FußballPressemitteilung

Tuchel bestätigt geplanten Boey-Transfer "Medizincheck noch nicht absolviert"

Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 19. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

… zur möglichen Verpflichtung von Sacha Boey: „Es ist unser Wunsch, ihn zu verpflichten. Es ist so gut wie gemacht. Manche Dinge entscheiden sich auch in der Röhre. Der Medizincheck ist noch nicht absolviert, daher gibt es noch nichts zu verkünden.“

… zum Einsatz von Raphael Guerreiro als Rechtsverteidiger: „Er wird das können, er ist schlau genug. Er fühlt sich wohl, wenn er seitenverkehrt mit seinem linken Fuß ein wenig mehr ins Halbfeld kommt. Ich erwarte nicht von ihm, dass er außen rechts hinterläuft und mit rechts aufs Tor flankt. Alles andere sollte er hinkriegen.“

… zu Thomas Müller, der das Spiel auf der Bank beginnt: „Thomas ist kein gelernter Rechtsverteidiger und auch kein Innenverteidiger. Wir spielen vorne mit Kingsley, Jamal, Harry und Leroy. Wir haben Mathys, Choupo und Thomas auf der Bank.“

… zum angekündigten Rücktritt von Jürgen Klopp: „Nach neun Jahren am Stück Premier League hat er es irgendwie auch verdient.“

… zur Offensive des FC: „Das Runde will einfach nicht ins Eckige. Wir versuchen, den Jungs Selbstvertrauen zu geben und im Training daran zu arbeiten, gewisse Automatismen in der gegnerischen Box reinzubringen. Am Ende müssen sie aber den Ball selbst über die Linie drücken.“

… zur Defensive des FC: „Der andere Weg ist sicherlich, länger die Null zu halten. Es geht nicht nur darum, vorne die Tore zu schießen, sondern hinten welche zu verhindern. Je häufiger wir zu Null spielen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch mal ein Tor reicht, um drei Punkte zu holen.“

… zur Aufstellung: „Wir gehen es wieder ohne großen, klaren Zielspieler an, da wir auch versuchen wollen, Fußball zu spielen. Das kann in den nächsten Spielen aber auch schon wieder ganz anders aussehen.“

… zur Laufleistung der Offensive: „Wir investieren vorne viel, können auf keinen Fall noch mehr machen, da uns dann die Körner nach vorne fehlen. Gegen Leverkusen haben wir es in der ersten Halbzeit auch gut mit dem Ball gemacht, hätten höher führen können. In der zweiten Halbzeit sind wir viel hinterhergerannt, haben viel verteidigt. Das bedeutet, dass du vorne ein paar Körner weniger hast. Daher wollen wir nicht so viel hinterherrennen.“

… zur Reaktion auf die Niederlage gegen Leverkusen: „Enttäuscht natürlich. Wir treffen uns am Sonntag und können nicht immer darüber reden, dass wir viele Sachen sehr gut und ordentlich machen und am Ende bekommen wir nicht das wichtigste und das sind Punkte. Wir gehen kritisch mit uns selbst um. Es lohnt sicher aber auch nicht, die Nerven zu verlieren. Die Dinge, die wir gut machen, müssen wir beibehalten.“

… ob man Stuttgart als Kandidaten für die Champions League sehen müsse: „Das müssen wir. Die Tabelle ist nach 18 Spielen aussagekräftig. Es ist noch nichts entschieden, wir stehen noch dort, wo wir stehen wollen. Wir wissen, dass es sehr eng wird. Wir müssen in die Spur zurück, brauchen ein Ergebnis. Dann sind wir in der Lage, eine Serie zu starten.“

Jess Thorup (Trainer FC Augsburg) zur Frage, welche „Zaubertricks“ er gegen die Bayern nutzen wolle: „Ich weiß nicht, ob ich an Zaubertricks glaube. Wir versuchen die Schritte nach vorne zu gehen. Wir haben zwei gute Spiele gemacht, leider nur drei Punkte geholt. Auch gegen Gladbach haben wir gut gespielt. Wir wollen eine Leistung zeigen, die uns es möglich macht, Punkte zu holen – am liebsten drei."

… zur Verpflichtung von Sache Boey beim FC Bayern: „Wichtig war, dass sie einen bekommen. Er ist nicht einer wie Mukiele, der in der Mitte spielen kann. Der Boey für das doppelte Geld ist mir lieber als ein Trippier für die Hälfte. 15 Millionen für einen 33-Jährigen zu bezahlen, der in den letzten sechs Monaten in Newcastle schlecht gespielt hat – da macht dieser Transfer mehr Sinn. Trippier nicht zu bekommen, war ein Segen.“

… zur Verpflichtung von Borja Iglesias bei Bayer 04: „Das ist ein Spieler, der nicht kommen wird und erwartet, dass er viel spielt. Wenn er zehn bis zwölf Spiele und seine Tore macht, hat er seinen Dienst getan. Es ist finanziell überschaubar, daher wird er das Mannschaftsgefüge nicht durcheinanderwirbeln.“

… zum Rücktritt von Eintracht-Präsident Peter Fischer: „Er ist jemand, der sich immer wieder auch zu gesellschaftlichen Themen geäußert hat. Er war in den letzten 24 Jahren das Gesicht von Eintracht Frankfurt. Der Lauf in der Europa Leauge – du weißt die guten Zeiten nur zu schätzen, wenn du die schlechten mitgemacht hast. Bei ihm war es so. Er hat es genossen.“

… zur Drei-Spiele-Sperre gegen Union-Trainer Nenad Bjelica: „Bei einem Trainer muss man eine andere Rechtsprechung auslegen als bei einem Spieler. Sie haben eine Vorbildfunktion, wir hatten ein riesiges Problem, was Gewalt gegen Schiedsrichter betrifft. Diese Szenen gehören da nicht hin. Mit den drei Spielen ist er sehr gut davongekommen. Ich hatte damit gerechnet, dass es mindestens fünf, vielleicht sogar sechs Spiele werden.“

Quelle: Sky Sport-PR · SPPOriginalmeldung ↗
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