MotorsportPressemitteilung

SR Motorsport by Schnitzelalm nicht zu schlagen auf dem Norisring

Die ADAC GT4 Germany bot auf dem Norisring eine klasse Show
Die ADAC GT4 Germany bot auf dem Norisring eine klasse Show · © ADAC Motorsport

Enrico Förderer/Jay Mo Härtling mit viertem Saisonsieg - Gabriele Piana/Berkay Besler sichern sich erneut Platz zwei - Sieg in der Rookie-Wertung für Cedric Fuchs

„Vier gewinnt“ lautet das Motto für die Mercedes-AMG GT4-Piloten Enrico Förderer (18/Leuterod) und Jay Mo Härtling (22/Sprockhövel). Vier Rennen hat das Duo von SR Motorsport by Schnitzelalm bislang in der ADAC GT4 Germany bestritten - und alle vier konnten mit einem Sieg beendet werden. Damit führen sie die Fahrerwertung der ADAC GT4 Germany souverän an. Im Sonntagsrennen auf dem Norisring gewann das Duo mit über 5,5 Sekunden Vorsprung auf Gabriele Piana (38/ITA) und Berkay Besler (25/TUR, beide FK Performance Motorsport) im BMW M4 GT4. Das Podium komplettierten erstmals in ihrer ADAC GT4 Germany-Karriere Oskar Lind Kristensen (19/DNK) und Lachlan Robinson (21/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche 718 Cayman GT4. Somit lagen zum zweiten Mal in Folge Fahrzeuge von drei unterschiedlichen Marken auf den ersten drei Plätzen.

Härtling begann das Rennen von der Pole-Position aus und konnte die Spitze gegen BMW-Pilot Piana gekonnt verteidigen. In der ersten Rennhälfte fuhr zudem Kristensen im Porsche bis auf die dritte Position vor. Das Führungstrio wechselte erst gegen Schluss des obligatorischen Boxenstopp-Fensters die jeweiligen Fahrer. Förderer, der von Härtling übernommen hatte, fuhr in der zweiten Rennhälfte dann zum souveränen Sieg, was für beide auch den Triumph in der Junior-Wertung bedeutete. Pianas Partner Besler behielt die zweite Position.

Um Platz drei wurde es hingegen nochmals richtig spannend. Mercedes-AMG-Pilot Cedric Fuchs (19/Holzappel, Motorsport by Schnitzelalm) machte mächtig Druck auf Robinson, der zuvor von Kristensen übernommen hatte. Mit sehenswerten Überholmanövern wurden mehrmals die Plätze getauscht. Am Ende spielte Robinson aber seine Erfahrung aus und setzte sich durch. Fuchs und Teamkollege Joel Mesch (20/Erkelenz) beendeten das Rennen final auf Platz fünf, da Porsche-Fahrer Denny Berndt (20/Berlin), der gemeinsam mit Max Rosam (20/Taunusstein, beide Razoon - more than Racing) antrat, auf den letzten Metern aus dem Zweikampf vor ihm noch Profit schlug und die vierte Position eroberte. Fuchs konnte sich dennoch über den Triumph in der Rookie-Wertung freuen.

Sechste wurden Maximilian Tarillion (20/Wien) und Victor Nielsen (18/DNK, beide Razoon - xAutomotive Racing) vor Philip Wiskirchen (20/Euskirchen) und Tim Reiter (26/Ostfildern, beide ME Motorsport) sowie Niels Tröger (22/Dresden) und Andreas Jochimsen (27/DNK, beide FK Performance Motorsport). Auf Rang neun kamen Linus Hahne (21/Oelde) und ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Thomas Rackl (17/Berching, beide ME Motorsport, alle BMW) ins Ziel. Die Top Zehn komplettierten Raphael Rennhofer (18/AUT) und Emil Heyerdahl (22/NOR, beide Wimmer Werk Motorsport) im Porsche.

„Der vierte Sieg im vierten Rennen ist unglaublich. Es ist einfach nur grandios, was das gesamte Team leistet. Mein Stint lief recht ruhig. Ich habe das Auto auf Platz eins übernommen und es auf der ersten Position ins Ziel gebracht. Es gab keine Schwierigkeiten – also alles super!“

„Es hat einfach alles gepasst. Wir sind mehr als stolz, den vierten Sieg im vierten Rennen eingefahren zu haben. Am Start musste ich meine Position etwas verteidigen. Es galt, über die ganze Zeit zu einhundert Prozent konzentriert zu bleiben – was extrem wichtig war. Enrico hat das Rennen dann sauber nach Hause gefahren.“

„Ich hatte einen guten Start und konnte direkt von der dritten auf die zweite Position nach vorne fahren. Der Führende war heute aber außer Reichweite für uns, das ist frustrierend. Mal schauen, wie es am nächsten Wochenende auf dem Nürburgring läuft. Wir geben auf jeden Fall alles.“

„Ich freue mich natürlich über das Podium und hoffe, dass wir beim nächsten Rennwochenende ganz oben stehen können. Wir pushen auf der Strecke so gut wir können. Ich danke dem Team, Gabriele und auch BMW für die Unterstützung. Ich freue mich schon auf den Nürburgring.“

„Ich hatte in den letzten Runden einen tollen Zweikampf und es war sehr schwierig, die Position zu halten. Wir haben uns immer wieder überholt, doch ich konnte mich letztendlich durchsetzen. Ich bin sehr glücklich über das Podium. Oscar hat zu Rennbeginn eine klasse Vorarbeit geleistet.“

„Ich bin einfach nur unbeschreiblich glücklich über mein erstes Podium in der ADAC GT4 Germany. Wir hatten ein großartiges Rennen und wussten schon vorher, dass wir schnell unterwegs sein würden. Ich konnte bis auf die dritte Position vorfahren und Lachlan hat das Podium nach Hause gefahren.“

Quelle: ADAC GT4 Germany · SPPOriginalmeldung ↗
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