BasketballPressemitteilung

BBL-Playoffs komplett live bei MagentaSport Halbfinale 2: Telekom Baskets Bonn - FC Bayern 81:82

„Nur bitter“ für Bonn, Trinchieri fordert mehr: „Wenn du was gewinnen willst, musst du mental stärker auftreten“

Herzschlag-Finale in Bonn: der FC Bayern verteidigt den hauchdünnen 82:81-Sieg bei den Telekom Baskets, führt nun 2:0 in der Halbfinal-Serie. „Nur bitter“ fand Bonns Karsten Tadda die Niederlage und fügte vor dem vielleicht schon entscheidenden Habfinale 3 in München (Samstag, ab 17.45 Uhr live) hinzu: „Aber wir müssen uns vor nichts verstecken. Wir haben gesehen, dass wir mitspielen können. Die Serie ist jetzt 2:0, die ist noch lange nicht vorbei.“ FC Bayern Coach Trinchieri sprach von einem „schmutzigen Sieg“ und verlangt von seinem Münchener: „Wir müssen mental stärker auftreten. Wenn du was gewinnen willst, musst du mental stärker auftreten.“ Andi Obst, der auf ungewohnter Position als Point Guard spielte und dabei 17 Punkte erzielte, formulierte die Titel-Ambitionen: „Wir haben ein klares Ziel. Egal, was für Probleme sich uns in den Weg stellen.“ Ein Hauch NBA begleitete die Partie, weil unter den Zuschauern der dreifache Allstar Rudy Gobert (Utah Jazz) weilte, um seinem Kumpel Mike Kessens zuzuschauen: „Ich mag die Art, wie beide Teams spielen. Ich mag die Atmosphäre. Ich bin das erste Mal in Deutschland, um Basketball anzuschauen. Als Basketball-Fan ist es ein Vergnügen.“ Bald gibt es wohl ein Wiedersehen: Gobert ist zudem Nationalspieler Frankreichs, das am 1.September in Köln gegen Deutschland den Auftakt zur Europameisterschaft bestreitet. MagentaSport zeigt die EuroBasket komplett live.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des Halbfinals Bonn gegen München – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Am Freitag folgt Runde 3, dabei kann Meister Berlin in Ludwigsburg schon alles klarmachen – live ab 18.45 Uhr. Der FC Bayern empfängt Bonn am Samstag - ab 17.45 Uhr live, MagentaSport zeigt alle Spiele der Playoffs live.

Müde, traurige Mienen bei den Bonnern. Karsten Tadda, warf 16 Punkte, fand´s einfach „nur bitter. Wir haben richtig gut gekämpft. Wir haben lange Phasen ohne unseren besten Spieler spielen müssen wegen Foul-Problemen. Mit fehlen etwas die Worte aufgrund der Enttäuschung….Wir haben´s wieder geschafft, 81 Punkte zu scoren. Wir schaffen´s immer wieder Sachen zu kreieren, in die Zonen zu kommen. Klar: Bayern spielt nicht ohne Grund in den Playoffs der EuroLeague. Die haben einen tiefen Kader, haben gute individuelle Spieler. Aber wir müssen uns vor nichts verstecken. Wir haben gesehen, dass wir mitspielen können. Die Serie ist jetzt 2:0, die ist noch lange nicht vorbei.“

Bonns Trainer Tuomas Iisaalo und seine Bilanz: „Mit der Leistung bin ich natürlich sehr zufrieden. Wir haben einen großen Kampf geboten gegen einen überragenden Gegner. Wir waren ganz nahe dran. Am Ende entscheiden einige Rebounds, einige Turnovers. Schade für uns: es gibt keine moralischen Sieger in den Playoffs.“

FC Bayern-Coach Andrea Trinchieri: „Das war ein schmutziger Sieg. Wir haben nicht gut gespielt. Das Wichtigste ist, dass wir 2 Spiele in Folge gewonnen haben. Gratulation auch an Bonn, das war super schwierig. Es war ein spannendes Spiel in einer Klasse-Atmosphäre. Es steht 2:0, wir regenerieren gut und sind dann gut vorbereitet für Spiel 3 das wird nicht einfach, Bonn hat ein gutes Team.“

Trinchieri moniert die „müde“ Mentalität seiner Spieler, die zeitweise nur reagiert hätten: „Wir müssen mental stärker auftreten. Wenn du was gewinnen willst, musst du mental stärker auftreten.“

Andi Obst musste beim FCB eine ungewohnte Rolle als Point Guard einnehmen, hat er mit 17 Punkten gut gemacht: „Ich laufe nicht davon. Ich habe keine Angst, diese Challenge anzunehmen. Klar war´s eine Umstellung für mich. Musste in meinem spiel etwas umdenken. Aber die Mannschaft nimmt mich da gut auf. Der Coach hilft mir, gibt mir gute Tipps. …Wir sind die ganze Saison durch Höhen und Tiefen gegangen, hatten Ausfälle zu beklagen, mussten uns immer wieder neuformieren, zusammenraufen. Das spricht natürlich für den Charakter der Mannschaft und das ziehen wir jetzt auch bis zum Saisonende durch. Wir haben ein klares Ziel. Egal was für Probleme sich uns in den Weg stellen.“

NBA-Atmosphäre in Bonn: Rudy Gobert, 3facher NBA-Allstar aktuell für Utah Jazz tätig und französischer Nationalspieler, besuchte seinen langjährigen Kumpel Mike Kessens, mit dem er sich schon zu Jugendzeiten anfreundete: „Ich besuche ihn regelmäßig. Heute hatte ich die schöne Gelegenheit, ihn mal hier spielen zu sehen.“

Goberts Halbzeit-Analyse: „Es ist ein sehr physisches Spiel. Ich mag die Art, wie beide Teams spielen. Ich mag die Atmosphäre. Ich bin das erste Mal in Deutschland, um Basketball anzuschauen. Als Basketball-Fan ist es ein Vergnügen.“

Der 29jährige Gobert liebt Sport, war gerade beim Champions League Finale in seiner Heimat Paris. Am 1. September wird er in Köln sein – zum Auftakt der EuroBasket in Köln, Deutschland gegen Frankreich. „Darauf freue ich mich. Ich bin stolz mein Land zu repräsentieren. Wir werden hoffentlich gut gegen Deutschland spielen.“

Der Link zum Interview mit Rudy Gobert: www.youtube.com/watch?v=T3Q1kc09u8U

Der Meister ALBA Berlin lässt den Ludwigsburgern keine Chance, gewinnt auch Spiel 2 in der Halbfinalserie, sichert sich das Matchballspiel am Freitag in Ludwigsburg.

Berlins Louis Olinde, Karriere-Bestleistung mit 24 Punkten, warum es so gut für ihn lief: „Wir haben als Team auch geil gespielt. Wir haben nicht aufgehört. Wir haben einfach weitergezockt und unser Spiel gespielt. Wir fahren jetzt mit viel Selbstvertrauen nach Ludwigsburg. Aber wir wissen auch, dass da ein ganz anderes Spiel auf uns zukommt.“

Ludwigsburgs Head Coach John Patrick blickte während des Spiels immer wieder ungläubig zu den Schiesdrichtern: „Ich kann die Freiwurfentscheidungen nicht verstehen. Es waren wieder 35:11. Berlin hat gut gespielt… Es war ein sehr physisches Spiel und irgendwie haben wir alle Fouls gegen uns bekommen… Es stört mich, dass dieser Unterschied wieder so groß ist. Das kann ich nicht verstehen.“

Den aktuellen Überblick auf das MagentaSport-Programm gibt es immer hier: https://www.magentasport.de/programm

Quelle: MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH · SPPOriginalmeldung ↗
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