BasketballPressemitteilung

EM-Quali Frauen: Dämpfer für Deutschland - Niederlage gegen Italien mit 53:70

„Mist, da ist noch einiges an Arbeit, die wir zu tun haben“ – Individuell top, aber DBB-Auswahl muss noch als Team wachsen

Deutschland verliert gegen Italien mit 53:70 im EM-Quali und dabei wird klar: für einen Höhenflug ist es noch zu früh. „Das war aber sehr wichtig für unsere Entwicklung. Das haben wir gebraucht, einen harten Test, um zu sehen, wo wir uns verbessern müssen. Das werden wir umsetzen und im Februar noch besser sein“, sagt Bundestrainerin Lisa Thomaidis. „Das Wichtigste, an dem wir arbeiten müssen, ist die Team-Chemie.“ Dass es noch Arbeit für den Weg nach oben gibt, sieht auch MagentaSport-Expertin Ireti Amojo: „Wäre das auch so ein Spaziergang gewesen wie gegen Tschechien, dann hätte ich gesagt: cool. Aber dann wären wir sehr locker und entspannt in die Quali im Februar gegangen. So wissen wir: Mist, da ist noch einiges an Arbeit, die wir zu tun haben.“ Beim DBB-Team sind die Sabally-Schwestern Satou und Nyara mit gemeinsam 23 Punkten wieder die besten Werferinnen. „Wir haben noch nicht so viel Spielerfahrung miteinander. Das hat man auch gemerkt. Wir haben in der Offensive stagniert. Defensiv haben wir Fehler gemacht, die wir im Februar nicht mehr machen können. Italien hat uns dafür bestraft. Das müssen wir noch zusammenbekommen und die Zeit richtig gut nutzen“, fasst Nyara Sabally das Spiel zusammen. „Basketball ist ein Sport, wo man nicht viel denken sollte. Gerade denken aber alle sehr, sehr viel. Das liegt auch daran, dass Vieles neu ist“,findet Marie Guelich.

Nachfolgend die Stimmen und Clips der DBB-Frauen gegen Italien – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Weiter geht es am Dienstag in der EuroLeague mit u.a. Valencia gegen Real Madrid – live ab 20.15 Uhr bei MagentaSport. Am Mittwoch spielt dann ALBA Berlin gegen Villeurbanne – live ab 19.45 Uhr und der FC Bayern gegen Partizan Belgrad – live ab 20 Uhr bei MagentaSport.

Deutschland unterliegt im 2. EM-Quali-Spiel den Italienerinnen vor einer ausverkauften Halle. Italien ist am Ende noch zu stark für das DBB-Team. Erneut sind die beiden Sabally-Schwestern mit 12 (Nyara) und 11 Punkten (Satou) die besten Werferinnen bei den Deutschen.

Lisa Thomaidis, Bundestrainerin: „Wir haben ausgesehen wie ein Team, das noch nicht lange zusammenspielt. Wir haben gegen einen Gegner mit Qualität gespielt. Wir mussten richtig Gas geben. Das war nicht einfach. Das war aber sehr wichtig für unsere Entwicklung. Das haben wir gebraucht, einen harten Test, um zu sehen, wo wir uns verbessern müssen. Das werden wir umsetzen und im Februar noch besser sein… Das Größte, an dem wir arbeiten müssen, ist die Team-Chemie.“

Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=RXlBb1BMazhwSVRxdklZNlFGT21aNlhLTlAxcGhicEIrelluT1FNUGttTT0=

Satou (11 Punkte) über die Atmosphäre: „Das hat sich super angefühlt. Die ganzen Mädels stehen Schlange, um ein Autogramm zu bekommen. Sie sagen auch: gut gespielt - obwohl es nicht so gut war. Dafür machen wir das. Es war trotzdem ein gutes und inspirierendes Spiel.“

Nyara (12 Punkte): „Italien ist ein sehr gutes und physisches Team. Wir haben noch nicht so viel Spielerfahrung miteinander. Das hat man auch gemerkt. Wir haben in der Offensive stagniert. Defensiv haben wir Fehler gemacht, die wir im Februar nicht mehr machen können. Italien hat uns dafür bestraft. Das müssen wir noch zusammenkommen und die Zeit richtig gut nutzen… Manchmal muss man Spiele auch verlieren, um daraus zu lernen.“

Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=a0VlNXJSMFVPWjZMVzhlMVlJdHJZSUMxU2RwTjVSK29iVmFxOU42dDRJVT0=

Marie Guelich, 8 Punkte, 5 Rebounds, Deutschland: „Es gab sehr viel Misskommunikation auf dem Spielfeld. Ich glaube, wir alle wissen noch nicht so genau, welche Tendencies jede hat. Dann ist es schwer, in so einem Spiel, wo man auch ein bisschen Druck hat, Körbe zu werfen. Ich glaube, es ist aber sehr viel Potential und Talent auf dem Feld. Jetzt geht es darum, dass wir als Team zusammenfinden und uns besser verstehen… Basketball ist ein Sport, wo man nicht viel denken sollte. Gerade denken aber alle sehr, sehr viel. Das liegt auch daran, dass vieles neu ist. Das war ein Kampf, aber das war sehr wichtig für uns.“

Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=aWVjd0dhdk1hMVlpNFdIMVhQeHF3QTF2U1dJaUpyZU5kWHJqck1DT2lmTT0=

Ireti Amojo, MagentaSport-Expertin ist optimistisch für die anstehenden Länderspiele: „Aus Fehlern lernt man. Wäre das auch so ein Spaziergang gewesen wie gegen Tschechien, dann hätte ich gesagt: cool. Aber dann wären wir sehr locker und entspannt in die Quali im Februar gegangen. So wissen wir: Mist, da ist noch einiges an Arbeit, die wir zu tun haben. Wir sind individuell klasse, das wissen wir. Wir müssen es aber als Team zusammenbringen. Wir müssen in der Offensive andere Lösungen finden, um zu treffen. Wir müssen mehr Geduld reinbringen. Ich schätze das Team als lernfähig ein. Deshalb freue ich mich sehr auf die Quali.“

Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=SzF3b0FIeXJ0VVlydXJSRVZnSXY3YVQwNXpWVWpRTTlPT2FGQmtqMmxHRT0=

Ab 17.50 Uhr: Prometey Slobozhanske - Hapoel Tel-Aviv, Lietkabelis Panevezys - Türk Ankara

Ab 19.20 Uhr: Mincidelice JL Bourg en Bresse - Aris Midea Thessaloniki

Ab 20 Uhr: Panathinaikos Athen – Zalgiris Kaunas, FC Bayern München – Partizan Belgrad

Ab 17.50 Uhr: Besiktas JK - London Lions, Wolves Vilnius - Umana Reyer Venice

Ab 18.20 Uhr: Cedevita Olimpija Ljubljana - Veolia Towers Hamburg

Quelle: MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH · SPPOriginalmeldung ↗
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