FußballPressemitteilung

3. Liga komplett live bei MagentaSport, 36. Spieltag: Duisburg schlägt Cottbus

„Glücksfall und Königstransfer“ Schultz, Osnabrücks Planungen nach Aufstieg laufen: „Werden die 2. Liga rocken!“

Dauerfeiern lautet das Motto in lila-weiß: Der VfL Osnabrück ist nach Duisburgs Vorlage und dem eigenen 3:2 in Wiesbaden fixer Drittligameister. Über 6000 Fans begleiten die VfL-Stimmungskanonen, die nach der Feier am Vortag im Bus zunächst Sommerfußball bieten. Bezeichnend: „Nüchtern hätte Lukas Jonsson den Schuss zum 0:1 gehalten“, kommentiert Geschäftsführer Michael Welling den Pausenrückstand. Für den VfL ist es der 8. Aufstieg in die 2. Liga. Welling über seinen Aufstiegstrainer: „Timo Schultz ist für uns ein Glücksfall und war unser Königstransfer.“ Direktor Fußball Joe Enochs sieht den VfL bereits gut aufgestellt für den Gang in die 2. Liga: „Wir wollen unser Gesicht nicht so sehr ändern. Die Jungs, die einen Großteil der Saison gespielt haben, werden die 2. Bundesliga rocken.“ Aufstiegstrainer Timo Schultz zum Aufstieg: „Dafür haben wir hart gearbeitet. Die Jungs können feiern.“ Tatsächlich ging auch Schultz nach dem Abpfiff in den Feierlichkeiten mit unter.

Ohrenbetäubende Euphorie vor 30.100 Zuschauern in Duisburg nach dem 2:1 gegen Cottbus. Beide Klubs haben nun 66 Punkte, Energie das um 2 Treffer bessere Torverhältnis, bleibt deshalb Zweiter. Am Freitag, am vorletzten Spieltag, muss der MSV beim Absteiger Aue antreten (live ab 18.30 Uhr bei MagentaSport): „Da müssen wir vorlegen“, plant ein ansonsten restlos euphorischer Duisburg-Trainer Dietmar Hirsch: „Das war mein geilstes Spiel hier. Wenn das Stadion voll ist und wir so eine Ausgangssituation haben, dann habe ich Pippi in der Buxe.“

MSV-Mentalitäts-Monster Rasim Bulic hat auch einen Plan: „Ich habe keinen Bock auf Relegation. Und wenn wir die 2 Spiele gewinnen, sieht es auch gut aus, dass wir es direkt schaffen. Ich will gegen Aue gewinnen und gegen Viktoria Köln gewinnen und dann will ich hier feiern.“

Cottbus muss sich trotz großer kämpferischer Leistung dem heimstärksten Team geschlagen geben. Energie steht vor dem Heimaufgabe gegen den SV Wehen Wiesbaden (Samstag, live ab 13.30 Uhr bei MagentaSport) und muss nach der Niederlage in Duisburg auf 2 Stammkräfte verzichten: die Gelb-Sperren von Tolcay Cigerci und Axel Borgmann schmerzen! Borgmann kritisiert: „Es geht um alles und nun bin ich nach 1 Foul in 90 Minuten sogar noch gesperrt. Das finde ich dem Rahmen nicht gerecht.“ Er betont aber auch: „Unsere Leistung nach dem 0:2 wird uns Mut geben. Wir haben nun ein Heimspiel vor uns und stehen nach 36 Spieltagen zu Recht auf dem 2. Rang. Wir haben viele Gründe positiv zu sein.“

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen am 36. Spieltag am Sonntag in der 3. Liga. Bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht‘s in der 3. Liga bei MagentaSport mit dem 37. Spieltag ab kommenden Freitag, 8. Mai: Erzgebirge Aue – MSV Duisburg - ab 18.30 Uhr live.

Über 6000 Auswärts-Fans feiern in Wiesbaden den VfL Osnabrück, der nach der Cottbuser Niederlage als Drittligameister ins Spiel geht. Der 11. Sieg im 12. Spiel wird nach der Pause gesichert. Der vereinsinterne Punkterekord von 76 Zählern in der 3. Liga wurde damit bereits erreicht. Für die beste Drittliga-Rückrunde aller Zeiten fehlt nur 1 Zähler.

Timo Schultz, Trainer VfL Osnabrück, steigt erstmals als Trainer auf. Zuvor gelangen ihm als Spieler mit St. Pauli 2 Aufstiege: „Du fährst mit dem Bus nach Wiesbaden und dann stand der Aufstieg fest. Wir sind als VfL Osnabrück 3 Spiele vor Saisonende durch. Dafür haben wir hart gearbeitet. Die Jungs können feiern. Das weiß ich! Wir haben noch einmal eine lange Rückfahrt. Da werden wir das nochmal krachen lassen. Ich bin immer noch in der Saison drin und wir sind unsere Fans in der Pflicht.“ Der Link zum Interview:

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Niklas Wiemann, VfL Osnabrück, steigt zum 2. Mal mit dem VfL auf: „Die Dramatik vom letzten Aufstieg kann man nicht wiederholen. Aber wenn man sieht, was hier wieder los ist. Jeder Aufstieg ist schön. Wir feiern nun mit den Fans und haben einfach Spaß! Das hier war eigentlich ein Heimspiel und das ist unbeschreiblich. Das Tor von Bernd Riesselmann gegen Verl war mein Moment der Saison. Was das für eine Ekstase war. Unsere Betreuer haben danach den Top-Speed erreicht.“ Der Link zum Clip:

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Joe Enochs, Direktor Fußball VfL Osnabrück: „Die Mannschaft hat so ein Vertrauen und so eine Zuversicht – das ist unglaublich. Für die Stadt ist das unglaublich wichtig, dass wir 2. Bundesliga spielen dürfen. Ich sagte ganz früh zu Timo, dass wir die beste Mannschaft haben. Aber das wir so eine Rückserie spielen, konnte keiner wissen. Man hat den Prozess gesehen und das Trainerteam hat die Mannschaft mitgezogen. Nun wartet eine Mammutaufgabe. Wir wollen unser Gesicht nicht so sehr ändern. Die Jungs, die einen Großteil der Saison gespielt haben, werden die 2. Bundesliga rocken.“ Der Link zum Clip:

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Platzsturm nach dem Spiel: Osnabrück feiert die Rekord-Meisterschaft in der 3. Liga und den 8. Aufstieg in die 2. Bundesliga.

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Das Spiel als Nebensache: die Osnabrücker Fankurve feiert sich und das Team in Wiesbaden.

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Michael Welling, Geschäftsführer VfL Osnabrück: „Nüchtern hätte Lukas Jonsson den Schuss zum 0:1 gehalten. Wir hatten vor 2 Jahren einen würdelosen Abstieg aus der 2. Liga und standen im Dezember darauf in der 3. Liga abgeschlagen auf dem letzten Platz. Deshalb war nicht damit zu rechnen, dass wir so eine Saison spielen. Jetzt freuen wir uns, dass wir kommende Saison in der 2. Liga sein dürfen. Timo Schultz ist für uns ein Glücksfall und war unser Königstransfer. Er ist sehr bodenständig, sehr reflektiert. Das passt zur DNA des ganzen Vereins und zur Region. Wir haben uns gefunden und es gab besondere Spiele, wo das in eine andere Richtung hätte kippen können. Wir sind in der 2. Liga der kleinste Fisch im großen Teich.“

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Jannik Müller, Kapitän VfL Osnabrück, feiert den Aufstieg am Vortag im Bus und steigt bereits zum 3. Mal in seiner Karriere auf. Mit Dynamo Dresden ging es in die 2. Bundesliga, mit Darmstadt 98 in die 1. Bundesliga: „Wir waren auf dem Weg nach Wiesbaden und haben das Spiel gemeinsam geschaut. Aufgrund des Spielverlaufs bei Essen war es eine sehr schöne Stimmung im Bus. Wir haben am Samstag bereits gefeiert getreu des Mottos: man muss die Feste feiern, wie sie kommen. Realistisch gesehen war der Aufstieg eher unmöglich. Umso glücklicher bin ich, dass wir es frühzeitig geschafft haben.“

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Schon vor dem Spiel ist der VfL Osnabrück Meister der 3. Liga – MagentaSport ist hautnah dabei.

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Auch nach dem Spiel im Fokus: MagentaSport Moderatorin Kamila Benschop steigt in die Osnabrücker Feierlichkeiten ein.

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Der gesperrte Duisburger Stürmer Lex Tyger Lobinger lebt Fan-Nähe vor. Er begleitet den Fanmarsch vor dem Bus der MSV-Profis vor dem Spiel.

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Über 40.000 Karten hätten die Duisburger für den Drittligakracher gegen Cottbus verkaufen können – 30.100 waren es, Saisonrekord für die beste Heim-Team. Nach dem 14. Heimsieg der Saison hat der MSV Duisburg als Aufsteiger den Durchmarsch in die 2. Bundesliga vor Augen. Mit MSV-Stürmer Lex Tyger Lobinger und Energie-Abwehrass King Manu fehlen 2 Schlüsselspieler gelbgesperrt. Lobinger-Ersatz Thilo Töpken bringt die „Zebras“ mit seinem 6. Saisontor auf die Siegerstraße.

Dietmar Hirsch, Trainer MSV Duisburg: „Das war mein geilstes Spiel hier. Wenn das Stadion voll ist und wir so eine Ausgangssituation haben, dann habe ich Pippi in der Buxe. Ich will gar nicht runterkommen. Ich will das genießen. Das war einfach geil. Wir sind im Aufstiegskampf und wir haben gewonnen. Da ist das „Wie“ eigentlich egal. Wir wollen das jetzt durchziehen. Rasim Bulic war unfassbar. Der hat Tolcay Cigerci völlig aus dem Spiel genommen. Der war völlig entnervt. Man hat den Topspieler der Liga gar nicht gesehen.“ Der Link zum Interview:

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Rasim Bulic, Mentalitätsmonster beim MSV Duisburg, sieht den MSV im Aufstiegsrennen auf der Zielgeraden zum Aufstieg mit hohen Chancen: „Ich habe keinen Bock auf Relegation. Und wenn wir die 2 Spiele gewinnen, sieht es auch gut aus, dass wir es direkt schaffen. Ich will gegen Aue gewinnen und gegen Viktoria Köln gewinnen und dann will ich hier feiern. Das waren 2 Topmannschaften und wir haben das Spiel übernommen. Nun müssen wir cool bleiben und unser Ding machen. Selbst ich bin dann professionell.“

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Jubel beim MSV Duisburg: der Durchmarsch aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga ist greifbar. Der Link zum Clip:

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Claus-Dieter Wollitz, Trainer Energie Cottbus, sieht nach dem Spiel die 3. Gelbe Karte der Saison und echauffiert sich über Schiedsrichter Robert Kampka: „Hier geht es um einen Zweitliga-Aufstieg. Das ist ein enormer Druck und eine enorme Belastung. Da wünsche ich mir eine gleiche Behandlung für alle durch die Schiedsrichter. Es ist ein roter Faden mit diesem Schiedsrichter Robert Kampka, der seine Karriere beendet. Tolcay Cigerci ist nicht einmal geschützt worden. Nun müssen wir damit umgehen. Wir waren im letzten Drittel zu unsauber. Nach der Pause waren wir ein paar Minuten nicht gut. Daraus hat sich das 0:2 ergeben.“

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Axel Borgmann, Kapitän Energie Cottbus, fehlt gegen den SV Wehen Wiesbaden nun mit einer Gelbsperre: „Unsere Leistung nach dem 0:2 wird uns Mut geben. Wir haben nun ein Heimspiel vor uns und stehen nach 36 Spieltagen zu Recht auf dem 2. Rang. Wir haben viele Gründe positiv zu sein. Das 0:1 nach einem Standard ist ärgerlich. Ich mache in einem Spiel um den Aufstieg vor 30.000 Zuschauern 1 Foul und berühre sogar noch als Erster den Ball. Es geht um alles und nun bin ich nach einem Foul in 90 Minuten sogar noch gesperrt. Das finde ich dem Rahmen nicht gerecht. Es gab viele Entscheidungen, die ich nicht verstanden habe.“

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ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel: Energie Cottbus – SV Wehen Wiesbaden, VfL Osnabrück - SSV Ulm 1846 Fußball, Hansa Rostock – VfB Stuttgart II, Rot-Weiß Essen – SC Verl, TSV 1860 München - FC Ingolstadt 04

Quelle: MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH · SPPOriginalmeldung ↗
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