TennisPressemitteilung

Bolelli/Vavassori sind die Doppel-Champions der 31. TERRA WORTMANN OPEN

Bolelli/Vavassori sind die Doppel-Champions der 31. TERRA WORTMANN OPEN
· © TERRA WORTMANN OPEN/Mathias Schulz

Italienisches Duo setzt sich in zwei Tiebreaks gegen Kevin Krawietz/Tim Pütz durch

Das topgesetzte Duo Simone Bolelli/Andrea Vavassori hat den Doppel-Wettbewerb bei den 31. TERRA WORTMANN OPEN gewonnen: Die Italiener schlugen in einem Tiebreak-Krimi auf dem Centre Court die deutschen Herausforderer Kevin Krawietz und Tim Pütz mit 7:6 (7:3) und 7:6 (7:5). Bolelli und Vavassori bestätigten mit dem Erfolg in HalleWestfalen ihre bestechende Form in dieser Saison, sie hatten unter anderen schon die Finals bei den Australian Open und French Open erreicht. „Ich habe schon als Kind die Übertragungen aus Halle im Fernsehen verfolgt und gedacht: Es wäre schön, dort einmal zu spielen und zu gewinnen“, sagte der 29-jährige Vavassori, der nicht lange Zeit hatte, den Sieg zu genießen. Bereits ab Montag ist er in der Wimbledon-Qualifikation im Einzel gefordert.

Bolelli und Vavassori hatten im Vorjahr das Endspiel beim deutschen ATP 500er-Rasenklassiker gegen Marcelo Melo (Brasilien) und John Peers (Australien) verloren. Das Duo liegt in der ATP-Jahreswertung fürs Doppel auf Platz eins und geht nun auch als topgesetztes Pärchen in den Kampf um die Wimbledon-Krone. „Es war heute ein harter Fight. Kevin und Tim sind eben auch ein absolutes Weltklasse-Doppel“, sagte Bolelli, mit 38 Jahren der älteste der vier Finalspieler. Im Turnierverlauf gaben die Favoriten keinen einzigen Satz ab.

Krawietz und Pütz verpassten die Chance, den Titel bei den TERRA WORTMANN OPEN als drittes rein deutsches Doppel zu gewinnen – nach Karsten Brasch/Michael Stich 1997 und Christopher Kas/Philipp Kohlschreiber 2009. Im verlorenen Finale entschieden nur Nuancen in den jeweils fällig gewordenen Tiebreaks, in Satz eins zwei abgegebene Aufschläge von Pütz vom 3:4 zum 3:6. Und das Minibreak der Italiener zum 5:6 im zweiten Tiebreak, dem kurz danach der verwandelte Matchball folgte. „Es hat trotzdem Riesenspaß gemacht, vor dieser Kulisse zu spielen, in dieser tollen Atmosphäre“, sagte Pütz. Partner Krawietz ergänzte: „Wir spielen nicht so oft vor so einer Menge Zuschauern. Und dann daheim in Deutschland. Schade, dass wir nicht den letzten Schritt gehen konnten.

Quelle: Terra Wortmann Open 2024 · SPPOriginalmeldung ↗
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