FußballPressemitteilung

Bundestrainer Nagelsmann lobt Havertz: „In der internen Bewertung deutlich höher angesiedelt als in der Öffentlichkeit“

RTL-Experte Helmer zur Schweiz: „Sehr schwer gegen sie zu spielen“ - Calmund schwärmt von Füllkrug: „Ganz schlaues Kerlchen“ - Ex-Nationalspieler Asamoah von Rumänien begeistert: „Sind eine Einheit“

Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Fußballshow „Das RTL EM-Studio – Alle Spiele, Tore, Emotionen“ (täglich um 20:15 Uhr) – mit den RTL-Experten Thomas Helmer, Reiner Calmund und Gerald Asamoah sowie Julian Nagelsmann im Interview.

... zur Frage, ob gegen Dänemark Niclas Füllkrug oder Kai Havertz spielen wird: „Die Quote, die Fülle auf der Nationalmannschaftsebene hat, ist sehr gut, aber er hat viele seiner Tore auch nach Einwechslung gemacht. Er kommt nach Einwechslung immer sehr gut rein. Aus Trainersicht ist es deutlich komplexer zu bewerten als von außen. Wenn man von außen drauf schaut, ist eine Forderung nach Fülle nachvollziehbar, wenngleich Kai in der öffentlichen Bewertung deutlich schlechter wegkommt. Er hat in sehr vielen Spielen einen klaren Job, der damit einhergeht, dass er nicht viele Ballaktionen hat, weil er Raum für andere kreieren sollte. Das hat er herausragend gut gemacht. In der internen Bewertung ist Kai deutlich höher angesiedelt als in der Öffentlichkeit. Es geht für den Stürmer nicht immer nur darum, ein Tor zu machen. Wenn man eingewechselt wird und der Gegner schon müde ist, hat man vielleicht den ein oder anderen Raum mehr. Fülle hat eine gute Quote, aber Kai ist ein bedeutender Spieler für uns. Wir werden sehen, wer morgen beginnt.“

... zur Stimmung im deutschen Camp: „Die ist immer gut. Die Kinder der Spieler laufen total befreit im Camp rum und sind nicht schüchtern oder schämen sich. Kinder haben sehr feine Antennen für ein gutes Klima, ob sie sich frei bewegen und Kind sein können, oder ob sie sich gehemmt fühlen. Das beschreibt es ganz gut, wie gut das Klima im Camp ist. Es ist auch gut, wenn die Familien nicht da sind, dann ist es anders und fokussiert auf den Sport. Es ist auch gut, wenn die Familien da sind. Dann ist es fokussiert auf den Sport und die Familien. Es tut gut und es ist wichtig für die Spieler und für das Trainerteam. Wir sind froh, dass es so ist. Den Weg, den wir eingeschlagen haben, haben wir richtig eingeschlagen.“

... zur Frage, ob er Niclas Füllkrug aufstellen würde: „Es hat gut funktioniert, wenn er reinkommt. Man kann auch links hinten überlegen. Raum kam rein und hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Mittelstädt hatte ein paar Probleme. Man kann überlegen dort zu wechseln. Ansonsten ist Schlotterbeck klar und Rüdiger wird spielen.“

... zum Spiel Italien gegen Schweiz: „Italien hat dann überzeugt, wenn sie im Rückstand waren. Gegen Kroatien waren sie dann gut und haben nach vorne gespielt. Vorher, so sah es von außen aus, haben sie auf Remis gespielt. Sie haben noch Potenzial. Die Schweizer sind bisher sehr stark, das hätte ich nicht gedacht. Sie stehen sehr kompakt und es ist sehr schwer gegen sie zu spielen und Tore zu erzielen.“

... zur Frage, ob er Niclas Füllkrug aufstellen würde: „Gerade in Dortmund ist Füllkrug nicht nur der kopfballstarke Spieler, da geht dann die Post ab. Man kann es als Nationaltrainer auch lassen und ihn ins Spiel bringen, falls es nicht läuft. Füllkrug ist ein ganz schlaues Kerlchen und er weiß, wo die Löcher sind. Er macht das Tor und dann tobt das ganze Stadion.“

... zu Georgien: „Sie sind im ganzen Land unwahrscheinlich stolz auf ihr Team. Es hätte kaum einer geglaubt, aber sie haben alles Grund dazu. Hut ab.“

... zur Frage, wie er die deutsche Mannschaft gegen Dänemark aufstellen würde: „Ich würde Füllkrug reinbringen und ansonsten nicht viel ändern. Mal schauen, ob Rüdiger spielen kann, aber ich gehe davon aus, dass er spielt. Wenn er nicht spielt, hat man Spieler, die ihn ersetzen können. Ich würde nicht viel ändern, da bisher alles gut gelaufen ist.“

... zu Georgien und Rumänien: „Es überrascht mich nicht, dass Georgien und Rumänien so gut spielen. Sie sind eine Einheit. Georgien hat zwei Stars, aber bei Rumänien gibt es keine Stars. Sie sind ein Team und sie haben sich gefunden.“

Die Zitate sind frei zur Verwendung mit dem Hinweis auf die Fußballshow „Das RTL EM-Studio“

Quelle: RTL Deutschland · SPPOriginalmeldung ↗
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