FußballPressemitteilung

Neuer FSV-Coach Fischer nach direktem Achtelfinaleinzug: „Die Jungs mussten viel aushalten und leiden“

Mainzer Kapitän Widmer zu Fischers Einfluss: „Man hat schon mal gesehen, was es bringt“ - FSV-Sportdirektor Heidel zur Bedeutung der Conference League für die Bundesliga-Krise: „Das ist keine Ausrede“ - RTL-Experte Matthäus zu Fischer in Mainz: „Die Mannschaft wurde aufgeweckt“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie 1. FSV Mainz 05 gegen FC Samsunspor (2:0) am 6. Spieltag der Ligaphase der UEFA Conference League live bei RTL.

... zu seinem Erfolgsrezept: „Ein Erfolgsrezept haben wir nicht. Ich habe versucht, an Kleinigkeiten zu arbeiten. In solchen Situationen ist es so, dass man nicht versucht, zu viele Dinge zu verändern. Es ging mir um Stabilität, Kompaktheit, Organisation und natürlich die Basics abzurufen.“

... zur Mannschaft: „Sehr stolz. Die Jungs dürfen sich wirklich freuen, sie mussten viel aushalten und leiden. Auch für die Fans ein toller Abend, sie haben uns über 90 Minuten toll unterstützt. Das brauchst du dann auch in solchen Situationen. Es war ein kleiner Schritt, der Weg da hinten raus ist lang. Da gibt es noch viele Spiele, wo wir viele Kilometer laufen müssen.“

... zur Bedeutung des Siegs: „Es war unser Plan, alles reinzuwerfen, damit wir die beiden Play-off-Spiele nicht bestreiten müssen. Es gibt uns ein bisschen Zeit, um Dinge zu üben und einzustudieren.“

... zur Bedeutung des Einzugs ins Achtelfinale: „Ein Riesenschritt für den Verein, ein kleiner Schritt für uns in die richtige Richtung. Es war mit Abstand die beste Saisonleistung von uns. Mit dem Ball und gegen den Ball war es sensationell. Auf der Leistung können wir aufbauen. Ich bin brutal stolz auf die Jungs.“

... zur Aussage, seine Elfmeterquote sei auf einem Harry-Kane-Level: „Harry Kane bewegt sich auf einem anderen Level als ich. Er ist ein Vorbild für mich, ich gucke mir viel von solchen Spielern ab. Ich schieße sie ganz gut.“

... zum Laserpointer: „Es war das erste Mal, dass ich richtig reingeguckt habe. Es war ganz kurz so, dass ich nur Punkte gesehen habe. Aber es ist okay, es ist Fußball.“

... zu einem möglichen Finaleinzug: „Ganz, ganz weit weg. Ich genieße den heutigen Abend, weil es auch für mich sehr wichtig war, wieder so eine Leistung zu bringen und Spaß zu haben und frei zu sein.“

... zur Feier mit den Fans: „Das war gerade eine super Stimmung im Block. Das Einzige, was es für uns zu tun gibt, ist, diese Positivität in das Spiel am Sonntag mitzunehmen.“

... zu Trainer Fischer: „Er hat eine Riesenerfahrung, trotz der wenigen Trainingseinheiten hat er bereits im taktischen Bereich mit uns an einigem gearbeitet. Jedes Detail wird akribisch trainiert. Heute hat man schon mal gesehen, was es bringt.“

... zu seinem ersten Sieg im Europapokal: „Ich bin froh, dass wir gewonnen haben, das haben wir in letzter Zeit nicht so häufig. Wir wussten, was möglich ist, dass wir uns für unsere engagierten Leistungen selbst belohnen können und den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen können. Da ich persönlich erst zwei Spiele gespielt habe und das letzte ein Unentschieden war, freue ich mich über den ersten Sieg.“

... zu Trainer Fischer: „Er gibt uns die Basics an die Hand, das verlangt er und betont es in jeder Sitzung. Wir haben einen klaren Plan, was wir machen, wir machen alles gemeinsam. Wir geben geschlossen alles als Mannschaft. Dann ist es auch sehr schwer, als Mannschaft gegen uns zu spielen. Dafür haben wir uns belohnt und souverän gewonnen.“

... zur Unterstützung durch die Fans: „Die Fans sind immens wichtig. Gerade in unserer Situation ist die Unterstützung trotzdem wichtig für uns. Die haben uns heute nach vorne gepusht, was gerade in der ersten Halbzeit los war, ist einfach toll.“

... zur bisherigen Arbeit von Trainer Fischer (vor dem Spiel): „Die Zeit ist viel zu kurz, da ist noch nichts Dramatisches passiert. Klar, es ist eine andere Ansprache und es ist ein ganz anderer Typ, der eine ganz andere Herangehensweise hat. Das soll aber nicht bedeuten, dass die Herangehensweise von Bo Henriksen schlecht war. Es ist ein Neubeginn, die Spieler müssen ihn erst kennenlernen. Sie arbeiten aber sehr hart.“

... zur Auswirkung der Conference League auf die Bundesliga (vor dem Spiel): „Wenn man in Mainz sagt, dass europäisch spielen eine Last ist, dann haben wir etwas falsch gemacht. Das gehört dazu, wir wussten, dass es schwierig wird. Natürlich haben wir nicht die Erfahrung, aber ein paarmal haben wir das schon gemacht. Zu sagen, dass wir in der Bundesliga schlecht stehen, weil wir in der Conference League spielen, da gehe ich nicht mit. Die Ausrede nutzen wir nicht.“

... zum Spiel: „Die Abstände in der ersten Halbzeit vom Stürmer bis zur letzten Reihe waren viel zu groß. Wir haben auch in der zweiten Halbzeit eigentlich jedes persönliche Duell verloren, jeder zweite Ball war bei Mainz. Das ist eigentlich nicht das, was uns auszeichnet. Vielleicht ist es dem geschuldet, dass die Spieler doch etwas müde sind. Es war doch eine immense Belastung. Nichtsdestotrotz haben wir die Play-offs erreicht. Es wird nicht einfach, aber ich hoffe, dass im nächsten Jahr einige Spieler zurückkommen.“

... zur Bedeutung des Spiels (vor dem Spiel): „Wir haben die Chance, mit einem positiven Ergebnis in die Top Acht einzuziehen. Das hätte vor der Saison keiner gedacht und die Euphorie ist sehr groß. Die Erwartungshaltung geht in der Türkei auch sehr schnell in andere Regionen. Ich freue mich einfach, dass wir einen riesigen Support durch viele türkische Bürger aus Holland und Deutschland haben.“

… zum Spiel: „Ein hochverdienter Sieg für Mainz 05, sie waren ganz klar über 90 Minuten die bessere Mannschaft, hatten die besseren Chancen und mehr Spielanteile. Sie haben diszipliniert gespielt und wenig zugelassen. Daher ist es ein verdientes Weiterkommen. Gratuliere zum größten internationalen Erfolg der Mainzer Vereinsgeschichte. Ich hoffe, dass es ihnen Selbstvertrauen und Mut für die Bundesliga gibt. Sie haben ein wirklich gutes Spiel gemacht.“

... zum neuen FSV-Coach Fischer: „Seit Urs Fischer hier ist, habe ich das Gefühl, dass die Mannschaft geweckt wurde. Sie spielt befreiter. Diese Ergebnisse sind das Wichtigste für das Selbstvertrauen. Sie sind zufrieden, aber wissen, dass es in der Bundesliga noch ein weiter Weg ist, um da unten rauszukommen. Sie haben in 14 Spielen sieben Punkte geholt, damit steigt man ganz klar ab. Mit dieser Leistung sind in der Bundesliga aber noch viele Siege drin.“

Quelle: RTL Deutschland · SPPOriginalmeldung ↗
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