FußballPressemitteilung

Australien düpiert die Türkei: "Haben mehr Erfahrung, was Turniere angeht“, Schottland feiert Auftaktsieg gegen Haiti

Weggeboxt: Nestory Irankunda (r.) bejubelt das 1:0 und verdirbt der Türkei ihr erstes WM-Spiel nach 24 Jahren
Weggeboxt: Nestory Irankunda (r.) bejubelt das 1:0 und verdirbt der Türkei ihr erstes WM-Spiel nach 24 Jahren · © MagentaTV

Australien gelingt ein echter Coup mit einem 2:0 gegen die Türkei. Mit einer resilienten Defensive, einem glänzenden Patrick Beach im Tor und den effizienten Torschützen Nestory Irankunda (Ex-FC Bayern II) sowie Connor Metcalfe (St. Pauli), die beide in Deutschland spielen oder spielten, setzen sich die „Socceroos“ auf Platz 2 in Gruppe D hinter die USA. Die Türkei hingegen steht auf Platz 3. MagentaTV-Experte Halil Altintop hadert: „Die Chancen waren da. Es war schwierig, sich Chancen zu erarbeiten, weil die Australier sehr, sehr gut verteidigt haben. Wenn sich die Vereine hinten einigeln, muss man im richtigen Moment Entscheidungen treffen und ein Tor machen. Da waren zwei, drei richtig gute Chancen, die man leider nicht ausnutzen konnte. So kommt das eine zum anderen. Und dann gab es wieder eine ungeordnete Situation, die die Australier zum 2:0 genutzt haben.“ Überrascht war Altintop über die Niederlage nicht, weil „Australien mehr Erfahrung hat, was die Turniere und WM-Beteiligungen betrifft. Das hat man heute klar und deutlich gesehen. Sie wussten von Anfang an, was sie machen müssen, wo die Türkei ihre Schwächen hat.“

Im ersten Spiel des Sonntags kämpfte sich Schottland zu einem 1:0-Sieg über Haiti. John McGinn machte in Minute 29 den Unterschied für das Team von Steve Clarke, das nach 28 Jahren seine Rückkehr auf der EM-Bühne feiert.

Der deutsche Auftakt gegen Curacao rückt immer näher! Am Sonntagabend, ab 17.30 steigt das DFB-Team ins Turnier ein – mit vollem Fokus und Vorfreude, auch bei Aleksandar Pavlovic. Der 22-Jährige hatte die Heim-EM 2024 krankheitsbedingt kurzfristig verpasst: „Das macht viel mit einem Spieler. Zur EM-Zeit war es nicht einfach. Das weiß jeder, dass sowas nicht einfach ist. Aber ich habe weitergekämpft, weitergemacht. Jetzt bin ich einfach froh, dass ich hier bin, zeigen kann, was ich draufhabe. Ich freue mich auf das Spiel morgen und die ganze WM. Da ist eher so eine Vorfreude da.“ MagentaTV-Experte Mats Hummels traut dem Mittelfeldspieler viel zu: „Ich glaube, dass er schon, dadurch, dass er mit Bayern diese Duelle gewohnt ist, gegen die ganz großen Mannschaften, die ganz großen Spieler auf der Welt beinahe schon abgebrüht ist. Und seine Spielweise ist sowieso schon immer abgeklärt. Deswegen mache ich mir bei ihm keine Sorgen.“

An Überraschungen in der Startelf glaubt Hummels nicht, hat aber eine klare Idee für welchen Nationalspieler die WM besonders gut verlaufen könnte: „Ich glaube, dass wir uns manchmal gar nicht dessen bewusst sind, was für ein guter Spieler und Stürmer Kai Havertz ist. Ich glaube, dass er das bei diesem Turnier allen zeigen wird.“

Nachfolgend die Stimmen und Clips von den Spielen zwischen Australien und der Türkei in der Gruppe D sowie Haiti und Schottland in Gruppe C. Bitte bei Verwendung MagentaTV als Quelle angeben. Weiter geht’s gleich ab 08.20 Uhr, mit der vierten Ausgabe des „Breakfast Club“. Heute Abend ab 17.30 Uhr greift das DFB-Team ins Turnier ein, im Auftaktspiel der Gruppe E gegen Curacao. Alle WM-Spiele gibt es nur bei MagentaTV live, 44 davon exklusiv.

Australien stellt die Tabelle der Gruppe D mit Co-Gastgeber USA auf den Kopf. Mit viel Resilienz, Effizienz und einem herausragenden WM-Debütanten Patrick Beach im Tor gelingt den „Socceroos“ die Überraschung. Damit führt die USA die Gruppe nach dem 1. Spieltag, nach dem 4:1 gegen Paraguay an, gefolgt von Australien, der Türkei und Paraguay. Aus türkischer Sicht ist das WM-Comeback, im ersten Spiel nach 24 Jahren, missglückt.

Nestory Irankunda, australischer Torschütze zum 1:0, über seinen an Tim Cahill angelehnten Torjubel: „Wenn es um Fußball geht, sind er und Lionel Messi die Größten. Ich mache das Gleiche wie sie. Das ist einfach mein Ding.“

Halil Altintop, MagentaTV-Experte: „Bis zum 1:0 hat man eine gewisse Nervosität gespürt, wenn man den Auftritt bis dahin mit den Auftritten der letzten Monate vergleicht. Letztendlich war es keine große Überraschung, weil Australien mehr Erfahrung hat, was die Turniere und WM-Beteiligungen betrifft. Das hat man heute klar und deutlich gesehen. Sie wussten von Anfang an, was sie machen müssen, wo die Türkei ihre Schwächen hat. Das war gut verteidigen, auf Umschalten setzen. Und dann haben sie auch zu richtigen Momenten die Tore gemacht.“

Link zur Aussage: clipro.tv/player?publishJobID=ak1vQ1FQdWlxR3pTZUgwLzJpZG5IMlAwOWJHNG95TDEzRXAzWDNhVW9MND0=

Halil Altintop, MagentaTV-Experte: „Nach dem 1:0 habe ich das Gefühl gehabt, spätestens jetzt habe ich das Gefühl gehabt, dass man bei einer WM angekommen ist, nach 24 Jahren. Danach habe ich gar keine Nervosität gemerkt. Die Chancen waren da. Es war schwierig, sich Chancen zu erarbeiten, weil die Australier sehr, sehr gut verteidigt haben. Wenn sich die Vereine hinten einigeln, muss man im richtigen Moment Entscheidungen treffen und ein Tor machen. Da waren zwei, drei richtig gute Chancen, die man leider nicht ausnutzen konnte. So kommt das eine zum anderen. Und dann gab es wieder eine ungeordnete Situation, die die Australier zum 2:0 genutzt haben.“

Ertem Sener, MagentaTV-Kommentator, der an der Seite von Halil Altintop die Spiele der Türkei als besonderes Angebot von MagentaTV auf Türkisch kommentiert, freut sich auf die Aufgabe: „Ich habe viel Liebe und viele Grüße aus der Türkei nach Deutschland mitgebracht. Wir sind sehr, sehr enthusiastisch, weil wir nach 24 Jahren als Nationalmannschaft der Türkei hier wieder am Start sind. Ich bin sehr, sehr glücklich mit unserer Aufstellung. Das ist eine Kombi, die uns sehr, sehr glücklich macht. Ich bin froh, dass ich mit Halil Altintop zusammen dieses Spiel kommentieren darf. Es ist ein wichtiger Kommentar. Ich bin sehr, sehr froh, hier in der Magenta-Familie mitwirken zu können, mit so wichtigen Namen wie Jürgen Klopp und Thomas Müller. Natürlich ist es eine ganz, ganz tolle Aufstellung auch von euch im Studio. Wir sind tatsächlich in einem Kanal, der für Europa neue Maßstäbe setzt. Das ist ziemlich toll, zusätzlich zu dem Spiel, das uns sehr, sehr freudig und enthusiastisch gemacht hat.“

Link zur Aussage: clipro.tv/player?publishJobID=MkNlRThpcmhyRTFORmpUQ3dWMVFtek1JTVdMNjZzK0ExakVCUkVXQjhHZz0=

Schottland holt seinen ersten Sieg bei einer WM seit dem 2:1 gegen Schweden im Juni 1990. Ein abgefälschter Schuss von John McGinn in Minute 29 machte den Unterschied für überlegenere und reifere Schotten. Haiti verkaufte sich so teuer wie möglich, muss sich bei seiner zweiten WM nach 1974 aber trotzdem geschlagen geben.

Gänsehaut: „Scotland the Brave“ schallt durch Foxborough. Der Clip dazu: clipro.tv/player?publishJobID=cFFVZFljeEJtMTRQVStxZzllYy9VUWJkcERIVDc2RGZnTzgxbTREMGw3QT0=

Aleksandar Pavlovic, Spieler Deutschland, über seinen ersten WM-Einsatz, nachdem er die EM 2024 kurzfristig krankheitsbedingt verpasst hatte: „Das macht viel mit einem Spieler. Zur EM-Zeit war es nicht einfach. Das weiß jeder, dass sowas nicht einfach ist. Aber ich habe weitergekämpft, weitergemacht. Jetzt bin ich einfach froh, dass ich hier bin, zeigen kann, was ich draufhabe. Ich freue mich auf das Spiel morgen und die ganze WM. Da ist eher so eine Vorfreude da.“

…über seine Rolle: „Das freut mich auch sehr, dass es so ist wie es ist. Ich gebe jeden Tag alles dafür und werde auch weiter mein Bestes geben und zeigen, was ich kann.“

…über den ersten Gegner Curacao: „Sie verteidigen sehr tief, kontern viel. Sie haben schnelle Flügelspieler und auch gute technische Spieler, die in den Niederlanden ausgebildet worden sind. Man darf niemanden unterschätzen, den Gegner auch nicht. Auch wenn es für sie das erste Mal bei der WM ist. Wir werden auf jeden Fall alles reinhauen, Gas geben und wollen unbedingt das Spiel gewinnen.“

…wieviel ein überzeugender Auftakt fürs Mindset bringen würde: „Auf jeden Fall sehr viel. Für uns ist es das Wichtigste, dass wir gut ins Turnier kommen. Auch für die Fans in Deutschland, für die Euphorie im Land ist es ganz wichtig, dass wir das Spiel gut gestalten. Deswegen werden wir alles dafür geben und alles reinhauen.“

Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dml5M3F0MWk4Z0FDNjZWRXdRSmUwT3ZGa3BSYWtQblpzVjdCZGMxa1dEYz0=

Thomas Wagner, DFB-Reporter für MagentaTV, über die Bedingungen in Houston: „Als wir heute in Houston ankamen, waren es 36 Grad im Schatten. Es war noch wärmer als im Quartier. Dann kommst du in dieses Stadion. Das ist ein richtiger Kessel. Julian Nagelsmann war auch richtig beeindruckt. Der hat mir auch gesagt: Wir wollten zwar Hitzetrainingslager, wir wollen adaptieren. Aber es ist auch zwischendurch mal schön, bei 22 Grad in ein Stadion einzulaufen. Auch für uns ist das eine richtige Wohltat. Ich glaube, die Voraussetzungen morgen sind einfach wunderbar. Hätten wir bei 40 Grad gespielt, offenes Stadion, hätte man sagen können, die Jungs aus Curacao sind das Ganze besser gewohnt. Die Trainingswoche ist wirklich gut gelaufen. Alle Spieler sind fit. Ich finde, Pavlovic und der Bundestrainer haben so einen guten Mittelweg gefunden. Da war Selbstvertrauen da, ein Selbstverständnis, natürlich müssen wir dieses Spiel morgen gewinnen. Pavlovic hat auch gesagt, möglichst überzeugend. Aber dennoch mit angemessenem Respekt vor dem Gegner, vor Dick Advocaat. Julian Nagelsmann hat auf der Pressekonferenz sehr schlagfertig parliert, in perfektem Englisch. Das war ein sehr gelungener und sehr selbstbewusster Auftritt.“

…über die Startelf: „Das (ob Nathaniel Brown spielt, d. Red.) hat Julian Nagelsmann bejaht. Er hat auch gesagt, Manuel Neuer ist topfit, er wird spielen – und Musiala, um den es auch einige Diskussionen gab. Er hat gar keine Fragezeichen offengelassen. Wenn ich dann darauf schaue, wie diese Woche die Spieler reagiert haben, die negativ davon betroffen sind, wie zum Beispiel der Leipziger Raum, der auf der Pressekonferenz war. Er hat gesagt, ich werde jede Rolle annehmen. Er hat das durchaus auch glaubhaft gemacht. Leroy Sané, haben wir in der Vergangenheit oft drüber gesprochen, was ist mit seiner Körpersprache? Der war so auffällig gut gelaunt, dass ich ihn morgen auch in der Startformation vermute. Klar ist auch, vor so einem ersten Spiel denkt jeder: Ich bin nicht in der Startformation, ich möchte hier auf keinen Fall schlechte Laune reinbringen. Aber wenn es wirklich einen überzeugenden Sieg gibt, wird es wahrscheinlich wenig Gründe geben, etwas vor dem zweiten Spiel zu ändern. Dann könnte der ein oder andere, der mit dem klaren Anspruch zu spielen, hierhin gefahren ist, wie ein Goretzka, schon auch mal ein bisschen enttäuscht sein. Was macht Antonio Rüdiger? Bei den letzten Turnieren als Abwehrchef ausgedeutet. Auch das ist sicherlich eine Frage, die wir uns stellen. Ganz interessant fand ich auch, dass Julian Nagelsmann gefragt wurde, wie er die Diskussion um Jamal Musiala empfindet. Das läuft auf allen Sendern, auch bei uns. Da hat er gesagt, er hat vor allen Experten Riesenrespekt. Sie dürfen alles sagen, was sie für richtig erachten. Aber er hat natürlich das im Kopf, was er braucht. Er will Musiala über Spiele in die Form bringen, die er braucht, um in diesem Turnier weit zu kommen.“

Link zur Schalte: clipro.tv/player?publishJobID=NWZleEo1dXJvTkQ5eVpQVWdDT3FoU2tzNFgzb2VJSmc5RmE2Q2hyWEdCYz0=

Mats Hummels, MagentaTV-Experte, ob er Überraschungen in der deutschen Startelf gegen Curacao erwartet: „Damit rechne ich tatsächlich nicht. Das Auftaktspiel ist ganz wichtig. Du willst ein bisschen Rhythmus in deine Mannschaft bringen. Du willst die, die das ganze Turnier Leistung bringen sollen, noch mehr aneinander gewöhnen und in diesen Turnierrhythmus bringen und an das Turnier gewöhnen. Deswegen glaube ich, werden wir keine Aufstellung sehen, die uns komplett aus den Socken haut.“

…für wen es aus dem deutschen Kader DIE WM werden könnte: „Ich habe natürlich auch die gängigen Favoriten. Ich bin schon auch großer Flo-Wirtz- und Jamal-Musiala-Fan. Aber ich glaube, dass wir uns manchmal gar nicht dessen bewusst sind, was für ein guter Spieler und Stürmer Kai Havertz ist. Ich glaube, dass er das bei diesem Turnier allen zeigen wird.“

…über Aleksandar Pavlovic: „Bestimmt. Ich glaube, dass er schon, dadurch, dass er mit Bayern diese Duelle gewohnt ist, gegen die ganz großen Mannschaften, die ganz großen Spieler auf der Welt beinahe schon abgebrüht ist. Und seine Spielweise ist sowieso schon immer abgeklärt. Deswegen mache ich mir bei ihm keine Sorgen.“

Link zu den Aussagen: clipro.tv/player?publishJobID=cmUxWFY1ME9GaTljWUwxM2FBeXBsOFZRSDRJdVEvT29qZ2ZlUGhOU0lPVT0=

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Quelle: MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH · SPPOriginalmeldung ↗
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