BasketballPressemitteilung

EuroLeague Final Four mit Barca vs Real am Freitag und die BBL-Playoffs komplett live bei MagentaSport

Ein 20jähriger bringt ALBA zurück, Bonns Iisalo über „die schwierigste Aufgabe in meiner Trainer-Karriere“

Titelverteidiger ALBA Berlin gleicht in der Viertelfinal-Serie gegen Ulm zum 1:1 aus, weil ein 20jähriger in der 2. Halbzeit nach erneutem Stotterstart richtig gut perform. Beim 91:71 in Ulm sorgt Gabriele Procida für das Happy-End aus Berliner Sicht. Bleibt die Frage an Trainer Israel Gonzalez, warum er Procida nicht schon früher brachte? „Manchmal mache ich halt Fehler“, grinste Gonzalez. Am Freitag geht´s in Spiel 3 (ab 18.45 Uhr live). Die Bonner Überflieger nehmen den Schwung aus dem Champions League-Sieg mit: 94:63 in Spiel 1 der Viertelfinal-Serie gegen Chemnitz. Bonns Trainer Tuomas Iisalo berichtet über das Problem, nach dem Triumph 3 Tage später schon wieder den Fokus auf den Playoff-Start zu legen: „Das war die schwierigste Aufgabe in meiner Trainer-Karriere, die richtigen Worte und die richtige Vorbereitung für dieses Spiel zu finden. Aber die Jungs haben einen großartigen Job gemacht.“ Bonns „Projekt Titeljagd“ geht munter weiter. „Bestes Basketball“ verspricht der Rekordnationalspieler Patrick Femerling beim Final Four der EuroLeague, der Königsklasse des europäischen Basketballs. Femerling ist einer der Experten, die für MagentaSport vom Kampf um Europas Klub-Krone berichten. Live und kostenlos ab Freitag.

Nachfolgend die Stimmen und Clips der BBL-Viertelfinals. Alle Entscheidungen live bei MagentaSport: morgen geht´s weiter mit FCB gegen Göttingen (ab 17.45 Uhr), ab 14.45 Uhr läuft Spiel 2 zwischen Oldenburg gegen Ludwigsburg. Am Freitag wird Europas bester Klub im Final 4 der EuroLeague gesucht: ab 16.30 Uhr Piräus gegen Monaco, ab 19.30 Uhr mit dem Classico Barca gegen Real in den Halbfinals. Live und kostenlos bei MagentaSport, auch der Finaltag am Sonntag – das Finale wird ab 18.30 Uhr ausgestrahlt, das kleine Finale um Platz 3 ab 15.45 Uhr.

EuroLeague Final Four: „Das ist bestes Basketball!“ - Femerlings „Klassentreffen!“

Die Königsklasse des europäischen Basketballs sucht in Kaunas ihren Meister! „Die Euroleague hat sich unglaublich weiterentwickelt. Das ist bestes Basketball“, sagt Patrick Femerling, der beim Final Four seine Analysen für MagentaSport abgeben wird. Der Rekordnationalspieler Femerling muss es wissen – er war bei den diesjährigen Halbfinalisten Piräus und FC Barcelona vor gut 20 Jahren unter Vertrag, gewann mit Barca 2003 den Titel. „Athletik, Schnelligkeit, Taktik – da haben die Klubs und Spieler Quantensprünge gemacht“, sagt Femerling, der in Kaunas viele ehemalige Team-Kollegen treffen wird. Etwa Saras Jasikevicius, jetzt Trainer des FC Barcelona, mit dem er den Titel gewann. Barca ist für Patrick Femerling neben Piräus als Favorit gesetzt. Auch wenn sich die Katalanen im Halbfinale gegen Real Madrid (Freitag, ab 20.30 Uhr live) erstmal durchsetzen muss. Der letztjährige Finalist Real hat ein 0:2 gegen Partizan Belgrad gedreht, nach einer „krassen Leistung“ wie Femerling sagt, mit einer „enorm erfahrenen Mannschaft“.

Insofern spräche einiges für Madrid, wenn da nicht Barca-Trainer Saras Jasikevicius wäre: vierfacher Titelgewinner der „EuroLeague“, Europameister mit Litauen jeweils als Spieler, geboren in Kaunas also quasi Heimspiel. Er habe vor allem „ein sehr gutes Teamgefüge“ mit konstant hohen Leistungen geschaffen. Es bestehe auch der Druck, mit dieser Barca-Mannschaft endlich mal wieder einen großen Titel zu holen. Während des Spiels steht Jasikevicius übrigens ähnlich körperlich unter Dampf wie Sasa Obradovic, dessen Trainer-Karriere in Köln begann, der später mit ALBA Berlin die Deutsche Meisterschaft holte und dem nun mit dem AS Monaco ein Riesenerfolg gelang. Obradovic ist ebenso ein alter Weggefährte von Patrick Femerling, der den Serben als „sehr guten Trainer mit einem maximal erfolgsorientierten Selbstverständnis“ beschreibt. Der AS Monaco fordert Olympiakos Piräus („Sehr, sehr komplette Mannschaft“) im Halbfinale am Freitag (live ab 16.30 Uhr).

Benni Zander und Patrick Femerling werden aus Kaunas zugeschaltet sein. Als Experten im Studio analysieren Denis Wucherer und Alex Vogel. Anett Sattler und Lukas Schönmüller moderieren. Michael Körner, Christoph Stadtler und Markus Krawinkel kommentieren.

Berlin hat nach dem schwachen Playoff-Takt auch diesmal Anlauf-Schwierigkeiten. Der erst 20jährige Gabriele Procida rettet ALBA die 2. Hälfte mit 14 Punkten. Am Freitag geht´s in Spiel 3 in eigener Halle. Um die Führung der Serie – und einen beständigeren Auftritt. Ab 18.45 Uhr live.

Ulms Trainer Anton Gavel: „Wir mussten Tribut zollen und anerkennen, dass ALBA in der 2. Halbzeit besser gespielt hat. Sie haben wenig zugelassen und viel Druck ausgeübt. Zweite Halbzeit waren wir die Rebounds nicht kontrolliert und defensiv nicht so stark.“

Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=OHNpQ0tvcUF0ZEVXb3o4UVFjdFBKVy9PR3I4UFQzK3VvKytoMmY4aWdnTT0=

„Wir glauben an uns. Es fehlte diesmal einfach nur die Aggressivität, dann können wir jeden schlagen!“ Ulms Philipp Herkenhoff analysierte auf den Punkt: „Die können alle zocken. Das größere Problem ist eher, dass wir die Intensität in der 2. Halbzeit haben vermissen lassen. Da kann jeder von Berlin, von 1 bis 12, Punkte machen.“

Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=WXRzOHhOVmhGVi9aU2hQNkpkV2NLWi9wa3RQYXJpMzZLWWhhMXRFNEtEUT0=

Trainer Israel Gonzalez über die Lehren dieser Partie: „Wir haben nicht viel geändert. Wir sind mit guter Intensität gestartet. Wir müssen unsere Leistung nun mal über 40 Minuten bringen. Aber wir vertrauen auf uns.“

Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=dlUwZjZ3TmZDREpOV3NIY09YZ2R1UjNYOVNCd2ZyV3VXb1o5dWcwM0tCTT0=

Über seinen Nachwuchsstar Gabriele Procida sagt Gonzalez, der viel frischen Schwung brachte: „Er hat sehr gut gespielt!“ Und warum nicht länger? „Nun, wir haben so viele Spieler. Manchmal mache ich halt Fehler (grinst).“

Der vielgelobte Gabriele Procida, immerhin 14 Punkte, sagt bescheiden, „alle haben gut gespielt“ - naja: „Wir haben es im 1. Spiel nicht gut gemacht. In der 2. Halbzeit hat die Aggressivität gefehlt. Jetzt wollen wir zu Hause gewinnen.“

Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=ckhlNkl5ZHFEOU45NnNQZ3c4aUxJeEV2QlVyMFdCS2wwVUE4VFFjbncxRT0=

Die Telekom Baskets fliegen weiter und Chemnitz geht in der Euphorie unter. Bonns Trainer Tuomas Iisalo greift zu einem Kunstkniff, in dem er seine Spieler nach dem Champions League-Sieg nur das machen lässt, was sie lieben: einfach Basketball spielen! Nix Kompliziertes.

Der tatkikverliebte Tuomas Iisalo bekennt: „Die Jungs haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Das war keine einfache Situation. Das war die schwierigste Aufgabe in meiner Trainer-Karriere, die richtigen Worte und die richtige Vorbereitung für dieses Spiel zu finden. Aber die Jungs haben einen großartigen Job gemacht.“

Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=Mk1YRGZhWUI4TGk0eXUrQ1psOFpsR09PMWZReExFakxhRWd4cjYyczV6OD0=

„Es war ein krasses Wochenende, es ist viel passiert und wir mussten das Blatt sehr schnell wenden. Wir waren extrem glücklich und mussten uns jetzt auf die Playoffs konzentrieren“, berichtet Sebastian Herrera: „Es bringt nix, Erster zu sein und dann in den Playoffs, Heimrecht abzugeben. Wir haben uns gepusht.“

Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=SkVvcmF0bEtxdENEUmJ6MmdGaERFY2tVd0RXWFY4QjBtWmZnYVJNYUtBOD0=

Chemnitz´ Trainer Rodrigo Pastore über den „ersten Playoff-Auftritt vieler Spieler“: „Wir müssen es viel besser machen. Ich erwarte, dass wir das am Freitag tun werden. Ich weiß, dass wir besser machen können wie heute. Bon war in allen Belangen besser.

Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=VHRaMjh5WlQySDNnTEh5NFJPd3VtMzZ0THU0T3FVbVRhMkZZS3NmTXd4QT0=

Quelle: MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH · SPPOriginalmeldung ↗
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