FußballPressemitteilung

VfB steht trotz Niederlage im Achtelfinale - Demirovic: „War nur das Ziel, weiterzukommen“

Kleiner Negativtrend beim VfB für Hoeneß erkennbar: „Eine Phase, in der die Dinger nicht so flutschen“ - Undav genervt über viele VAR-Checks: „Lasse lieber den Schiedsrichter einen Fehler machen“ - RTL-Experte Matthäus zu Stuttgarts Leistung: „Die erste Halbzeit muss Sebastian Hoeneß ansprechen“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie VfB Stuttgart gegen Celtic Glasgow (0:1) im Play-off-Rückspiel der UEFA Europa League. Die Stimmen sind frei zur Verwendung mit Hinweis auf die UEFA Europa League live bei RTL.

… zum Weiterkommen trotz Niederlage: „Ich muss dazu ganz kurz mal etwas sagen: Wir sind jetzt weitergekommen und das war das Ziel. Und wir sind auch hochverdient weitergekommen. Das Spiel ist denkbar ungünstig losgegangen. Das musst du dann auch erst mal verarbeiten. Trotzdem sehe ich nach dem Spiel eine Statistik mit 25:3 Torschüssen. Ich sehe wieder zwei Tore, die knapp abseits waren, und ich will gar keine Diskussion starten. Ich will einfach nur darüber sprechen, dass es vielleicht eine Phase ist, in der die Dinger nicht so flutschen. Trotzdem ist die Art und Weise, wie wir heute aufgetreten sind, völlig in Ordnung. Wir hätten lieber gewonnen, ohne Frage. Das hat am Ende nicht geklappt, und trotzdem war es eigentlich nie wirklich gefährdet. Es war der erste Torschuss nach 30 Sekunden und der zweite Torschuss nach 85 Minuten. Klar, wir haben den Anspruch, so ein Spiel dann auch zu gewinnen oder zumindest nicht zu verlieren, ohne Frage. Das Ergebnis trübt hier gerade gewaltig, was auch nachvollziehbar ist. Trotzdem ist es ein verdientes Weiterkommen.“

… zu den Abseitssituationen: „Die Frage ist, ob man mit der Schulter Tore machen kann, aber sie zählt. Das muss man vielleicht mal überdenken. Ich wollte eigentlich gar nicht so viel dazu sagen. Es ist haarscharf. Das bringt jetzt nichts, das muss man akzeptieren. Gerade gehen einige Situationen knapp ins Abseits, das wird dann auch wieder anders sein.“

… zum möglichen Achtelfinalgegner: „Es bringt gar nichts, sich da irgendwas auszusuchen. Es sind beides gute Mannschaften. Beides ist eine große Herausforderung. Wir trauen uns trotzdem beides zu.“

… zu den Fans: „Ich muss heute einfach noch mal die Fans ansprechen. Das war so laut, vor dem Anpfiff und durchgängig. Gar keine Unruhe, und genauso muss es sein. Großes Lob an die Fans. Die werden wir das nächste Mal wieder haben, diesmal im ersten Spiel. Darauf freuen wir uns jetzt schon, egal wer kommt.“

… zum Einzug ins Achtelfinale: „Klar war es nicht eines unserer besten Spiele, aber heute war nur das Ziel, weiterzukommen. Und ich glaube, das haben wir am Ende auch souverän gemacht. Natürlich ist es das schlimmste Szenario, gleich sofort ein Tor zu kassieren. Wir kassieren es, glaube ich, in den ersten zwei, drei Minuten, und dann wird es natürlich schwierig, dann wird es ein bisschen wackeliger.“

… zur Frage, ob der Gegner unterschätzt wurde: „Nein, glaube ich gar nicht. Überhaupt nicht. Wir wissen, was Celtic ist, wir wissen, was wir im Hinspiel geleistet haben. Das wollten wir uns auf keinen Fall kaputtmachen.“

… zum erneut aberkannten Treffer: „Ich glaube, ich habe so viel dazu gesagt. Ich will es gar nicht mehr sehen, ehrlich gesagt. Dann sollen sie eben pfeifen: Abseits, Abseits, gut ist. Wenn ich solche Entscheidungen wieder sehe, dann wird es für mich immer schlimmer.“

… zum Einzug ins Achtelfinale: „Wichtig ist, weiterzukommen, und der Rest ist egal.“

… zur Ursache für seine Kurzangebundenheit: „Das behalte ich für mich. Es ist alles gut, das behalte ich für mich.“

… zum aberkannten Abseitstreffer von Demirovic durch den VAR: „Der sollte eigentlich da sein, um dem Spiel zu helfen, aber gefühlt macht er mehr Fehlentscheidungen als die Schiedsrichter selbst. Meiner Meinung nach gibt es mittlerweile so viele Sachen, bei denen du über den VAR meckern kannst. Die Leute in Köln, die da sitzen, ich weiß nicht, ob die sich die Situationen manchmal mit geschlossenen Augen angucken oder was weiß ich. Manche Situationen sind fragwürdig, weil es im Spiel etwas anderes ist, als wenn du dir das in einer Zeitlupe anschaust. Keine Ahnung, was ich dazu sagen soll. Es wird immer lustiger, wie quatschig der VAR wird. Dann lasse ich lieber den Menschen, also den Schiedsrichter, einen Fehler machen, als dass der VAR, wo Leute irgendwo sitzen und nichts anderes machen, als auf den Bildschirm zu gucken, noch mehr Fehler macht als die Schiedsrichter. Deswegen habe ich mittlerweile auch keine Meinung mehr dazu. Ich halte mich da raus. Das ist mittlerweile Quatsch, deswegen alles gut.“

RTL-Experte Lothar Matthäus zur Leistung des VfB: „Ganz wichtig ist, dass der VfB verdient weitergekommen ist. In der ersten Halbzeit haben sie sehr schlecht gespielt, sind gar nicht ins Spiel gekommen und hatten keine Abschlüsse. Das war vielleicht auch dem frühen Gegentor geschuldet, vielleicht hat man sich auch ein bisschen zu sicher gefühlt. Außerdem gab es viele Veränderungen in der Startformation. Als in der zweiten Halbzeit dann Spieler wie Stiller, Führich und Demirovic reinkamen, hatte Celtic sie selten im Griff. Der VfB hat besser gepresst, kam zu zwei Abseitstoren und zu Abschlüssen. Aufgrund der zweiten Halbzeit hätte der VfB auf jeden Fall ein Unentschieden, wenn nicht sogar den Sieg verdient gehabt. Die erste Halbzeit muss Sebastian Hoeneß aber ansprechen, denn so ist das nicht sein Fußball. Da haben Konzentration, Genauigkeit, der letzte Fokus und die Energie gefehlt. Die Energie, die sie in den letzten 20 Minuten ausgestrahlt haben, war in den ersten 45 Minuten nicht vorhanden. Aber das Wichtigste ist, dass sie weitergekommen sind. Gratulation auch von meiner Seite.“

Quelle: RTL Deutschland · SPPOriginalmeldung ↗
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