FußballPressemitteilung

3. Liga live bei MagentaSport: Dienstag 32. Spieltag u.a. mit Cottbus – TSV 1860

Aachen vom Abstiegsplatz auf Platz 2 in der Rückrunde: „Wir sind noch nicht am Ziel“, Saarbrücken dämpft Ulms Glaube ans „Wunder“

Es gibt eine Reihe von starken Trainer-Stories in dieser Saison, Aachens Coach Mersad Selimbegovic hat eine ganz besondere: im November 2025 mit 2 Pleiten auf einem Abstiegsplatz gestartet, ist die Alemannia nach dem 3.0 gegen Wehen Wiesbaden hinter Osnabrück zweitbeste Mannschaft der Rückrunde. Selimbegovic wähnte sich am Ostersonntag „in der EuroLeague“, die Gründe für Aachens Serie mit 8 Siegen, davon aktuell 5 am Stück, bei nur 2 Niederlagen aus 12 Partien: „Weil wir sehr fleißig sind und harmonieren sehr gut.“ Die Alemannia, nun Neunter, hat noch was vor: „Wir sind noch nicht am Ziel, aber ganz nah dran.“ Fast kitschig - die Oster-Story von Mika Schroers: erst Vertrag verlängert, dann alle 3 Tore gemacht. „War ein cooles Gefühl bei der Auswechslung, das macht schon etwas mit einem. Pure Gänsehaut.“

Keine Euphorie, aber immerhin Durchschnaufen in Saarbrücken nach dem 1:0-Erfolg gegen Ingolstadt. Der Abstieg ist nach dem 31. Spieltag noch nicht passe, aber die Verfolger auf den Abstiegsplätzen wurden auf wenigstens 8 Punkte weggehalten. Ulm war nach dem 1:0 gegen Verl bis auf 5 Punkte rangekommen. „Das war ein wichtiger Sieg“, bilanziert Saarbrückens Argirios Gianninis vor dem Duell Alemanna Aachen am Mittwoch (live ab 18.30 Uhr in der Konferenz und ab 18.45 als Einzelspiel bei MagentaSport). „Es war eine Achterbahnfahrt dieses Jahr. Wir wollen schnellstmöglich die Punkte holen, dass wir durchschnaufen können“, erklärt Kai Brünker im Hinblick auf die weit verfehlten Saisonziele.

Verfolger Ulm, Tabellen-17., klammert sich an das Prinzip Hoffnung. Siegtorschütze Niklas Kölle: „Man weiß, dass im Fußball nichts unmöglich ist. So sollte man die letzten sieben Spiele angehen. Man kann immer für ein Wunder sorgen.“ Ulm spielt am Mittwoch in Stuttgart (live ab 18.30 Uhr in der Konferenz, ab 18.45 Uhr im Einzelspiel bei MagentaSport).

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zur 3. Liga am Ostersonntag – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht‘s mit der 3. Liga bei MagentaSport am Dienstag ab 18.30 Uhr mit der Konferenz – u.a. mit den Top-Spielen Energie Cottbus gegen den TSV 1860 München und MSV Duisburg gegen den VfL Osnabrück.

Ein Hattrick von Mika Schroers sorgt für einen deutlichen Heimsieg von Alemannia Aachen gegen den SV Wehen Wiesbaden. Für Aachen ist es der 5. Sieg in Folge, wodurch sie auf Platz 9 in der Tabelle klettern. Mersad Selimbegovic hat sie zum zweitbesten Team der Rückrunde geformt. Wiesbaden ist nun seit 3 Spielen ohne Sieg (nur 1 Punkt) und hat nun schon 9 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.

Mersad Selimbegovic, Trainer Alemannia Aachen zur Stimmung nach dem Spiel: „Wenn man das hier sieht und nicht weiß, dass das 3. Liga ist, denkt man, dass man in der Europa League gespielt hat. Wir hatten eine sehr lange Leidenszeit hier im eigenen Stadion, wo das schwer zu ertragen war. Aber jetzt kommt alles zurück, weil wir sehr fleißig sind und sehr gut harmonieren.“

Über die starke Rückrunde: „Wir haben eine Verpflichtung unseren Fans gegenüber. Wo wir landen werden, weiß ich nicht. Ich überlege auch gar nicht. Es ist wichtig, dass wir weiter an uns arbeiten. Dass wir in Planungen einsteigen, damit man Jungs begeistern kann, die vielleicht umworben oder ausgeliehen sind, dass das hier einzigartig ist und vielleicht einmalig in der 3. Liga ist.“

Über die Ziele: „Wir sind noch nicht am Ziel, aber ganz nah dran. “ Der Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=RUZEa2pWejZHQ1ZQY0tGM1BFRG1VcldNOU5IZWJNa0hoRXB0bVpEUlJpaz0=

Mika Schroers, 3 Tore Alemannia Aachen nach seiner Verlängerung: „Ich spiele in der Sturmspitze, natürlich bin ich dafür da die Tore zu machen. Dass ich dann direkt drei mache, alle drei lupenrein in der 1. Halbzeit, ist umso schöner. War ein cooles Gefühl bei der Auswechslung, das macht schon etwas mit einem. Pure Gänsehaut. Es ist ein superschönes Gefühl, wenn man weiß, dass Familie und Freunde da sind und sich das ganze Stadion erhebt. Ich habe hier meine Spielfreude wiedergefunden.“

Über die Tabelle: „Wir fahren gut damit bodenständig zu bleiben. Wenn man zurückblickt, waren wir nach der Hinserie auf Platz 17. Dass wir so eine Serie hinlegen, freut uns umso mehr. Ich glaube nicht, dass wir noch viel nach unten zu tun haben, aber ich mag es nicht nach den Sternen zu greifen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und wenn am Ende so ein Platz dabei herumkommt, freut es uns umso mehr.“ Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=NSszMnZ1Wjl2SVNLNXFRS3o1VjB1cFVQczNzeXhvaEtTMnhYUWZiRkExWT0=

Daniel Scherning, Trainer SV Wehen Wiesbaden: „Wir haben eine katastrophale 1. Halbzeit gespielt. Wir haben sehr körperlos gespielt und hatten Ballverluste, die eine Kontermannschaft wie Aachen eiskalt ausnutzen. Da waren wir zu sorglos. Es war eine 1. Halbzeit zum Vergessen.“ Wo steht Wehen Wiesbaden? „Wir sind kein Top-Team dieser Liga. Wir stehen zurecht da, wo wir stehen.“ Der Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=eE92aEFUZ3JXVVR0V3hIY0VHVGFIdUVDNHU5enp0M3pmMWNnSEtHSlBTcz0=

Florian Hübner, SV Wehen Wiesbaden: „In der 1. Halbzeit haben wir Kinderfußball gespielt. Wir wissen, was hier am Tivoli los ist. Da musst du schauen, dass du erstmal über zweite Bälle ins Spiel kommst. Wir spielen naiv, versuchen den Ball hinten rauszuspielen, keiner hat Verantwortung für den Ball. Wir schießen uns das Ding praktisch dreimal selbst rein. Dann ist das Spiel schon vorbei. Wir müssen darüber sprechen, das darf uns nie mehr passieren. Wir haben heute alles vermissen lassen.“ Über die Aufstiegsränge. „Im Moment sind wir meilenweit davon entfernt. Da brauchen wir gar nicht darüber reden.“Der Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=aGwza1grR1hKZUl5ZzB6UEJ2SnNPeTZGL1p4YUgxK1dFZlp2NFAvSlBzOD0=

Nach zuletzt 3 sieglosen Spielen in Folge ist der 1. FC Saarbrücken zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle. Durch den Sieg gegen Ingolstadt wahrt man den Acht-Punkte-Vorsprung auf Ulm.

Kai Brünker, 1. FC Saarbrücken: „Wir eine sehr lange Serie, wo wir kein Spiel gewonnen haben. Sind da oft in der 1. Halbzeit schon in Rückstand geraten und wenn du jedes Mal dem Rückstand hinterherrennen musst, ist das natürlich schwer für den Kopf. Nichtsdestotrotz die Einstellung der Mannschaft stimmt. Wir sind keine Mannschaft, wo wir sagen: ‚Oh nein, jetzt haben wir keinen Bock mehr. Wir stecken die Köpfe in den Sand.‘ Wir wollen trotzdem weitermachen. Es gelingt uns oftmals nicht das umzusetzen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, das ist unser Anspruch.“

Über die Gründe für die schwache Saison: „Wenn ich das wüsste, hätten wir das schon längst untereinander in der Mannschaft geregelt. Es ist nicht nur eine Sache, wahrscheinlich mehrere. Ich kann es dir nicht sagen. Wir wollen schnellstmöglich die Punkte holen, dass wir durchschnaufen können. Das sind wir nicht nur uns, sondern auch den ganzen Fans schuldig. Es war eine Achterbahnfahrt dieses Jahr. Wir wollen so schnell wie möglich die Tücher ins Trockene bringen.“ Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TlE1dWJWQjZVOWFRQzd1dVlQUktET3ZFM0Q3YUNkRXYvTWc1TzlMVUhLUT0=

Argirios Giannikis, Trainer 1. FC Saarbrücken, über die Lebensversicherung Ludwigspark: „Scheint so. Wir müssen nur schauen, dass wir unser Gesicht vom Heimspiel auch auswärts zeigen. Die Mannschaft hat gut gearbeitet, hat sich reingehangen, ist die Wege gegangen. Sachen, die nicht so gut geklappt haben, mit viel Fleiß weggemacht. Das war ein wichtiger Sieg.“ Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MWE5OW5SVmpwcFEzRXNlZnVodnlUMS9RdHR5NTgxZGV1a09TTnZ3VWtXRT0=

Sabrina Wittmann, Trainerin FC Ingolstadt 04: „Ich habe uns nicht ein Tor schlechter gesehen. Vielleicht habe ich auch die Brille auf. Wir haben mit dem Ball ein unglaublich gutes Spiel gemacht. Was uns den Kragen gekostet hat, das erste Tor darfst du auf keinen Fall bekommen, was schlussendlich das Siegtor ist. Was wir besser in den Griff bekommen müssen, sind die Umschaltmomente. Sehr viel Positives, aber ein ärgerliches Ergebnis.“ Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=czM5WmtqeFpjUGpTU1ZrZTlObkJvY3VSM09qNVpCdzkxWjdBN09SbzJFcz0=

Mit 4 Punkten aus den letzten beiden Partien gegen 2 Top-Teams hat Ulm wieder neue Hoffnung geschöpft. Nach 8 sieglosen Spielen gelingt endlich wieder ein Dreier. Nach zuletzt 3 Siegen in Folge patzt der SC Verl mal wieder und büßt damit Platz 3 ein.

Pavel Dotchev, Trainer SSV Ulm 1846 Fußball: „Wir haben diszipliniert gespielt. Erster Sieg aus den letzten acht Spielen hört sich brutal an. Aber aus diesen acht Spielen hätten wir vier auch locker gewinnen können, wenn wir die Torchancen genutzt hätten. Ich freue mich für die Fans, weil die haben in letzter Zeit viel gelitten mit uns. Wir müssen schauen, was die Konkurrenten machen. Da haben wir nicht so viel zeit abzuschalten und den Moment zu genießen.“ Über einen möglichen Turnaround: „Ich mag solche großen Ansagen nicht machen. Ich möchte kleine Brötchen backen, wir gucken nachher.“ Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=NERiSk40allBWUJRYnRUTHE3ZU5aV0c0NyszWXFiODFxMkZyeXNFSTlDWT0=

Niklas Kölle, Siegtorschütze für den SSV Ulm 1846 Fußball: „Wir haben uns einiges vorgenommen für die letzten Spiele, davon hat man jetzt etwas sehen können. Die Fans waren zahlreich da, denen haben wir besinnliche Ostern besorgt. Man weiß, dass im Fußball nichts unmöglich ist. So sollte man die letzten sieben Spiele angehen. Man kann immer für ein Wunder sorgen. Wenn man es nicht probiert, weiß man nicht, wie es ausgegangen ist. Hätten wir ein paar Spiele mehr mit der Intensität gespielt, wären deutlich mehr Punkte drin gewesen. Ist Geschichte, jetzt müssen wir die letzten Spiele genauso angehen und sehen, was dabei herumkommt.“ Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TGk5L1VhR3J3cEtxSU5qQ1BYZXdLVEhCQWxnV1JaaTBVb3U0c1lOUXFsbz0=

Tobias Strobl, Trainer SC Verl, über den ausgedünnten Kader: „Das nehmen wir nie als Alibi, egal wie das Spiel ausgeht. Ich finde es spannend, bei jeder Mannschaft geht es jetzt um was. Bei Ulm geht es ums Überleben, bei uns geht es drum oben dranzubleiben. Wir waren gut aufgestellt, sind mit einem guten Mindset ins Spiel rein. Die 1. Halbzeit da waren wir nicht diese Version, die wir sein wollen. Da waren wir nicht gut und auch zurecht hinten gelegen. Aber mit der 2. Halbzeit bin ich sehr zufrieden.“

Über das Duell gegen Rostock: „Rostock kommt, die haben gestern verloren. Die haben auch das Gefühl des Druckes. Wir sollten vielleicht auch nicht zweimal in Folge verlieren. Deswegen freue ich mich auf das Event. Cooler Gegner und dann wollen wir es ergebnistechnisch besser machen als heute.“ Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=V0lud29YZ01UbE5VZG5RVGZJbEhBYzl3azNiRGc4ZTExWXJFcWRBQjZGWT0=

Marcel Seegert, SSV Ulm 1846 Fußball, in der Halbzeitpause zur Leistung: „Es sieht sehr gut aus, wir stehen kompakt, arbeiten gut gegen den Ball. Wir halten dagegen und haben unsere Aktionen.“

Über die Hoffnung die 8 Punkte Rückstand aufs rettende Ufer noch aufzuholen: „Wir machen wieder gegen eine Top-Mannschaft ein richtig gutes Spiel. Dann merkt eine Mannschaft, dass sie konkurrenzfähig ist und dass eventuell nur mal so einen Funken überspringen muss, um wieder den ganzen Laden anzuzünden. Wir geben uns nicht auf, wir machen einfach weiter und gucken, dass wir die Konkurrenz nochmal unter Druck setzen können.“ Über die Verbesserung mit der Fünferkette: „Wir waren eine klassische Viererketten-Truppe. Vor dem Cottbus-Spiel hat der Trainer gesagt, dass wir umstellen. Das hat uns gutgetan. Wir arbeiten diszipliniert gegen den Ball. Da ist es eklig durchzukommen. Wir lauern auf unsere Umschaltmomente, können aber auch was mit dem Ball anfangen.“

Pavel Dotchev schickte acht Spieler in eine zweite Trainingsgruppe „Das ist nie schön für eine Mannschaft. Wenn man die Mitspieler sieht, tut das einem unfassbar leid. Wir sind Berufssportler und müssen das, was die sportliche Führung vorgibt respektieren und akzeptieren. Wenn der Trainer und die sportliche Führung der Meinung sind, dass das nochmal hilft, dass wir den Bock umstoßen, dann muss sich jeder dem großen Ganzen unterordnen.“ Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=U2ZHN21sVFZjcmhkQ2JUbHBGZU16R2FHV0w5TWFVVDFodVN5d0VxODlXZz0=

ab 18.30 Uhr in der Konferenz und ab 18.45 Uhr im Einzelspiel: Energie Cottbus - TSV 1860 München, SV Waldhof Mannheim – TSG Hoffenheim II, SSV Jahn Regensburg – Erzgebirge Aue, MSV Duisburg - VfL Osnabrück, 1. FC Schweinfurt 05 - Rot-Weiß Essen

ab 18.30 Uhr in der Konferenz und ab 18.45 Uhr im Einzelspiel: 1. FC Saarbrücken - Alemannia Aachen, FC Ingolstadt 04 – Viktoria Köln, VfB Stuttgart II – SSV Ulm 1846 Fußball, SV Wehen Wiesbaden – TSV Havelse, SC Verl – Hansa Rostock

Quelle: MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH · SPPOriginalmeldung ↗
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