VolleyballPressemitteilung

adh / Achte Medaille im Wasserspringen, Volleyballerinnen verpassen Finale

adh / Achte Medaille im Wasserspringen, Volleyballerinnen verpassen Finale
· © adh-Luca Ulot

An Wettkampftag Nummer fünf bei den FISU World University Games beschert Lena Hentschel (Ohio State University, USA) im Wasserspringen vom 3 Meter Brett dem Team Studi die insgesamt 17. Medaille. Die Volleyballerinnen verpassen den Einzug ins Finale nach einer Niederlage gegen Italien. Ole Mats Eidam (University of Michigan, USA) schwamm im Finale über 100m Freisteil außerdem auf einen starken fünften

Platz. Im internationalen Medaillenspiegel hält sich Team Studi damit weiterhin auf Platz vier.

Nach Gold im Team und der Bronzemedaille im Synchron hat Lena Hentschel (Ohio State University, USA) ihre erste Einzelmedaille bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games geholt. Vom 3 Meter Brett landete die 24-Jährige vor ihrer Synchronpartnerin Jette Müller (TU Dresden) auf Rang drei. Hentschel hatte keinen guten Start in den Wettkampf erwischt und sich erst im letzten Sprung auf das Podium gekämpft. „Es war nicht meine beste Leistung heute, aber ich bin glücklich über Bronze und darüber, wie das gesamte Event für mich gelaufen ist“, sagte die Berlinerin, die sich nun mit drei

Medaillen im Gepäck auf den Weg zur Weltmeisterschaft nach Singapur macht. „Neuntes Finale, achte Medaille, Team Studi ist im Wasserspringen einfach stark“, resümiert der adh-Sportartenverantwortliche Stefan Nitsche. Tim Axer (SRH Fernhochschule) gelang bereits zuvor vom 1 Meter Brett die Qualifikation für das Finale am Dienstag.

Das Finale der Volleyballerinnen findet am Mittwoch in der Berliner Max-Schmeling Halle ohne deutsche Beteiligung statt. Gegen Italien lieferte das Team von Trainer Konstantin Bitter eine enge und umkämpfte Partie, lief aber beim 0:3 nach Sätzen den Gegnerinnen stets um einige Punkte hinterher. Die Italienerinnen, die bei den FISU Games noch keinen Satz verloren hatten, boten dem deutschen Team wenige Fehler an und zogen letztlich verdient ins Endspiel ein. Deutschland kassierte dagegen nach vier Siegen die erste Niederlage im Turnier, hat aber im Spiel um den dritten Platz gegen Brasilien

„Natürlich sind wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden, aber wir haben unser Bestes gegeben. Italien ist physisch sehr stark und war am Ende einfach besser“, gab sich Libera Patricia Nestler (SRH Fernhochschule) als faire Verliererin. „Es war unser Hauptziel, das Halbfinale zu erreichen, das Finale wäre ein Bonus gewesen. Wir hätten es schaffen können, aber wir waren auch etwas müde vom Spiel gegen Polen gestern.“

Bei den Männern steht jetzt bereits fest, dass es bei den Heimspielen keine Medaille geben wird: Im Viertelfinale musste sich das Team von Thomas Ranner klar nach drei Sätzen den starken Japanern geschlagen geben. „Sie haben eine fantastische Defense gespielt, aber wir hätten unsere Größe und Körperlichkeit besser nutzen müssen. Leider hat das nicht funktioniert“, sagte ein enttäuschter Simon Kohn (SRH Fernhochschule). In den verbleibenden Partien ist nun Rang fünf das Ziel.

Im Finale über 100 Meter Freistil erwischte Ole Mats Eidam (University of Michigan, USA) einen großartigen Start und wendete als Dritter nach der halben Distanz. Am Ende gingen dem 22-Jährigen aber ein wenig die Kräfte aus, sodass er diese Platzierung nicht halten konnten. Mit dem fünften Platz kann Eidam dennoch sehr zufrieden sein. Im zweiten Finale des Tages mit deutscher Beteiligung musste sich Marian Plöger (University of Michigan, USA) der starken internationalen Konkurrenz über 1.500 Metern Freistil stellen. Als Außenseiterin gestartet konnte sie dem Tempo der Amerikanerinnen Kate Hurst und Ann Jorgenson nicht mitgehen und wurde sechste.

Für das Team Studi verbleiben in den kommenden Tagen noch weitere Chancen auf Podestplatzierungen. Nicole Maier (University of Ohio, USA) qualifizierte sich über 200 Meter Freistil ebenso für den Endlauf am Dienstag wie Ole Eidam und Björn Kamann (University of Tennessee, USA) über 100 Meter Schmetterling. Jermias Pock (University of Indianapolis, USA) glänzte im Halbfinale über 50 Meter Brust sogar mit persönlicher Bestzeit und tritt ebenfalls im Finale an.

Am ersten Tag im Bochumer Lohrheidestadion stand für das deutsche Leichtathletik-Team neben Vorläufen und Qualifikationen lediglich das Finale über 10.000 Meter der Frauen an. Als einzige deutsche Starterin war Kira Weiß (HS Ansbach) vertreten. Noch vor wenigen Tagen hatte sie bei der U23-Europameisterschaft in Bergen (Norwegen) über die gleiche Distanz Silber gewonnen. Diese Belastung machte sich heute bemerkbar, sodass sie das Rennen aus aussichtsreicher Position aufgeben musste. Das erste Leichtathletik-Gold der FISU Games ging indes an die Slowenin Klara Lukan, die sich zudem auch einen FISU-Rekord sicherte (31:25,84 Minuten).

Zuvor hatte sich die frischgebackene U23-Vizeeuropameisterin Samira Attermeyer (Uni Bochum) souverän für das Finale im Weitsprung qualifiziert. Mit 6,22 Metern belegte sie in ihrer Qualifikationsgruppe den dritten Rang. Jana Lakner (OTH Regensburg) und Annkathrin Hoven (DSHS Köln) treten nach den Vorläufen über 400 Meter am Dienstag ebenso im Halbfinale an, wie Maurice Grahl (IST Hochschule für Management) über die 100 Meter Sprintdistanz. Auch Steven Richter (TU Chemnitz) und Mike Sosna (IU Internationale HS) überstanden die Qualifikation mit dem Diskus und werfen am Dienstag im Finale um Edelmetall.

Mit dem Sieg bei der WUC Beachvolleyball 2024 in Rio de Janeiro (Brasilien) sind Max Just (HU Berlin) und Philipp Huster (SRH Fernhochschule) quasi als Titelverteidiger bei den FISU Games angetreten. Im ersten Gruppenspiel auf dem Centre Court in Duisburg erfüllten die beiden die Erwartungen und siegten mit 2:0 gegen Iannis Alb und Radu Mihai Muresan aus Rumänien.

Auch Lea Sophie Kunst (IU Internationale HS) und Melanie Paul (DSHS Köln) legten einen souveränen Turnierstart hin und ließen ihren Gegnerinnen aus dem Libanon keine Chance. Im ersten Satz ließ das Duo sogar nur einen Punkt zu und tritt nun mit viel Selbstvertrauen in den verbleibenden ruppenspielen an.

Am fünften Wettkampftag feierte Team Studi zahlreiche Siege in Einzeln und Doppeln. Nach Siegen in ihren Matches treten am Dienstag bei den Frauen Yuki Tsutsui (HS Düsseldorf) und Sophia Klee (AKAD University) im Einzel an, während Lea Lachenmayer (HS für Polizei) als Gruppensiegerin heute nicht antreten musste. Matthias Danzer (Uni Erlangen-Nürnberg),

Timotius Köchling (beide IU Internationale HS) und Kirill Fadeev (Uni Düsseldorf) halten bei den Männern in der Runde der letzten 64 die deutsche Fahne hoch, wobei Danzer als Gruppenerster seinen Platz bereits sicher hatte. Zudem sind Franziska Schreiner (AKAD University) und Benno Oehme (IU Internationale HS) bereits für das Hauptfeld gesetzt.

In den Doppeln zeigte Team Studi souveräne Leistungen: Sowohl Lea Lachenmayer und Yuki Tsutsui bei den Frauen als auch die Männer-Duos Matthias Danzer und Timotius Köchling sowie Kirill Fadeev (Uni Düsseldorf) und Benno Oehme (IU Internationale Hochschule) zogen in die nächste Runde ein.

Das Mixed Double aus Sophia Klee und Matthias Danzer musste dagegen die einzige Niederlage des Tages hinnehmen und verpasste damit den Sprung ins Achtelfinale.

Sowohl Gina Dittmann (FernUni Hagen) als auch Sina Herrmann (IU Internationale Hochschule) sicherten sich im Tennis mit ihren jeweiligen Einzelmatch-Siegen den Einzug ins Viertelfinale des Turniers. Dittmann konnte sich in ihrem Duell in zwei starken Sätzen gegen die Erstgesetzte im Feld und Nummer 152 der Weltrangliste Aneta Kucmova aus Tschechien durchsetzen.

Bei den Herren gewann Alessio Vasquez (Louisiana State University, USA) sein Duell gegen den Japaner Yua Taka und zieht damit ebenfalls ins Viertelfinale ein. „Wir hatten im Vorfeld nicht damit gerechnet, dass es für unsere Tennisspielerinnen und -spieler so gut läuft“, freute sich Disziplinchef Uwe Scholz über das erfolgreiche Abschneiden seines Teams.

Im Doppel Mixed, das nach einer Gewitterunterbrechung am Vortag fortgesetzt wurde, verloren Anastasia Simonov (DSHS Köln) und Nino Toto (Uni Bochum) ihr Duell gegen Chinese Taipeh (2:1) in der Runde der Besten 32 und schieden damit aus.

Am Ende des Teamwettbewerbs der Florett-Fechterinnen steht ein starker fünfter Platz für das Quartett um Marie Höfler, Celia Hohenadel (beide Uni Heidelberg), Anna Kothieringer und Lara Witt (beide LMU München) zu Buche. Im Duell gegen Frankreich fochten die Damen lange gleich auf, mussten sich am Ende aber geschlagen geben und verpassten so den Einzug in die Medaillengefechte. „In der Platzierungsrunde haben die Mädels dafür nochmal eine Schippe draufgelegt und sind verdient Fünfte geworden“, so Benjamin Denzer, Präsident des Deutschen Fechterbundes. „Die Leistung gibt Schwung

und Motivation für die beiden letzten Mannschaftsentscheidungen morgen.“

Im Teamentscheid der Herren mit Degen erwischte das Team Studi um Mika Ehringshaus (Uni Mannheim), Julius Ruppenthal (Uni Mannheim), Max Straub (Uni des Saarlandes) und Michael Trebis (Uni Würzburg) einen schwarzen Tag und musste sich mit Platz 18 zufriedengeben.

Gegen Wasserball-Nation Ungarn musste sich Team Studi im Duell um den Gruppensieg mit 13:15 geschlagen geben. Die Partie war eng und von Spannung geprägt. Zu keiner Zeit konnte sich eines der beiden Teams wirklich absetzen. Kurz vor Schluss setzte Deutschland nochmal alles auf Offensive und konnte die Ungarn beinahe noch einholen, die aber in der letzten Sekunde den Schlusspunkt setzten. Am Mittwoch trifft Deutschland im Viertelfinale auf Südkorea. Die Chance auf eine Revanche gegen Ungarn besteht zudem noch im weiteren Turnierverlauf.

Gegen Chile gab es für das deutsche Basketball Team den dritten Sieg im dritten Spiel. Das 82:48 gegen Chile sicherte den Männern den Gruppensieg. Im Viertelfinale wartet nun die Auswahl Rumäniens.

Heute standen im Taekwondo die Kämpfe von Elia Pörsch (Uni Mainz) in der Klasse bis 74 Kilogramm, Laura Goebel (ISM International School of Management) bis 62 Kilogramm und Esmeralda Husovic (HS München) ab 73 Kilogramm an. Pörsch landete auf Platz 17, Goebel und Husovic mussten sich im Achtelfinale ihren Gegnerinnen geschlagen geben und erreichten am Ende beide einen neunten Platz.

Quelle: Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband (adh) · SPPOriginalmeldung ↗
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