FußballPressemitteilung

Leverkusen siegt in Rom und stößt Tür zum Finale auf – Trainer Alonso tritt auf die Bremse: „Habe schon große Comebacks gesehen“

Bayers Xhaka sieht Entwicklung: „Man lernt aus Spielen, wie dem Halbfinale letztes Jahr“ - Mittelfeldmotor Andrich trifft sehenswert: „Den kann ich ganz gut“ - RTL-Experte Matthäus beeindruckt: „So gewinnt man Titel“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie AS Rom gegen Bayer 04 Leverkusen (0:2) – das Halbfinal-Hinspiel der Europa League live bei RTL.

... zum Spiel: „Die Erfahrung der letzten Saison war wichtig, aber wir haben sehr seriös gespielt. Es war eine erwachsene Leistung mit Kontrolle und Kopf. Natürlich gab es einige Situationen in der ersten Halbzeit, wo wir Druck der Roma hatten, aber wir hatten genug Chancen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel mit dem 1:0 sehr gut kontrolliert und haben sehr diszipliniert gespielt. Es war auch wichtig, das Spiel, ohne den Ball zu kontrollieren. Es ist ein Halbfinale auswärts, das Ergebnis ist gut, aber es ist noch nicht vorbei.“

... zur taktischen Ausrichtung: „Wir haben ein bisschen gewechselt. Mit Amine Adli und Jeremie Frimpong wollen wir dynamisch sein. Mit Grimaldo und Florian Wirtz haben wir auch Spieler zwischen den Linien. Die Jungs haben sehr seriös und diszipliniert gespielt. Das brauchen wir, wenn wir in Europa erfolgreich spielen wollen. Wir haben heute das gemacht, was wir machen wollten.“

... zum Effekt des Führungstreffers: „Vor dem Tor gab es zwei Situationen der Roma und wir hatten keine gefährlichen Situationen im Strafraum. Danach haben sie ein wenig die Kontrolle im Mittelfeld verloren. Wir hatten Grimaldo und Flo zwischen den Linien und Jeremie und Amine sind auf der letzten Linie eine große Gefahr. Das haben wir gut genutzt.“

... zur Ausgangslage vor dem Rückspiel: „Es ist ein wichtiges Spiel, dass wir heute gezogen haben, aber es ist noch ein Spiel in Leverkusen. Ich bin nicht ruhig. Sie haben nichts zu verlieren und wir haben alles zu verlieren. Manchmal ist das eine gefährliche Situation. Ich habe schon große Comebacks gesehen. Ich bin bereit. Ich muss bereit sein.“

... zum Spiel: „Es war zu erwarten, dass es hier in Rom vor der Kulisse ein hitziges Spiel wird, vielleicht auch mit dem Spiel letztes Jahr. Wir haben es sehr gut hinbekommen, hitzige Situationen anzunehmen und dann trotzdem auch in den richtigen Situationen kühl zu bleiben. Das haben wir heute sehr gut gemacht.“

... zu seinem Treffer: „Ich wollte ihn schon hinten in die Ecke reinschlenzen. Ich habe ziemlich lange Zeit und lege ihn mir gut auf den Rechten. So über den Fuß, den kann ich ganz gut.“

... zur Frage, ob das Ergebnis Bayer einen Schub für das Rückspiel gebe: „Es muss uns einen großen Schub geben. 2:0 hier, vor allem zu Null. Am Ende waren ein, zwei brenzlige Situationen dabei, die man überstehen muss, aber das gehört auch dazu. Vielleicht hätten wir noch eins machen können, aber nichtsdestotrotz haben wir unsere erste Halbzeit gut vollendet. Jetzt müssen wir es zuhause bestätigen.“

... zur Leverkusener Serie: „Es ist Qualität, aber es ist auch Glaube, auf den wir Spiel für Spiel setzen. Wir wussten, dass es heute brutal schwierig wird, aber Riesenkompliment an die ganze Mannschaft, was wir heute hier in Rom geleistet haben. Auch Dominanz, wir haben ohne Ball sehr clever gespielt und wir hätten sicher noch zwei, drei mehr schießen können.“

... zur Entwicklung der Mannschaft: „Wenn man das Spiel heute sieht und das Spiel letztes Jahr sieht, sind es zwei komplett verschiedene Mannschaften. Man lernt von internationalen Spielen und man lernt von Spielen, wie dem Halbfinale letztes Jahr, wo man mit 1:0 verliert und nicht ins Finale kommen konnte. Wir haben heute ein sehr souveränes Auswärtsspiel gemacht. 2:0 hier zu gewinnen, kein Gegentor und zwei geschossen. Aber 2:0 ist ganz gefährlich. Wir müssen im Rückspiel genau so weitermachen und das Tor schießen. Wir brauchen auf jeden Fall eins. Dann bin ich überzeugt, dass der Weg ins Finale nicht weit weg ist.“

Jonathan Tah (Kapitän Bayer 04 Leverkusen) zur Taktik von Xabi Alonso: „Er hat es ganz gut gemacht. Ich kann mir vorstellen, dass sie etwas anderes erwartet haben. Wir haben unseren Plan gemacht, haben uns mit dem Trainer was überlegt und das, was er mit uns trainiert hat, hat heute gut funktioniert.“

... zur Frage, ob der Führungstreffer der Dosenöffner gewesen sei: „Das 1:0 ist oftmals der Dosenöffner. In einem Halbfinale umso mehr. Sie hatten den Kopfball, der an die Latte ging und die ein oder andere brenzlige Situation, aber wir hatten die klareren Möglichkeiten. Jeremie war frei vorm Tor und Amine hatte einen guten Schuss. Vom Gefühl her fand ich schon, dass wir kaum Phasen hatten, wo sie uns richtig hinten rein gedrückt haben. Klar, es ist aber auch das Hinspiel. Es war schon der Plan, dass wir uns ein wenig tiefer fallen lassen, wenn sie es gut auflösen. Der Plan ist voll aufgegangen und ein 0:2 auswärts ist für das Rückspiel Goldwert.“

... zur Frage, ob man dem Trainer ein Kompliment machen müsse: „Man kann ihm fast für die ganze Saison ein Kompliment machen, weil es schon öfters so passiert ist. Wir werden immer gut eingestellt, haben immer einen guten Plan an der Hand und bekommen immer guten Input, auch in der Halbzeit heute wieder. Das Trainerteam arbeitet sehr fleißig.“

... zu möglichen Kaderveränderungen im Sommer (vor dem Spiel): „Das immer mal wieder ein paar Veränderungen da sind, das ist Teil unserer Situation. Letztes Jahr ist Moussa Diaby gegangen, dann haben wir Spieler geholt, davor Leon Bailey. Das passiert immer mal, aber die Maßgabe ist, dass wir nächstes Jahr eine Topmannschaft haben. Wir haben das Gerüst der Mannschaft für das nächste Jahr. Das es mal eine Nuancenänderung gibt, oder jemand geht, der nicht so viel spielt und unzufrieden ist, das kann es immer geben. Aber das Gerüst der Mannschaft steht und wir werden nächstes Jahr eine Topmannschaft haben.“

... zu potenziellen Neuzugängen (vor dem Spiel): „Ideen gibt es immer, das wäre schlimm, wenn wir die nicht hätten. Es ist ein Prozess. Die Sommertransferperiode geht viel früher los. Man guckt, wie der Markt ist und was in der eigenen Mannschaft passieren kann. Unsere Arbeit startet nicht erst im April oder Anfang Mai, sondern viel früher. Es kanalisiert sich dann im Mai. Wir sind guter Dinge, dass wir im Sommer gute Sachen machen können.“

... zu Bayer Leverkusen: „Es war eine beeindruckende Leistung. Es war klar, dass die Römer mit dem Publikum im Rücken kommen und sie haben ja auch eine gute Offensive. Sie haben es mit ein bisschen Glück überstanden, aber der Rest war titelreif. So gewinnt man nicht nur Spiele, so gewinnt man Titel. Die Abgeklärtheit, die Ruhe. In der ersten Halbzeit gab es ein paar Szenen, die man besser ausspielen kann, aber sonst war es Leverkusen, wie wir es gewohnt sind.“

... zu Robert Andrich: „In der Hinrunde hatte er noch ein paar Probleme und Exequiel Palacios hat gespielt. Jetzt ist er an ihm vorbeigezogen und er bringt starke Leistungen und macht wichtige Tore. Ein 2:0 gegen Rom ist ein tolles Ergebnis. Rom muss kommen und das kommt Leverkusen entgegen.“

Quelle: RTL Deutschland · SPPOriginalmeldung ↗
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