FußballPressemitteilung

3. Liga komplett live bei MagentaSport – 28. Spieltag: Arminia irritiert mit Diskussionen beim Elfer, Trainer Kniat ist genervt

Duisburgs Altstars Ginczek und Esswein liefern die Grundlage für den Sieg, Bielefeld erneut mit „zäher Kost“

Der Abstiegskampf wird immer heißer nach dem 28. Spieltag. Der fast abgeschriebene MSV Duisburg setzt seinen positiven Trend mit einem 2:1 gegen den zuletzt bärenstarken BVB II fort: 4 Siege aus 5 Partien, 18. Platz und nur noch 4 Punkte auf den Nichtabstiegsplatz. „Es durfte nur einen Sieger geben und das ist der MSV Duisburg“, erklärt Duisburgs Trainer Boris Schommers, der am Ende nochmals zittern musste, bestimmt. Mit Esswein traf einer seiner Routiniers, Ginczek bereitete das 2:0 vor – die Altstars funktionieren mittlerweile beim MSV. Gerade noch so auf einem Nichtabstiegsplatz steht Arminia Bielefeld nach einem trostlosen 0:0 im Derby gegen Verl mit 30 Punkten. „Das war über die ganzen 90 Minuten zähe Kost“, sagt Mitch Kniat, Trainer Bielefeld, und erklärt mit Blick auf die Tabelle als Sechzehnter: „Das war hier zu Hause zu wenig.“ Irritierend: die Arminia verschießt einen Elfmeter in der 16. Minute, davor gibt´s Diskussionen, wer antreten soll. Taktische Anweisungen setzt das Team nicht gut um. „Es ist gerade die Phase, wo´s echt nervt“, sagt Kniat, der am Samstag beim BVB II antreten muss (live ab 13.30 Uhr). Köln siegt 3:2 in Ingolstadt nach 9 Gelben, einer Roten Karte und 2 Elfmetern.

Nachfolgend die Stimmen und Clips aus der 3. Liga am Sonntag – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Weiter geht’s am Freitag mit einem absoluten Traditions-Kracher: Dynamo Dresden empfängt den TSV 1860 München – live und exklusiv ab 18.30 Uhr bei MagentaSport.

Die Konkurrenz im Abstiegskampf punktet, deshalb ein extrem wichtiger Sieg für den MSV – der ist nur noch 4 Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt. Die Routiniers Esswein und Ginczek funktionieren mittlerweile richtig gut in einem starkem MSV-Kollektiv. Nach einer starken 1. Hälfte mit einer frühen 2:0-Führung müssen die Duisburger hinten raus doch noch bibbern. Der BVB hat nach dem 2:1 auch noch einen Lattentreffer, der MSV verdaddelt gute Konterchancen. Und atmet vor der nächsten Aufgabe in Haching am Samstag, erst mal tief durch.

„Es durfte nur einen Sieger geben und das ist der MSV Duisburg“, erklärte Boris Schommers, Trainer Duisburg, der am Ende nochmals zittern musste, dennoch bestimmt: „Die hatten nicht so viel. Aber eben den einen Treffer und dann den Lattenschuss. Ich denke: den Sieg hat sich die Mannschaft verdient, den Sieg haben sich die Fans verdient.“

Was kann dieser Sieg der Mannschaft bringen neben den 3 Punkten? „Das war eine ganz starke Leistung. Aber ich habe es auch schon vorher gesagt: wir müssen aufs uns schauen. Egal wie die Ergebnisse der anderen Mannschaft sind. Wenn wir unsere Leistung und die mannschaftliche Geschlossenheit auf den Platz bringen auf den Platz bringen, haben wir immer die Chance, zu punkten.“ Der Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=OTFNSlNqKzA2RkR4N013MUYzVytxa0Fta0Q1YUZ3Y1h6TkZXZ296c3V3UT0=

Jan Zimmermann, Trainer BVB II, war zuletzt bis auf den 4. Platz marschiert – und diesmal: „Wir haben überhaupt nicht das gespielt, was wir spielen wollten. Haben Duisburg eingeladen mit unseren Fehlern, liegen verdient hinten. Wir müssen uns ankreiden, dass wir nicht diese Galligkeit hatten wie in der 2. Halbzeit. Nur mit Fu0ßballspielen allein reicht´s in der 3. Liga nicht.“ Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VTN1SXRXMHVUaXhLOXQ2VTl2cmlGQXFMcHc4K0h0ZnlMaEFXUG10WkhSZz0=

Gemischte Gefühle auf der Alm vor 22.000 Zuschauern: Pfiffe und aufmunternde „Bielefeld“-Rufe – das 0:0 hilft der Arminia im Abstiegskampf bei gerade 30 Punkte mit nur 3 Punkten Abstand auf den Abstiegsplatz nicht. Einen frühen Elfer durch Biankadi verschossen und auch sonst in der Offensive mit wenig Durchschlagskraft: Kapitän Klos wird erst in der 72. Minute eingewechselt. Die Arminia ist die viertschlechteste Heim-Mannschaft, muss am Samstag zum BVB II.

„Das war über die ganzen 90 Minuten zähe Kost“, sagt Mitch Kniat, Trainer Bielefeld, und erklärt mit Blick auf die Tabelle: „Das war hier zu Hause zu wenig. Wir haben den Moment verpasst, dass wir das Spiel einfacher können, mit dem Elfmeter. Den wir leider verschossen haben.“

Dem verschossenen Elfmeter von Biankadi in der 15. Minute ging eine Diskussion mit Wintzheimer voraus, der auch schießen wollte: „Doch, Biankadi war eingeteilt.“ Auf die Nachfrage, ob´s ein Missverständnis zwischen den beiden Spielern war, sagt Kniat ausweichend: „Das besprechen wir dann später.“

„Es ist gerade die Phase wo´s echt nervt!“ Die Mannschaft setzt aktuell nicht die taktischen Vorgaben des Trainers konsequent um: „Es sind die einfachen Sachen, die gerade nicht klappen.“

Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ZnBCWW1OaCtjWVU0MUlFMUo2bnBiZk04dFgyVEUxRU9XUHNlV3djV0dwcz0=

Verls Ex-Kapitän Mael Corboz spielt seit diesem Winter für Bielefeld und ist nach dem mageren 0:0 um Positives bemüht: „Wir haben zu null gespielt, erstmals seit Freiburg. Wir standen defensiv gut. Es war fußballerisch nicht die beste Leistung von uns. Verl macht sofort Druck und wir sind nicht souverän genug, die Bälle da rauszuspielen. Das ist leider die Situation, es gibt so viele Mannschaften, die das trotzdem hinkriegen.“

War´s ein besonderes Spiel für ihn: „Es geht um 3 Punkte und in so einer Situation darf man nicht mit Emotionen ein Spiel vorbereiten.“ Der Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=U3F1NUVmSTBpUzNWSEZ2QWdUU0JKcE9qNmxrdmlGelk1Tm5ua1pKNUcwTT0=

Alexander Ende, Trainer Verl, hatte gemischte Gefühle nach dem 0:0: „Wir hatten Glück, dass wir nach dem Elfmeter nicht in Rückstand geraten. Aber wir hatten auch wieder unsere Momente, wo diese 2 Zentimeter – Pfosten, Innenpfosten, Ball geht raus - dass die fehlen. Man kann von einem gerechten Unentschieden sprechen.“ Der Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=R1MzOWN5YzlIQWZTUjl1U0RnLzdFTkZHcC8xOEFNaExmb284cDg4S1ozcz0=

Neun Gelbe Karten, eine Rote Karte und 2 Elfmeter. Viel zu tun für den Unparteiischen Leonidas Exuzidis. Der FCI verliert in Unterzahl, bleibt damit zum 4. Mal in Folge ohne Dreier. Köln hingegen holt den 2. Sieg in Folge und baut den Vorsprung auf die Abstiegsplätze weiter aus.

Luca Marseiler, Köln wurde von Lukas Fröde vor der Roten Karte gefoult: „Das war so ein 50 zu 50 Ball. Wer bekommt ihn als erstes. Ich habe gesehen, dass er mit gestrecktem Bein kommt und wollte mich ein bisschen schützen. Er trifft mich unten. Ich weiß nicht, ob man Rot geben muss. Ich denke, eher nicht. Dunkelgelb hätte gereicht. (…) Ich denke, unter den Umständen war es ein verdienter Sieg.“ Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=YU5nQzBRQlZ4Z09jcytTZWtsQWMyaGU2dlhLVW1VSkxONjdVYmM5b21saz0=

André Becker, Doppelpacker Köln: „Egal wie der Sieg zustande gekommen ist: es fühlt sich einfach gut an. Wir sind aus einer etwas schwierigeren Zeit gekommen. Klar waren ein paar Szenen strittig. Das aber auf beiden Seiten. Letzten Endes sind einfach froh, dass wir das Ding gezogen haben.“ Zor Roten Karte: „Das ist schon ein Brett.“ Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=d0NPQWRrSDBYeG1WR0JGcWRpK0V4b3haSTdwdldKbE5iSHpZNW12TlFpVT0=

Ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr als Einzelspiel abrufbar: Viktoria Köln – Waldhof Mannheim, 1. FC Saarbrücken – Erzgebirge Aue, Jahn Regensburg – FC Ingolstadt, SC Freiburg II – VfB Lübeck, Borussia Dortmund II – Arminia Bielefeld

Quelle: MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH · SPPOriginalmeldung ↗
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