Erster Sieg für litauisches Team in der WEC - Valentino Rossi steuerte seinen BMW auf Platz vier - Deutscher Pilot Joel Sturm gewinnt Saisonauftakt in Katar
Manthey PureRxcing hat mit dem Porsche 911 GT3 R, den sich Aliaksandr Malykhin, Joel Sturm und Klaus Bachler teilten, bei den 1812 Kilometern von Katar den ersten Sieg der Saison errungen und mit dem Gewinn der ersten LMGT3-Kategorie WEC-Geschichte geschrieben. Es war der erste Sieg eines Teams unter litauischer Flagge in der WEC. Zudem ist Porsche der erste Hersteller, der seit der Gründung der WEC im Jahr 2012, in jeder GT-Kategorie gewonnen hat.
Der Aston Martin Vantage mit der Startnummer 27 von Heart of Racing, gefahren von Ian James, Daniel Mancinelli und Alex Riberas, lieferte sich über weite Strecken des Rennens einen engen Kampf mit dem Porsche und fuhr auf Platz zwei ins Ziel. In einem spannenden Finish setzte sich Manthey PureRxcing mit einem Vorsprung von 4,8 Sekunden vor seinen Konkurrenten durch.
Auf Platz drei beendete der zweite Aston Martin von D'station Racing das erste Saisonrennen. Dahinter wurde der WRT BMW M4 GT3 mit der Startnummer 46 von Motorrad-Legende Valentino Rossi, Maxime Martin und Ahmad Al Harthy Vierter.
Rossi erlebte ein erfolgreiches WEC-Debüt im BMW M4 des Teams WRT. Der Italiener absolvierte vier Stints am Steuer und lieferte einen großen Beitrag zum vierten Rang seines Teams. Als nächstes geht es für den sechsfachen MotoGP-Weltmeister zu seinem Heimrennen nach Imola.
Fünfter wurde der VISTA AF Corse Ferrari 296 GT3 mit der Startnummer 54 von Davide Rigon, Thomas Flohr und Francesco Castellacci. Rigon wurde mit dem Goodyear Wingfoot Award für die zwei besten durchschnittlichen Stints während des Rennens ausgezeichnet. Auf Platz sechs fuhr der zweite BMW M4 mit der Startnummer 31 des Team WRT von Darren Leung, Sean Gelael und Augusto Farfus über die Ziellinie.
Die Top 10 wurden durch den VISTA AF Corse Ferrari mit der Startnummer 55 auf Platz sieben, der Lamborghini mit der Startnummer 85 von Iron Dames auf Platz acht, dem Ford Mustang mit der Startnummer 88 von Proton und der Corvette Z06 LMGT3 von TF Sport mit der Startnummer 82 komplettiert.











