FußballPressemitteilung

3. Liga komplett live bei MagentaSport: Bielefeld verpasst wichtigen Sieg im Abstiegskampf in letzter Sekunde

„Malen nach Zahlen“ bei Nachspielzeit - Arminia-Trainer Kniat motzt nach spätem 1:1 über Schiri: „Da kann ich auch mein Patenkind hinstellen“

Arminia Bielefeld verließ nach dem 2:0 gegen Duisburg laut Trainer Mitch Kniat vorerst die Intensivstation, zeigt sich gegen den FC Ingolstadt lange im stabilen Zustand, doch kassiert dann einen Rückschlag. 1:1 heißt es am Ende zwischen Ingolstadt und der Arminia – weil Sebastian Grönning in der 6. Minute der Nachspielzeit den Ausgleich des FCI nach einer Ecke köpft. Zu dem Zeitpunkt ist die fünfminütige Nachspielzeit eigentlich abgelaufen, was Kniat auf die Palme bringt: „Ich könnte auch mein Patenkind Lani dahinstellen. Dann macht sie „Malen nach Zahlen“, schreibt eine Zahl auf die Auswechseltafel und danach gucken wir mal, wie der Bock hat. Das nervt mich halt. Es war in Lübeck 1:1 dasselbe. Und dann kommt die Ausrede: ‚Weil ihr auch eine Gelbe Karte bekommt beim Einwurf, lass ich länger spielen.‘ Ja ok, dann schreib‘ direkt 14 Minuten drauf und dann spielen wir 14 Minuten.“ Auch Arminia-Torschütze Louis Oppie, der in der 40. Minute die zwischenzeitliche Führung besorgt, ist verärgert: „Es ist gerade einfach nur frustrierend, weil du so eine scheiß Ecke nicht kriegen musst.“ Bielefeld verpasst damit 3 wichtige im Abstiegskampf. Mit 37 Punkten sind die Ostwestfalen bei Weitem noch nicht aus dem Gröbsten raus – im Gegenteil: Waldhof Mannheim (Samstag, ab 16.15 Uhr gegen Haching) kann am Wochenende nach Punkten gleichziehen und der Hallesche FC (Sonntag, 19.15 Uhr gegen Ulm) – aktuell auf einem Abstiegsplatz – auf 2 Zähler verkürzen.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen vom Auftakt des 32. Spieltags in der 3. Liga – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Weiter geht es am Samstag mit dem Spitzenduell zwischen dem Dritten Preußen Münster und Tabellenführer Jahn Regensburg – ab 13.30 Uhr in der Konferenz oder ab 13.45 Uhr als Einzelspiel. Es folgt der Super-Sonntag bei MagentaSport: Erst empfangen kriselnde Dresdner den 1. FC Saarbrücken (ab 13.15 Uhr), dann kommt es zum Ruhrpott-Derby zwischen Essen und Duisburg (ab 16.15 Uhr). Zum Abschluss reist Aufstiegskandidat Ulm nach Halle – live ab 19.15 Uhr bei MagentaSport.

Nach chancenarmen ersten 40 Minuten sorgt Bielefelds Außenverteidiger Louis Oppie für den Türöffner. Im 2. Durchgang verpasst die Arminia in einem offenen Schlagabtausch das 2. Tor, doch auch Ingolstadt hat vor allem nach Standards eine Vielzahl an Möglichkeiten. In der 6. Minute der Nachspielzeit köpft Sebastian Grönning eine Ecke zum Ausgleich ein. Bielefeld verpasst den ganz großen Befreiungsschlag aus dem Abstiegskampf.

„Wut ist das, was mich gerade gut beschreibt!“ Bielefelds Trainer Mitch Kniat ist nach dem Spiel äußerst erbost darüber, dass die Ecke vor dem Gegentor noch gegeben wurde, obwohl die Nachspielzeit abgelaufen war: „In der letzten Minute das Tor zu bekommen – ich könnte echt abkotzen. (…) Ich könnte auch mein Patenkind Lani dahinstellen. Dann macht sie „Malen nach Zahlen“, schreibt eine Zahl auf die Auswechseltafel und danach gucken wir mal, wie der Bock hat. Das nervt mich halt. Es war in Lübeck 1:1 dasselbe, dass wir das Tor eine Minute drüber bekommen haben. Und dann kommt die Ausrede: ‚Weil ihr auch eine Gelbe Karte bekommt beim Einwurf, lass ich länger spielen.‘ Ja ok, dann schreib‘ direkt 14 Minuten drauf und dann spielen wir 14 Minuten.“

Ist das auch Fingerspitzengefühl, trotz abgelaufener Nachspielzeit die Ecke noch durchgehen zu lassen? „Wir können die ganze Saison durchgehen, wir haben es nicht einmal bekommen. Nach 5 Minuten wird immer abgepfiffen, wenn wir hinten liegen und deshalb rege ich mich auf. Das ist halt immer diese schöne Grauzone.“

Das Unentschieden reicht Kniat im Abstiegskampf nicht: „Es ist ein Punkt. Der ist auf jeden Fall zu wenig. Das heißt, es wird die Situation sein wie vorher: Wir müssen weiter punkten, wir immer dreifach punkten, weil du sonst auf der Stelle stehen bleibst. Das wollen wir nicht. Wir wollen da unten rauskommen.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=NC9Ebnc1dWlGZVBMWUZzWmI1Tk5hR2RKL3pPTG5NR25hdzlkeVpZMWduST0=

Bielefelds Torschütze Louis Oppie kann sich ob des späten Gegentors nicht über sein Tor freuen: „Es ist gerade einfach nur frustrierend, weil du so eine scheiß Ecke nicht kriegen musst – vor allem, wenn man schon eine Minute über der normalen Nachspielzeit ist. Dann kriegst du noch so eine scheiß Ecke gegen dich gepfiffen. Einfach sauer gerade.“

Trotz des späten Ausgleichs versucht Oppie, Optimismus für das Ziel „Klassenerhalt“ auszustrahlen: „Es bleibt trotzdem ein Scheiß-Moment gerade. Aber ich bin völlig zuversichtlich, was die nächsten Wochen angeht. Wenn man sich die letzten Wochen von uns anguckt, habe ich vollstes Vertrauen in das ganze Team. Wir halten zusammen und werden das gemeinsam schaffen.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=bnV0SVN6QVdDVXRudHduZHdLc01XSGRxNUJYSnFMNlg1Z0x2UmVHQXBOMD0=

Ingolstadts Trainer Michael Köllner hebt die Einstellung seines Teams hervor: „In der 1. Halbzeit war es ein ereignisarmes Spiel. Beide Mannschaften waren um Kontrolle bemüht. (…) In der 2. Halbzeit haben wir dann schon das Tempo forciert, waren am Drücker. Es gab sicherlich die ein oder andere Kontermöglichkeit für Bielefeld. Aber vor allem über Standards waren wir brutal gefährlich. Dass wir es in der Nachspielzeit noch hinbekommen, das zeigt natürlich die Mentalität und den Charakter der Truppe.“ Der Link zum Interview: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=WmJRb3R5SGVyY0tvb0FvNnQ3a042SWQzRC9NelVOQ3dXWUlQdmIzOGw1bz0=

live in der Konferenz ab 13.30 Uhr, als Einzelspiel ab 13.45 Uhr abrufbar: VfB Lübeck – SC Verl, SV Sandhausen – Borussia Dortmund II, Erzgebirge Aue – SC Freiburg II, TSV 1860 München – Viktoria Köln, Preußen Münster – SSV Jahn Regensburg

Quelle: MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH · SPPOriginalmeldung ↗
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