BasketballPressemitteilung

BBL-Finale 1 startet am Freitag live bei MagentaSport ab 20.15 Uhr: ALBA Berlin gegen FC Bayern München

FC Bayern zeigt bestes Spiel und bucht Berlin im Finale: „Alles ist möglich!“

Der Classico steht! Der FC Bayern zieht ins BBL-Finale gegen ALBA Berlin ein. Spiel 1 läuft schon am Freitag, ab 20.15 Uhr live bei MagentaSport. „Wir mussten unser bestes Spiel liefern“, bilanzierte FCB-Trainer Andrea Trinchieri nach dem 87:74 im starken 5. Halbfinale vor über 6000 frenetischen Bonner Fans. „Ich glaube, dass es ein verdienter Sieg war, weil wir nach 2 Spielen wieder die Körbe kontrolliert haben.“ Die Münchener reisten noch in der Nacht nach Berlin, Nihad Djedovic konstatierte: „Alles ist möglich im Finale gegen Berlin!“ Bonns Trainer Tuomas Iisalo attestierte seinen Telekom Baskets eine „historische Saison“. Ob es in der nächsten BBL-Spielzeit mit seinem herausragenden Parker Jackson-Cartwright weitergeht, ließ der 28jährige PJC offen „Das kann ich noch nicht sagen. Ich will das alles noch verarbeiten und die letzten Momente mit meinem Team genießen.“

Nachfolgend Stimmen und Clips vom Halbfinale 5 zwischen Bonn und dem FC Bayern – bitte die Quelle MagentaSport benennen. Das 1. Finale ist schon für Freitag, 10. Juni, ab 20.15 Uhr in Berlin geplant. MagentaSport zeigt alle Finals des Classico ALBA Berlin gegen FC München im Best of Five-Modus live.

Die Stimmen: Telekom Baskets Bonn - FC Bayern München 74:87- Endstand Serie: 2:3

Karten Tadda hatte ein „Mords-Trara“ angekündigt und zu Halbzeit führte Bonn tatsächlich 44:42. MagentaSport-Experte Denis Wucherer empfahl dem FC Bayern: „Das war so eine Halbzeit, da war Parker Jackson-Cartwright einfach nicht zu verteidigen. Zwanzig Punkte, 5 Assists - Wahnsinnswerte mit einer Wurfquote, die wir so in den ersten 4 Spielen auch noch nicht gesehen haben….Bayern hat zunächst alles richtig gemacht. Aber dann haben sie den kleinen Floh Parker Jackson Cartwright nicht eingefangen bekommen. Deswegen wird es interessant sein, was sich Trinchieri einfallen lässt für die 2. Halbzeit. Er kann ihn nicht weiter so agieren lassen. Da muss etwas passieren.“ Es passierte was: Defense verstärkt, den Floh PJC bearbeitet, aggressiv in die Räume gegangen. Und den Einzug ins Finale gegen Berlin vor über 6000 Fans im letzten Viertel souverän erzielt.

Andrea Trinchieri, Coach Bayern, war ziemlich glücklich: „Wir mussten hart an unsere Grenzen gehen. Aber da war auch ein starker Gegner. Deshalb Gratulation an Bonn, die Spieler und der Trainer hatten eine unglaubliche Saison. Wir mussten unser bestes Spiel liefern. Wir haben sehr reif gespielt, den Ball gut verteilt: Ich glaube, dass es ein verdienter Sieg war, weil wir nach 2 Spielen wieder die Körbe kontrolliert haben.“

Trinchieri blieb sehr ruhig über das gesamte Spiel: „Mein Team war sehr gut vorbereitet, sehr fokussiert. Ohne Selbstzweifel nach dem 4. Spiel in der Kabine. Das einzige war, dass wir noch mal spielen mussten. Ein tolles Spiel, schwierig, in einer unglaublichen Atmosphäre. Ich musste keine Show abziehen. Es war das Spiel der Spieler.“

Nihad Djedovic war 14 Punkte: „Das war eine Serie, in der die Fans jedes Spiel genießen konnten. …Wir haben nicht viel gesagt nach dem 4. Spiel. Wir wissen es, wie man´s machen muss im 5. Spiel. Wir haben uns konzentriert auf die Dinge, wo wir stark sind. Daran haben wir gearbeitet. Wir wussten, dass wir als Außenseiter in dieses Spiel kommen – das mag jetzt ein wenig komisch klingen durch einige verletzte Spieler.“

Sein Ausblick auf den Freitag zum 1. Finalspiel: „Alles ist möglich im Finale gegen Berlin!“

Tuomas Iisalo, Bonns Coach zum Halbfinal-Aus: „Ich hatte das Gefühl, wir haben alles gegeben. Aber Glückwunsch an die Bayern zu einem unglaublichen Niveau in einer sehr schwierigen Atmosphäre. Sie haben großartig gespielt und verdient gewonnen….Wir haben eine historische Saison gespielt. Wir haben in unserer 1. Saison den Kader von 0 aufgebaut mit der Idee, Mentalität geht über Talent und das hat man in jedem Spiel gesehen.“

Bonns Bester, erneut mit 25 Punkten und 10 Assists, Parker Jackson-Cartwright: „Das sind ganz viele Emotionen. Wir haben als Team so viel erreicht. Das war ein großer Kampf, wir gehen hier mit erhobenem Kopf raus.“

PJC über eine bockstarke Saisonbilanz: „Das bedeutet mir so viel. Es ist das erste Mal nach langer Zeit, in der ich so nah zu einem Team, dem Trainer und den Fans stehe. Das bleibt mir immer in Erinnerung.“ Klingt nach Abschied? „Das kann ich noch nicht sagen. Ich will das alles noch verarbeiten und die letzten Momente mit meinem Team genießen.“

Quelle: MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH · SPPOriginalmeldung ↗
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