MotorsportPressemitteilung

Prototype Cup Germany erstmals in 2025 im Rahmen der DTM

Valentino Catalano nimmt nun in diesem Fahrzeug Platz
Valentino Catalano nimmt nun in diesem Fahrzeug Platz · © ADAC Motorsport

Rennen auf dem Dekra Lausitzring ist Heimspiel für BWT Mücke Motorsport - Zino-Ferret Fahlke gibt Debüt in der deutschen LMP3-Serie - Beide Rennen im Livestream

Zu seinem fünften und sechsten Saisonlauf tritt der Prototype Cup Germany am kommenden Wochenende (23. – 25. Mai) erstmals in diesem Jahr im Rahmen der DTM an. Auf dem Dekra Lausitzring wollen Danny Soufi (21/USA) und Pavel Lefterov (27/BUL, beide Konrad Motorsport) ihre Führung in der Fahrerwertung der vom ADAC und der Creventic organisierten LMP3-Serie verteidigen. Doch mit Mattis Pluschkell (20/Elmenhorst) und Maksymilian Angelard (17/POL) sowie Mattias Bjerre Jakobsen (18/DEN) und Riccardo Leone Cirelli (17/ITA) lauern vier schnelle Youngster vom Team BWT Mücke Motorsport, die den beiden Konrad-Piloten das Leben so schwer wie möglich machen möchten. Aber auch Soufi und Lefterov haben in dieser Saison erstmals Unterstützung durch ein zweites Fahrzeug, denn Zino-Ferret Fahlke (18/Hergiswil) wird am Steuer eines Konrad-Ligier sein Debüt im Prototype Cup Germany geben. Beide Rennen sowie das zweite Qualifying können auch von den Zuschauern unter youtube.com/adacmotorsports live verfolgt werden.

Der US-Amerikaner Soufi kommt mit einem guten Gefühl an den Lausitzring, denn im Vorjahr konnte er auf dieser Strecke zusammen mit seinem damaligen Partner Torsten Kratz zwei Läufe gewinnen und einmal als Zweiter über die Ziellinie fahren. Aber auch Cirelli erinnert sich gerne an sein erstes Gastspiel 2024 auf dem Lausitzring, er konnte damals zusammen mit Julien Apothéloz ebenfalls dreimal das Podium erklimmen. Nun möchte der Italiener, der sich seinen Duqueine mit Jakobsen teilt, näher an die Tabellenführer Soufi / Lefterov rücken und sie im Optimalfall sogar von der Spitze verdrängen. Für Cirelli und Jakobsen ist das Rennwochenende auf dem Lausitzring ein ganz besonderes, denn es ist das Heimspiel ihres Teams BWT Mücke Motorsport. Der Rennstall aus Berlin ist gerade einmal eine Autostunde vom Lausitzring entfernt beheimatet.

Auch Pluschkell und Angelard wollen beim Heimauftritt ihrer Mannschaft alles geben. Die beiden LMP3-Neulinge konnten bereits in Hockenheim überzeugen, als sie erstmals ein Rennen für sich entscheiden konnten. „Da lief alles glatt, selbst die Full-Course-Yellow-Phase hat uns etwas geholfen“, so Pluschkell. Dennoch sagte er auch: „Wir haben den Sieg nicht geschenkt bekommen.“ An den Lausitzring hat er nicht so gute Erinnerungen. „Bisher hatte ich dort immer Pech und konnte somit nie gute Ergebnisse holen. Deshalb ist mein Ziel für das Wochenende, endlich auch mal auf dem Lausitzring ein gutes Resultat zu erobern. Dafür müssen wir zwei saubere, fehlerfreie Läufe absolvieren. Auf jeden Fall wäre es toll, wenn wir wieder viele Punkte mitnehmen könnten.“ Dafür hat sich der 20-Jährige unter anderem im Simulator vorbereitet und kennt die Tücken der Piste in der Lausitz. „Der erste Sektor ist eine Aneinanderreihung von Kurven; da muss der Eingang unbedingt passen, um einen guten Rhythmus zu finden. Kurve sechs, fast eine 180-Grad-Kurve, ist eine andere Schlüsselstelle. Hier hat man kaum Anhaltspunkte, um den perfekten Bremspunkt zu treffen.“

Pluschkell wird am kommenden Wochenende mit Fahlke einen neuen, jungen Rivalen bekommen. „Ich habe 2023 zum ersten Mal den Prototype Cup Germany live gesehen und fand ihn direkt attraktiv. Damals bin ich noch im ADAC Tourenwagen Junior Cup unterwegs gewesen und hatte 2024 Kontakt mit Franz Konrad aufgenommen. Wir waren dann mal testen und in der Prototype Winter Series 2024/25 bin ich die beiden Rennen in Barcelona für ihn gefahren. Und nun bin ich hier und freue mich auf meine Premiere im Prototype Cup Germany“, fasste Fahlke, der parallel noch im Kartsport aktiv ist, zusammen. Ein Platztausch gab es bei Gebhardt Intralogistics Motorsport: Valentino Catalano (19/Westheim), der in Hockenheim noch alleine fuhr und dort als amtierender Meister sein Comeback feierte, wird nun den Platz neben Mikkel C. Johansen (37/DEN) im Duqueine einnehmen. Er ersetzt damit Oscar Tunjo.

Quelle: Prototype Cup Germany · SPPOriginalmeldung ↗
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