Nach dem erneuten Heimsieg seiner Mannschaft hat HSV-Kapitän Jonas Meffert mit der Unterstützung durch die treuen Fans die Heimstärke der Hamburger begründet. Magdeburgs Trainer Christian Titz sieht auch nach der 0:2-Pleite weiterhin keine verängstigte Mannschaft.
… zur Heimstärke des HSV: „Zuhause waren wir jetzt sehr gut mit unseren Fans in diesem Stadion – ich bin froh, dass wir es so ausnutzen und die Energie auf das Spielfeld bringen. Allerdings haben wir auch oft auswärts gefühlt ein Heimspiel, da so viele Fans von uns dabei sind. Da müssen wir es jetzt auch schaffen, Punkte zu holen.“
… zum Spiel: „Magdeburg hat eine geile Spielanlage, es macht Spaß, gegen sie Fußball zu spielen. Sie versuchen wirklich hinten rauszuspielen und fußballerisch alles zu lösen. Durch das Pokalspiel unter der Woche waren eins, zwei Spieler ein wenig müder als sonst. Die haben es super gemacht, nochmal ein extra Lob an die. Es war kein besonders krasses Spiel, aber ein gutes Spiel. Wir haben zu null gewonnen, alle haben sich reingeworfen und wir hätten noch mehr Tore machen können.“
… zum Derby mit St. Pauli Anfang Dezember: „Jeder freut sich schon seit es terminiert ist auf das Derby – das ist einfach so. Letztes Mal im Sommer ging es wirklich um was, da haben wir zum Glück gewonnen. Jetzt kann man voraussagen, dass es ein wenig um was geht, da wir gerade beide oben stehen. Ich hoffe, dass es bis zum Derby noch so ist. Es ist noch die Hinrunde, es hat noch nicht so viel zu sagen. Jeder von uns freut sich aber schon auf jeden Fall auf das Spiel.“
… zur Heimstärke des HSV: „Wir haben eine Macht hinter uns: Die Fans, die uns pushen. Das ist was Besonderes und das trägt uns. Klar haben wir auch auswärts unsere Fans dabei, aber hier stehen 50.000 hinter uns und dann ist es ein Stück weit einfacher. Wir wollen zuhause so mutig spielen, wie wir es in den letzten Spielen gezeigt haben.“
… zum Spiel: „Von Anfang an waren wir da, haben früh das Tor gemacht, was Sicherheit gibt. Der Gegner hatte auch seine Phasen, da haben wir uns aber weiterentwickelt, dem Gegner mal Anteile zu überlassen und in den richtigen Momenten zu stechen.“
… zum Derby mit St. Pauli Anfang Dezember: „Freude hast du immer, wenn du weißt, dass es zweimal im Jahr gegen St. Pauli geht. Dazwischen sind auch noch Spiele und wir wollen fokussiert bleiben und in den nächsten Spielen punkten. Der Weg ist lange und wir brauchen viele Punkte. Daher ist nächste Woche wichtig und da wollen wir Punkte klauen.“
… zur Niederlage: „Weil wir uns leider nicht belohnt haben. Wir haben eine gute Partie gemacht, haben den Großteil des Spiels über den Gegner vorne zugestellt. Dazu hatten wir alleine in den ersten 20 Minuten drei gute Angriffsmöglichkeiten, was sich in der ersten Halbzeit und im Rest des Spiels leider durchgezogen hat. Da haben wir uns leider nicht belohnt. Mit dem Platzverweis war das Spiel gelaufen.“
… zum mentalen Status seiner Mannschaft: „Wir sind trotzdem keine Mannschaft, die auf dem Platz steht und unsicher ist und schlecht Fußball spielt. Wir haben einen großen Teil des Spiels kontrolliert. Was uns fehlt ist, dass wir uns mit dem Ball für unsere Torchancen belohnen und aber auch gegen den Ball besser verteidigen.“
… zum Spiel: „Wir sind brutal enttäuscht. Die Anfangsphase gehört dem HSV, danach finden wir sehr gut ins Spiel. Ich hatte eine klare Torchance und wir haben sie da, wo wir sie haben wollen, gerade zum Ende der ersten Halbzeit müssen wir da mehr rausholen. Wir brauchen mehr hochkarätige Torchancen und müssen effektiver sein. Gerade ich hatte in der zweiten Halbzeit wieder ein Ding – dann steht es 1:1 und das Spiel läuft ganz anders. Es ärgert mich brutal und tut mir leid für die Jungs und die Fans, die hier waren. Am Ende sind wir wahnsinnig enttäuscht und haben uns mehr vorgestellt.“
… zum mentalen Status der Mannschaft: „Nein, das ist kein Kopfproblem. Natürlich sieht es blöd aus, wenn es hundertprozentige Torchancen sind. Wir trainieren die Dinger, wir können sie im Training – jetzt müssen wir sie im Spiel umsetzen. Wir müssen dranbleiben und nächste Woche zählt nur noch ein Sieg.“
… zur Abschluss-Schwäche von Jan-Luca Schuler: „Es beruht auf Erfolgserlebnissen. Man kann im Training ein Stück weit daran arbeiten, indem man Abschlüsse trainiert. Dann muss man im Spiel frei sein. Es ist als Stürmer normal, das unterscheidet die großen Spieler von den Durchschnittlichen. Er denkt nach und hat nicht diese Selbstverständlichkeit in seinem Spiel.“
… zu Daniel Heuer Fernandes: „Er hat sich klasse entwickelt. Bei mir hat er ein Stein im Brett, seit er sich nach der Degradierung zur Nummer zwei hinter Sven Ulreich damals zufriedengegeben hatte, weitergemacht und zurückgekommen ist. Ein wenig wie der Phönix aus der Asche. Seitdem wird er von Jahr zu Jahr und von Woche zu Woche immer stärker.“






