FußballPressemitteilung

3. Liga komplett live bei MagentaSport: Essen gewinnt 1. Heimspiel seit 5 Monaten, Verl holt 3 Punkte bei schwachem TSV 1860 München

Sechzig-Kapitän Lex fordert neuen Trainer: „Der muss uns wieder auf Vordermann bringen“

Blamage für den TSV 1860 München beim 0:3 gegen den SC Verl. Im Klub herrscht wieder mal Ausnahmezustand. Interimstrainers und Sportchefs Günther Gorenzel kann dem Team nach der Köllner-Entlassung nicht die Impulse geben, die er angekündigt hatte. „Wenn du die Tore so herschenkst und dir die Chancen vorne so hart erarbeiten musst, dann ist es schwer, Punkte mitzunehmen“, erklärt Gorenzel. Für Kapitän Stefan Lex muss ein neuer Trainer her: „Der muss uns wieder auf Vordermann bringen. Der muss wieder Energie reinbringen und dann brauchen wir Erfolgserlebnisse, wenn man sieht, wie verunsichert wir sind.“ RW Essen holt durch ein 2:0 gegen den BVB II den ersten Heimsieg seit 5 Monaten. „Es war Zeit, den Bock umzustoßen. Ich bin glücklich und erleichtert für den Moment“, freute sich Essens Trainer Christoph Dabrowski.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen und Clips der Sonntagsspiele – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Am Montag schließen Oldenburg gegen Halle den 23. Spieltag ab – live ab 18.45 Uhr bei MagentaSport.

Die Stimmung der Sechzig-Fans im Grünwalder hat wieder mal einen Tiefpunkt erreicht. Statt die Chance der Konkurrenz zu nutzen, verfallen die Löwen zudem in einen neuen spielerischen Tiefpunkt. „Wir sind Löwen und ihr nicht“, schimpfen die Fans daraufhin.

„Das ist wirklich bitter. Wenn du wieder hier mit 0:3 verlierst, dann ist die Kritik der Fans und die Pfiffe auch nachvollziehbar“, konstatierte Sportchef und Interimstrainer Günther Gorenzel: „Wenn du die Tore so herschenkst und dir die Chancen vorne so hart erarbeiten musst, dann ist es schwer, Punkte mitzunehmen.“ Das sei so „aufgrund der psychischen Situation der Spieler.“

Gorenzel warf Michael Köllner raus, um es mit Co-Trainer Reisinger zu richten – die Bilanz: 2 Pleiten, 1 Unentschieden – eine bescheidene Ausbeute. „Man muss jetzt mit der Mannschaft erneut sprechen. Es kann nicht sein, dass wir so viel Aufwand betreiben im Pressing, auch viel Ballgewinne haben und dann dem Gegner solche Chance hinwerfen. Dann ist es schwer, was Zählbares mitzunehmen.“

Seine Zukunft, so Gorenzel, müssten die Gremien entscheiden. Dann sein Standardsatz: „Ich versuche das zu beeinflussen, was ich beeinflussen kann und mich auf meine Arbeit zu konzentrieren.“

Der Link zum Gorenzel-Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=cVRoR0szWU1Na0U5U3E5TU16b1N2Zz09

„Unfassbar, die Fans sind zu Recht sauer!“ - Kapitän Stefan Lex sehnt offenbar einen neuen Trainer herbei: „Ich glaube, dass ein neuer Trainer kommen wird. Der muss uns wieder auf Vordermann bringen. Der muss wieder Energie reinbringen und dann brauchen wir wieder Erfolgserlebnisse, wenn man sieht, wie verunsichert wir sind.“

Lex zum aktuell wieder schwelenden Streit zwischen Präsidium und Gesellschafter: „Dem Verein ging´s am besten als Ruhe geherrscht hat. Aber das ist nichts, was wir beeinflussen können.“

Der Link zum Lex-Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=Skl1bkJwN0UxUk10TU9JQXlPWkFMdz09

Verls Trainer Mitch Kniat: „Ich bin wirklich stolz. Wenn man das Spiel über 90 Minuten sieht, dann geht der Sieg auch in der Höhe in Ordnung, Ohne irgendwie arrogant zu wirken.“

Kniat freut sich für den eingewechselten Jesse Tugbenyo, der nach seiner Einwechslung prompt das 2:0 erzielte und eine erstaunliche Leidensgeschichte hat: „Unabhängig von dem Sieg freut es mich für Jessi. Viele wissen das wahrscheinlich gar nicht: Er hatte vor 2 Jahren einen Genickbruch, schwere OP gehabt, dann ist eine Schraube locker geworden und er ist wieder ein halbes Jahr ausgefallen. Warum der Junge 3. Liga spielen kann, hat man heute gesehen. Für ihn freit´s mich extrem – nicht nur als Spieler, sondern auch als Mensch.“

Der Link zum Kniat-Interview. https://www.clipro.tv/player?publishJobID=TDJqTVREazR5enhzeUxIQ25yRWJwZz09

Ein Traumtor von Thomas Eisfeld bringt Essen nach 5 Monaten des Wartens in eigenem Stadion auf die Siegerstrasse. Höchste Kanervalsstimmung bei RWE.

„Der Sieg ist schon aufgrund der besseren Chancen hochverdient“, glaubt Essens Trainer Christoph Dabrowski hochzufrieden: „Es war Zeit, den Bock umzustoßen. Dass wir nicht bis zum Schluss zittern müssen, das zweite noch oben draufsetzen und zu null spielen Ich bin glücklich und erleichtert für den Moment.“

Dabrowski hatte ein glückliches Händchen, brachte Thomas Eisfeld von Beginn an, der nach 51 Minuten das 1:0 per Volley-Abnahme traumhaft besorgte: „Dafür liebt man den Fußball. Ich habe ihn gefragt, wo er den rausgeholt hat. Er hat mir gesagt, dass er den schon mal drin hat!“

Der Link zum Dabrowski-Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=a2JyWE1GL1dwclI0bXYrOFU4OGREQT09

Dortmunds Zweite kassiert die 8. Niederlage im 9. Spiel, daran ändert auch der neue Trainer Jan Zimmermann nichts, der vom Abstieg nichts wissen will, stattdessen die positiven Themen herausheben will: „Wir sind gut gestartet, haben dann Essen so ein bisschen reinholt mit unseren Fehlern. Dann kriegen wir das Tor des Monats rein und danach haben nicht mehr die Struktur. Da merkt man, dass es eine junge Mannschaft ist, aber die sich dann auch nicht mehr so an den Plan gehalten hat, wie wir uns das vorgestellt haben.“

Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=Qy9pSjBvbDlFbjhKSDdBV2doelorZz09

Quelle: MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH · SPPOriginalmeldung ↗
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