssen und zwar in jedem Mannschaftsteil, weil sie sich von einem, vielleicht auch von zwei Spielern trennen werden. Aber den Kader jetzt schlechtzureden, da mache ich nicht mit.“

… zum Trainerwechsel in Wolfsburg (vor dem Spiel): „Vielleicht war das auch notwendig, dass die Spieler mal diesen Hallo-wach-Effekt bekommen. Wolfsburg kennt den Abstiegskampf nicht wirklich, genau das ist die Gefahr. Diese Extra-Prozente, diesen Pragmatismus und diese Basics brauchst du da unten, weil die Nerven nicht immer mitspielen. Dieter Hecking muss jetzt in die Köpfe der Spieler. Da geht es nicht mehr um Taktik, sondern darum, jedem Einzelnen das Gefühl zu geben, dass er seine Leistung abrufen kann.“

… zum FC Bayern in der Champions League (vor dem Spiel): „Das ist fast unheimlich, es läuft fast zu gut für die Bayern. Sie sind in Top-Verfassung, der Trainer kann aus dem Vollen schöpfen, und das sieht im Hinblick auf die Champions League sehr gut aus. Ich sehe sie vorne. Aber wenn die Dinge zu gut laufen, musst du doppelt aufpassen. Das ist die Herausforderung für Vincent Kompany, die Mannschaft auf dem Boden zu halten.“

Quelle: DAZN · SPPOriginalmeldung ↗
WhatsApp
Weitere Fußball-News entdecken ↓
DEIN NÄCHSTER BLICK

Die Sportwelt bleibt spannend.

Alle Sport-News →
Basketball · MagentaSport · news aktuell · 05.10.2026 · 12:28

Europas bester Basketball mit neun deutschen Klubs live nur bei MagentaSport: Morgen startet die Basketball Champions League - Berlin, Bamberg, Bonn und Vechta kämpfen um den Titel

Das beste Basketball-Angebot wird ab Dienstag und Mittwoch noch größer - denn dann startet die Basketball Champions League (BCL) in die neue Saison. MagentaSport überträgt die Spiele des Deutschen Meisters ALBA Berlin, des Pokalsiegers Bamberg Baskets, vom Champions League-Sieger 2023 Telekom Baskets Bonn und RASTA Vechta, die sich in der Qualifikation das letzte Ticket gesichert haben, live und exklusiv. Ab dem Viertelfinale sind sämtliche Partien ebenfalls live und exklusiv bei MagentaSport zu sehen, inklusive des "Final Four"-Turniers mit den Halbfinals und dem Finale als krönendem Abschluss der neuen Spielzeit. Insgesamt bietet MagentaSport den Basketballfans in der neuen Saison der Basketball Champions League bis zu 64 Spiele live.

Weiterlesen
Schach · Deutscher Schachbund · 05.10.2026 · 12:10

Willst Du Seeblick oben sehen...

Fußball-Kalauer, unter Fans: Willst Du Verein XY oben sehen, musst Du die Tabelle drehen. Das galt bisher im Schach auch für das SZ Seeblick aus Dippoldiswalde. Weshalb sich die Fans des Frauenschachs gerade die Augen reiben. Denn nach den ersten zwei Runden der Frauen-Bundesliga gilt folgender Satz: Willst Du Seeblick oben sehen, musst Du gar nix mehr drehe

Weiterlesen
Wintersport · Deutsche Umwelthilfe e.V. · news aktuell · 05.10.2026 · 11:22

Geschützter Radweg auf Berliner Kantstraße über Winter gesichert: Deutsche Umwelthilfe feiert Zwischenerfolg und fordert neue Landesregierung zum endgültigen Stopp der Rückbaupläne auf

Der von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Eilverfahren gegen den geplanten Rückbau des geschützten Radwegs auf der Berliner Kantstraße unterstützte Fahrradfahrer hat die Mitteilung der Senatsverwaltung erhalten, dass während der gesamten Bauphase eine "ausreichend dimensionierte, markierte und provisorisch gesicherte eigene Radverkehrsfläche eingerichtet wird". Dies hat die Senatsverwaltung in ihrer Antragserwiderung gegenüber dem Verwaltungsgericht Berlin erklärt. Damit bleibt über das Winterhalbjahr eine eigenständige und geschützte Radverkehrsführung auf der Kantstraße bestehen. Der Eilantrag konnte daher zurückgenommen werden.

Weiterlesen
CUPRA Germany Premier Padel P2: Die Qualifikation läuft und die Hauptrunde ist ausgelost – die Top-Begegnungen im CASTELLO Düsseldorf stehen fest
· © Premier Padel / @premierpadel
Padel · mm sports padel GmbH · SPP · 05.10.2026

CUPRA Germany Premier Padel P2: Die Qualifikation läuft und die Hauptrunde ist ausgelost – die Top-Begegnungen im CASTELLO Düsseldorf stehen fest

Die Qualifikation ist in vollem Gange, nun richtet sich der Blick auf das Hauptfeld: Nach der Auslosung stehen die ersten Begegnungen des CUPRA Germany Premier Padel P2 fest. Ab Dienstag, 6. Oktober, wird es im CASTELLO Düsseldorf ernst, wenn die internationale Padel-Elite gemeinsam mit den besten deutschen Spielerinnen und Spielern in das Turniergeschehen einsteigt.

Weiterlesen
Die WOW Virtual Bundesliga startet mit neuem EA SPORTS FC-In-Game-Modus, starkem Community-Fokus und weiterentwickeltem Wettbewerbsangebot in die Saison 2026/27
Die WOW Virtual Bundesliga startet mit neuem EA SPORTS FC-In-Game-Modus, starkem Community-Fokus und weiterentwickeltem Wettbewerbsangebot in die Saison 2026/27 · © Bundesliga
E-Sport · yellow house gmbh · SPP · 05.10.2026

Die WOW Virtual Bundesliga startet mit neuem EA SPORTS FC-In-Game-Modus, starkem Community-Fokus und weiterentwickeltem Wettbewerbsangebot in die Saison 2026/27

Die WOW Virtual Bundesliga (VBL) startet mit einem weiterentwickelten Wettbewerbsangebot in die Saison 2026/27. Los geht es am 15. Oktober 2026 mit der VBL Club Championship by WOW, die im bewährten Showdown-Modus ausgetragen wird. Am 28. Oktober 2026 startet der modifizierte Einzelspielerwettbewerb, der künftig unter dem Namen VBL Player Championship by WOW auftritt. Bei beiden Wettbewerben rückt die EA FC Community stärker denn je in den Mittelpunkt.

Weiterlesen
MYTURNIER

Dein nächster Start.

Daten & QuellenÜber uns / KontaktFür Veranstalter
Turniere finden. Training planen.ImpressumDatenschutz