MotorsportPressemitteilung

Aston Martin-Erfolg im Sonntagsrennen auf dem Red Bull Ring

Siegerauto: Der Aston Martin von COSY Racing by ESM
Siegerauto: Der Aston Martin von COSY Racing by ESM · © ADAC Motorsport

Jan Philipp Springob und Philipp Gogollok gewinnen in der ADAC GT4 Germany - Mit Aston Martin, BMW und Porsche drei Marken auf dem Podium - Gabriele Piana/Benjamin Sylvestersson reisen als Tabellenführer ab

Britischer Triumph beim Auslandsgastspiel der ADAC GT4 Germany in Österreich: Mit einem souveränen Start/Ziel-Sieg gewannen Jan Philipp Springob (25/Olpe) und Philipp Gogollok (20/Bad Homburg) im Aston Martin Vantage AMR GT4 Evo von COSY Racing by ESM das Sonntagrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Red Bull Ring. Durch Platz zwei der BMW M4 GT4 Evo-Piloten Gabriele Piana (39/ITA) und Benjamin Sylvestersson (18/FIN, beide FK Performance Motorsport) und Rang drei für das Porsche 718 Cayman GT4-Duo Denny Berndt (21/Berlin) und Lachlan Robinson (22/AUS, beide AVIA W&S Motorsport) konnten Fahrzeuge von drei unterschiedlichen Herstellern auf die ersten drei Positionen fahren. Für Sieger Gogollok ist es nach 2024 und 2025 bereits der dritte Sieg in Folge auf der Rennstrecke in Österreich.

Bereits in der Qualifikation konnte Gogollok glänzen und sich die Pole-Position sichern. Die gute Ausgangslage wandelte der Hesse direkt in die Rennführung um. Bis zur Rennmitte baute er den Lead auf rund vier Sekunden aus. Hinter dem Aston Martin ging es jedoch mächtig zur Sache. Alon Gabbay (22/ISR) im Porsche, sein AVIA W&S Motorsport-Teamkollege Berndt und BMW-Pilot Sylvestersson kämpften sehenswert um die zweite Position, wobei Gabbay in der ersten Rennhälfte die Oberhand behielt.

In der Phase der Boxenstopps wechselte die Reihung jedoch signifikant. Mit einem perfekt getimten Stopp übernahm Robinsons Partner Berndt den zweiten Rang vor Gabriele Piana, der von Sylvestersson übernommen hatte, und Gabbays Partner Maximilian Schreyer (17/Marburg). An der Spitze drehte derweil Springob, der für Gogollok in den Aston Martin stieg, souverän seine Runden. Piana machte im weiteren Rennverlauf ordentlich Druck auf Robinson und konnte den Australier rund zehn Minuten vor Rennende überholen - und so Platz zwei klarstellen. Somit reisen Piana/Sylvestersson als Tabellenführer zum nächsten Rennwochenende auf dem Norisring. Unbeeindruckt von allem fuhr Springob zum Tagessieg, der für Gogollok zudem den Triumph in der Junior-Wertung bedeutete.

Um Platz drei gab es zu Rennende nochmals einen spannenden Zweikampf zwischen Robinson und BMW-Pilot Luca Link (22/Günzburg, FK Performance Motorsport), in dem sich der Porsche-Fahrer aber durchsetzte. Link und Partner Luis Moser (17/AUT) belegten somit die vierte Position. Fünfte wurden Gabbay/Schreyer vor den beiden BMW von Linus Hahne (22/Oelde) und Philip Wiskirchen (21/Euskirchen, beide ME Motorsport) sowie Gianni van de Craats (20/NED) und Victor Nielsen (19/DEN, beide FK Performance Motorsport). Rang acht ging an Roman Fellner-Feldegg (23/Landsberg am Lech) und Marek Böckmann (29/Lautersheim, beide Prosport Racing) vor deren Mercedes-AMG GT4-Markenkollegen Marius Schmid (18/Tengen) und Alex Connor (22/GBR, beide BWT Mücke Motorsport). Schmid gewann somit die Rookie-Wertung. Die Top Zehn komplettierten die PRO-AM-Sieger Hendrik Still (38/Kempenich) und Tim Horrell (35/USA, beide AVIA W&S Motorsport) im Porsche.

Jan Philipp Springob – Sieger für COSY Racing by ESM: „Vielleicht sah es von außen langweilig aus, doch wir haben jede Runde maximal gepusht. Denn wir wussten, dass der BMW zum Rennende immer stark ist. Somit galt es, konstant die Runden abzuspulen und keine Fehler zu machen. Das ist uns gelungen. Insgesamt sind wir extrem happy über den Sieg.“

Philipp Gogollok – Sieger für COSY Racing by ESM: „Der Start war recht turbulent, doch wir konnten uns aus allem heraushalten und vorne ein wenig wegfahren. Es war ein solider Stint von meiner Seite. Jan Philipp hat dann dafür gesorgt, dass die Lücke groß blieb. Somit können wir mit dem Rennwochenende sehr zufrieden sein.“

Gabriele Piana – Platz zwei für FK Performance Motorsport: „Der zweite Platz ist sicherlich ein wenig süßsauer, denn wir hatten das Potenzial, nach dem Samstagsrennen auch am Sonntag zu gewinnen. Wir steckten im Rennen aber irgendwie immer im Verkehr und verloren dadurch Zeit. Auf jeden Fall ist es schön, die Tabellenführung inne zu haben - noch besser wäre es jedoch, nach dem letzten Saisonrennen in der Tabelle ganz oben zu stehen.“

Benjamin Sylvestersson – Platz zwei für FK Performance Motorsport: „Mit einem ersten und zweiten Platz vom Red Bull Ring abzureisen, ist natürlich klasse. Das war ein richtig guter Saisonstart. Hoffentlich können wir am Norisring genauso weitermachen. In meinem Stint hatte ich ein paar ganz gute Zweikämpfe, die wirklich Spaß machten.“

Lachlan Robinson – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Wir standen hier zweimal auf dem Podium und fuhren dadurch viele Punkte im Titelrennen ein. Beide Rennen waren für mich sehr actionreich mit vielen Zweikämpfen. Es war exzellentes Racing und alles lief sauber ab. Das war großartig.“

Denny Berndt – Platz drei für AVIA W&S Motorsport: „Es war ein guter Tag und wir sind mit dem Podium natürlich sehr zufrieden. Wie Lachlan schon erwähnte, gab es gute Kämpfe, denn die Konkurrenz in der ADAC GT4 Germany ist extrem stark. Danke auch an das Team, da unser Boxenstopp super funktionierte. Wir freuen uns nun bereits auf den Norisring.“

Quelle: ADAC GT4 Germany · SPPOriginalmeldung ↗
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