FußballPressemitteilung

VfB-Trainer Hoeneß begeistert: „Die erste Halbzeit war mit das Beste bisher“

TSG-Coach Matarazzo bedient: „Wir waren nicht zu passiv, sondern mutlos“ – VfB-Vorstandsvorsitzender Wehrle: „Ein toller Fußballabend für den VfB Stuttgart“ – Sky Expertin Tabea Kemme: „Spielerisch war da ein Klassenunterschied“

Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 26. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfB Stuttgart (0:3) bei Sky.

... zum Spiel: „Wir haben es heute nicht hinbekommen, mit mehr Mut zu spielen. Wir waren nicht zu passiv, sondern mutlos. Stuttgart ist extrem selbstbewusst aktuell. Wenn sie in ihre Abläufe reinkommen, können sie eine Mannschaft verunsichern.“

... zur Frage, wie das Spiel mit Ball aussehen muss (vor dem Spiel): „Wir müssen versuchen, den Gegner in die Breite zu ziehen. Dazu müssen wir Räume rechtzeitig erkennen und uns positionieren. Ballbesitzphasen werden uns heute guttun.“

... zum Startelfdebut von Tim Drexler (vor dem Spiel): „Aus meiner Sicht ist er der Aufgabe gewachsen. Er hat einen guten Charakter. Wenn man mit ihm spricht, merkt man, dass er bereit ist. Und irgendwann ist immer das erste Mal.“

… zum Spiel: „Es fühlt sich nach Klassenunterschied an, vor allem in der ersten Halbzeit. Die zweite Halbzeit war etwas besser. Wir konnten uns nicht durchsetzen. Wir hatten vorne einen Torschuss und haben hinten viel zugelassen. Was soll ich sagen? Es ist verdient.“

… zur Frage, was hätte helfen können: „Man muss durchdecken, man muss mutig sein, man muss in die Zweikämpfe gehen. Das Feld ist groß und es gab viele eins-gegen-eins Duelle – die meisten davon hat Stuttgart gewonnen.“

… zur fehlenden Konstanz: „Es ist schwer zu sagen, denn es gibt viele Faktoren, die mit reinspielen. Ein Punkt, an dem wir uns steigern müssen, ist: Das Potenzial, das wir haben, am Spieltag bestätigen, und nicht einfach nur beim Potenzial belassen. Da schwankt es zu sehr, das muss man so sagen.“

… zur Tabellensituation: „Jeder nicht geholte Punkt schmerzt, weil es dieses Jahr total eng und vermeintlich einfach ist. Aber dafür muss man liefern, und das haben wir heute nicht getan.“

… zum Spiel: „Kurz nach dem Spiel ist es schwer zu sagen, was alles schiefgelaufen ist. Wir müssen das analysieren und probieren, es besser zu machen.“

… zu den Saisonzielen der TSG: „Wir haben noch acht Spiele und wollen nächstes Jahr europäisch spielen. Das ist unser Ziel und dafür wollen wir kämpfen. Die Spiele gegen Gladbach und Augsburg sind entscheidende Spiele.“

... zum Spiel: „Es hat sich angefühlt wie ein Heimspiel, die Kulisse war enorm und außergewöhnlich. Die erste Halbzeit war mit das Beste, was wir bisher gezeigt haben. Wir haben wie aus einem Guss gespielt, es ist einiges aufgegangen von dem, was wir uns vorgenommen hatten. Zugelassen haben wir nichts. Am Ende ist es ein hochverdienter Sieg in einem richtigen guten Auswärtsspiel.“

... zur Form seiner Mannschaft: „Wir haben einen Flow. Da sind Leichtigkeit, Selbstvertrauen und Überzeugung im Spiel. Anfang des Jahres haben wir zwei Spiele verloren, aber aus dieser Phase sind wir richtig gut rausgekommen und richtig auf Kurs.“

... zum Spiel (vor dem Spiel): „Wir werden es offensiv angehen, offensiver noch als letzte Woche. Wir brauchen trotzdem genug defensive Stabilität. Hoffenheim ist vor allem nach vorne sehr gefährlich, das ist schon eine richtige Aufgabe für uns.“

... zu seiner Entwicklung (vor dem Spiel): „Ich versuche jede Woche mich zu verbessern. Dazu gehört das Lernen aus Siegen, davon haben wir aktuell viele, aber auch aus Niederlagen.“

… zum Spiel: „Wir hatten das Spiel von Anfang an unter Kontrolle, haben unser Ding durchgezogen und unser Spiel auf den Platz gebracht. Wir können sehr zufrieden sein heute.“

… zu den anstehenden Länderspielen: „Ich freue mich drauf. Ich werde mein Bestes geben, um dort auch erfolgreich mitzuspielen.“

… zu seiner Rolle bei der Nationalmannschaft: „Über die klassische Rollenverteilung wurde noch nicht gesprochen. Es ist für mich eine große Ehre, dorthin fahren zu dürfen. Klar möchte ich spielen, aber jetzt heißt es erstmal Gas geben im Training.“

… zur Frage, ob er die Saison nur in der Champions League enden kann: „Es wäre gelogen, wenn ich jetzt sagen würde, dass wir unseren Tabellenplatz abgeben wollen. Trotzdem wissen wir, dass wir Woche für Woche Leistungen wie heute brauchen.“

… zur Situation beim VfB: „Ein toller Fußballabend für den VfB Stuttgart. Wenn wir so spielen wie heute, haben wir eine gute Chance, nächstes Jahr Champions League zu spielen. Wir spielen eine sehr gute Saison und die genießen wir auch.“

… zum Spiel: „Spielerisch war da heute auf jeden Fall ein Klassenunterschied zu erkennen. Stuttgart war druckvoller, Hoffenheim konnte nichts entgegenbringen. Wenn man im Flow ist, und das ist Stuttgart, dann zieht man das einfach durch.“

... zum Spiel: „In der ersten Halbzeit war es von Stuttgart vielleicht sogar das Beste, was sie in dieser Saison gespielt haben. Sie konnten spielerische Glanzpunkte setzen und hätten zwei, drei Tore mehr machen können. Das ist das Einzige, was man kritisieren kann. Der Rest war perfekt.“

... zum VfB Stuttgart (vor dem Spiel): „Zu 99 Prozent kommen sie in die Champions League. Nicht die Punkte allein, sondern auch die Leistungen, wie sie die Punkte eingefahren haben, waren gut. Außerdem haben sie einen in die Breite gut aufgestellten Kader. Denn trotz Änderungen haben sich diese nicht bemerkbar gemacht. Nach den letzten beiden Jahren, in denen sie eher mit dem Abstieg zu tun hatten, wäre die Champions League schon ein kleines Wunder.“

Quelle: Sky Sport-PR · SPPOriginalmeldung ↗
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