MotorsportPressemitteilung

Hertz Team JOTA gewinnt dramatisches WEC-Langstreckenrennen in Spa-Francorchamps

Hertz Team JOTA gewinnt dramatisches WEC-Langstreckenrennen in Spa-Francorchamps
· © FIA WEC - DDPI

Spa-Francorchamps - Das Hertz Team JOTA hat bei den „TotalEnergies 6 Stunden von Spa-Francorchamps“, dem dritten Lauf der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft, seinen ersten Gesamtsieg errungen. Die Veranstaltung zog eine Rekordzahl von 88.180 Fans an und wurde nach einer längeren Unterbrechung neu gestartet.

Als Erste fuhren das britische Team Callum Ilott und Will Stevens mit dem goldfarbenen Porsche 963 ins Ziel, nachdem die beiden Engländer einen gut getimten Boxenstopp vor einer Roten Flagge genutzt hatten, um mit den meisten Konkurrenten gleichzuziehen.

IIott und Stevens sind das erste Duo, das seit 2014 ein WEC-Rennen in der Königsklasse gewinnt, und sie sind die ersten rein britischen Sieger seit 2017. Mit dem Sieg am Samstag katapultiert sich das Team auf den zweiten Platz in der Fahrer-Gesamtwertung, 22 Punkte hinter Porsche Penske.

Den zweiten Platz belegte beim Traditionsrennen in Belgien der Porsche Penske 963 Hypercar mit der Startnummer 6, gefahren von Kevin Estre (FRA), Andre Lotterer (Duisburg) und Laurens Vanthoor (BEL), die 12,363 Sekunden hinter dem siegreichen JOTA-Porsche ins Ziel kamen, aber ihre Tabellenführung verteidigten. „Der zweite Platz ist ein großartiges Ergebnis vor einem tollen Publikum“, sagte Lotterer nach dem Rennen auf Instagram. „Wir haben uns eine gute Ausgangsposition für die Meisterschaft verschafft. Ich hoffe, wir können das Momentum beibehalten und mit nach Le Mans nehmen.“

Der Ferrari AF Corse 499P Hypercar mit der Startnummer 50 von Miguel Molina (ESP), Antonio Fuoco (ITA) und Nicklas Nielsen (DEN) kompettierten das Podium als Dritte. Das Trio kletterte in der Gesamtwertung wieder nach oben, nachdem eine Strafe dafür gesorgt hatte, dass die Mannschaft vom letzten Platz der Hypercar-Startaufstellung ins Rennen starten musste. Der Schwester-Ferrari AF Corse mit der Startnummer 51, gefahren von James Calado (GBR), Alessandro Pier Guidi und Antonio Giovinazzi (beide ITA), wurde Vierter.

Proton Competition belegte Rang fünf. Porsche-Pilot Julien Andlauer (FRA) überholte in der Schlussphase des Rennens den Toyota-Piloten Kamui Kobayashi (JPN), der zuletzt in Imola triumphiert hatte. Der Toyota Gazoo Racing mit der Startnummer 7 überquerte die Ziellinie als Sechster, doch eine Fünf-Sekunden-Strafe für eine vorangegangene Berührung mit einem LMGT3-Auto sorgte dafür, dass das Team schließlich hinter dem Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 8 in der Endabrechnung als Siebter notiert wurde, das von Brendon Hartley (NZL), Sebastien Buemi (SUI) und Ryo Hirakawa (JPN) gefahren wurde.

Der AF Corse-Ferrari mit der Startnummer 83, gefahren von Ex-Formel-1-Pilot Robert Kubica (POL), Robert Shwartzman (ISR) und Yifei Ye (CHN), belegte den achten Gesamtrang. Das Alpine Endurance Team (Fahrzeug Nr. 35) wurde Neunter. Mit Rang zehn sicherte sich das Team Peugeot TotalEnergies im Peugeot 9X8 mit der Startnummer 93 den letzten.

Mick Schumacher verpasste bei seinem dritten Einsatz in der Langstrecken-Weltmeisterschaft erneut knapp eine Top-Ten-Platzierung. Mit seinen französischen Teamkollegen Nicolas Lapierre und Matthieu Vaxiviere belegte der 25-Jährige im Hypercar Alpine A424 mit der NBummer 36 Rang 12. Schumacher absolvierte dabei 45 Runden auf dem Ardennenkurs.

Marco Wittmann (Fürth) und seine Teamkollegen Dries Vanthoor (BEL) und Raffaele Marciello (SUI) belegten mit dem BMW M TEAM WRT mit der Nummer 15 Rang elf. Im Schwesterauto mit der Nummer 20 beendete Rene Rast (Minden) mit seinen Teamkollegen Sheldon van der Linde (RSA) und Robin Frijns (NED) das Rennen in Spa auf Rang 13.

In der fünften Stunde des Rennens verunglückte der Neuseeländer Earl Bamber von Cadillac Racing auf der Kemmel-Geraden, nachdem er den Proton Competition-Porsche Nr. 99 von Neel Jani im Kampf um die dritte Position touchiert hatte.

Nach der langen Unterbrechnung mit Roter Flagge, die nach dem Unfall von Earl Bamber/Sean Gelael für die Reparatur der Panzersperren und der Fangzäune auf der Kemmel-Geraden notwendig geworden war, wurde das Rennen um 19.10 Uhr für eine Dauer von 1:44 Stunden erneut aufgenommen, nachdem die notwendigen Reparaturen durchgeführt waren und die Sicherheit der Strecke gewährleistet werden konnte.

Als nächstes steht im FIA WEC-Kalender das bedeutendste Rennen der Saison auf dem Programm –„Die 24 Stunden von Le Mans“, die vom 12. bis 16. Juni auf dem berühmten Circuit de la Sarthe ausgetragen werden.

2 PORSCHE PENSKE MOTORSPORT #6 / 141 Runden / 5:57.43.905 Stunden

The WEC is the world’s premier endurance racing championship, offering motor manufacturers a real-world relevance to advances in road car design and crossover technology, performance and safety. Strong, stable regulations allow for complex yet beautiful sports prototypes featuring the latest in hybrid technology, independent chassis and engines suppliers competing at the highest levels, and the world’s leading luxury car marques going head-to-head on track. Over 35 cars are on track at the same time, leading to action, excitement, endless passing and entertainment for fans worldwide.

The WEC offers teams, drivers, partners and stakeholders a unique stage on which to compete, at premier race circuits around the world. Ranked alongside the Olympics, the Super Bowl and the soccer World Cup, the cornerstone of the WEC remains one of the world’s greatest sporting events, the 24 Hours of Le Mans. Contested over eight rounds across North America, South America Europe, Asia and the Middle East – there are races of varying distances, from the shortest at 6 hours to the longest at 24 hours.

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Quelle: FIA World Endurance Championship · SPPOriginalmeldung ↗
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