FußballPressemitteilung

3. Liga komplett live bei MagentaSport 23. Spieltag– am Samstag ab 13.30 Uhr top: Regensburg gegen Bielefeld

Der Familienvater Boyd hilft Mannheim mit 2 Toren beim Ex-Klub Halle im Abstiegskampf: „Der Druck ist gewaltig“

„Du bist hier nicht auf Klassenfahrt!“ - Terrence Boyd setzt ein Ausrufezeichen für seinen neuen Klub Mannheim beim Ex-Klub Halle, trifft gleich doppelt und siegt erstmals für den Waldhof. Mannheim (17. Platz) fegt Halle (16. Platz) mit einem 4:1-Auswärtssieg weg und bringt den Tabellenkeller noch näher zusammen. Zwischen Platz 13 (Köln) und Platz 19 (Lübeck) liegen lediglich 5 Punkte. Mannheim holt damit erst den 2. Auswärtsdreier der Saison. Wichtig ist der Sieg auch für Mannheim-Trainer Rüdiger Rehm, der nach der Niederlage gegen Dresden „Trainer raus“ hinnehmen musste. „Ich bin derjenige, der mich am meisten unter Druck setzt. Die Jungs setzen sich auch unter Druck. Ich versuche, ihnen den Druck immer wieder zu nehmen, aber sie auch anzupeitschen. Wir haben gezeigt, dass wir mit Druck umgehen können“, freut sich Rehm nach dem Sieg gegen Halle. Dabei kann Rehm jetzt auch auf einen neuen Torjäger zählen, der in einer sehr offenen Art über seinen schwierigen Wechsel von Lautern nach Mannheim spricht, denn er ist noch nicht voll akzeptiert. „Das braucht alles seine Zeit. Das war damals auch wie heute eine Entscheidung eines Familienvaters. Ich kann am Ende in den Spiegel schauen und sagen: Ich musste meine Familie nicht verlassen. Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht, da wir gesagt haben, wir werden die Kinder nicht aus dem Umfeld rausreißen. Damit muss ich auch leben. Ich habe noch ein bisschen Leben vor mir und diese Bindung will ich nicht kaputt machen, nur durch den Beruf Fußball“, gibt Boyd im MagentaSport-Interview viel Privates preis, sagt aber auch über den Druck beim Waldhof: „Der ist gewaltig!“ Halle kassiert nach 2 Siegen einen Dämpfer. „Es hat einfach nicht sein sollen. Wir haben wahnsinnig viel investiert, aber nichts zu Ende gebracht. Sehr fahrig und viel zu kompliziert“, kritisiert Sreto Ristic.

Nachfolgend die Stimmen und Clips vom Auftakt des 23. Spieltags aus der 3. Liga am Freitag – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Weiter geht es am Samstag mit u.a. Regensburg gegen Bielefeld – live ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 Uhr im Einzelspiel bei MagentaSport.

Mannheim ist im Jahr 2024 angekommen und holt den ersten Dreier des Jahres. Großen Anteil hat Ex-Halle-Stürmer Terrence Boyd, der mit einem Doppelpack den Grundstein für den Sieg legt. Damit rückt der Tabellenkeller über Nacht noch enger zusammen. Zwischen Platz 13 (Köln) und Platz 19 (Lübeck) liegen lediglich 5 Punkte.

Rüdiger Rehm, Trainer Mannheim: „Ich freue mich unheimlich für die Mannschaft. Dass sie das geschafft hat, sich zu belohnen und auch nachzulegen. Der einzige Wermutstropfen ist die Rote Karte. Das tut uns weh, aber deswegen haben wir die Jungs dahinter, die das auffangen. Im Moment tut uns das sehr, sehr gut… Nach jedem Sieg fällt eine gewisse Last ab. Wir bauen uns ja immer Druck auf. Ich bin derjenige, der mich am meisten unter Druck setzt. Die Jungs setzen sich auch unter Druck. Ich versuche, ihnen den Druck immer wieder zu nehmen, aber sie auch anzupeitschen. Wir haben gezeigt, dass wir mit Druck umgehen können. Es wäre aber schön, wenn wir nicht immer so einen extremen Druck auf unsere Schultern legen würden, sondern dass wir sagen: Das war ein guter Start und jetzt geht es weiter.“ Der Link zum Clip: https://clipro.tv/player?publishJobID=VlNQYWJwMVN4U0lEK0Z5ZStrK2tuWjcyVVhlU2FmZ1Bhbm43NXdpb0s4Zz0=

Terrence Boyd, Doppeltorschütze Mannheim: „Es waren seltsame Gefühle, hier wieder aufzuschlagen. Es ist schön, alte Gesichter wiederzusehen. Du bist hier aber nicht auf Klassenfahrt. Wir haben immer noch einiges vor uns. Das war ein wichtiges Spiel. Nach dem Spiel kann ich gerne mit den Leuten quatschen. Es war wichtig, dass wir für den Kopf so ein Erfolgserlebnis hatten. Jetzt können wir hoffentlich einen Run starten. Wir müssen jetzt weiter punkten, punkten, punkten. Es hat sich noch nichts getan in der Tabelle.“

Zu seinem verweigerten Jubel gegen seinen Ex-Klub: „Das gehört sich so. Ich war auch 2,5 Jahre hier. Das war eine sehr, sehr schöne Zeit. Das war das 1. Mal, dass ich auf den HFC treffe, seit ich abgehauen bin. Beim 2. Tor hätte ich aber fast gejubelt, da hätte ich das fast vergessen. Ich bin ja auch nur ein Mensch. Du kannst da nicht klar denken.“

Über den Druck aus dem Umfeld: „Der ist gewaltig. Aber am Ende des Tages fokussiert du dich einfach auf das, was du am besten kannst. Auf die kleinen Dinge und dann führt das meistens auch zum Erfolg. Es ist noch nichts verändert trotz des Sieges. Dieser Druck bleibt noch bestehen. Man hat aber gesehen, dass wir dem standhalten können und das wir was draufhaben.“

Über seine Wechsel-Entscheidung und den Unmut der Fans: „Das braucht alles seine Zeit. Das war damals auch wie heute eine Entscheidung eines Familienvaters. Ich kann am Ende in den Spiegel schauen uns sagen: Ich musste meine Familie nicht verlassen. Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht, da wir gesagt haben, wir werden die Kinder nicht aus dem Umfeld rausreißen. Damit muss ich auch leben. Jetzt heißt es: Weiter arbeiten und genießen… Ich habe noch ein bisschen Leben vor mir und diese Bindung will ich nicht kaputt machen, nur durch den Beruf Fußball.“

Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=MUg5TnVpMVRzUWRxbXdRcHlIOHVqOXZreDZIdzRmVkd4aldwUVB4aFVYYz0=

Sreto Ristic, Trainer Halle: „Wir haben gut begonnen und waren gut im Spiel. Der Gegner lag mit der 1. Chance mit 1:0 vorne. Das ist einfach zu viel. Gerade jetzt am Ende einer englischen Woche. Wir hatten einen bitteren Tag. Das muss man so sagen. Ich glaube nicht, dass es ein Spiel mit 4 Toren Unterschied war, als es 4:0 stand. Es hat einfach nicht sein sollen. Wir haben wahnsinnig viel investiert, aber nichts zu Ende gebracht. Sehr fahrig und viel zu kompliziert.“

Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=ZXQ2dHpWMGVrQXRFSEMrVG83L0pWYW55Zks5TUx3d1QyaDBxRjJnd1pEcz0=

Brian Behrendt, Halle: „Das Spiel hat sich nicht gut angefühlt. Ich denke, wir sind ganz okay reingekommen. Je länger das Spiel gedauert hat, desto eher hat man die 6 tage gemerkt, die wir jetzt hinter uns haben. Die 50:50-Entscheidungen sind alle gegen uns gelaufen. Trotz Rückstand sind wir positiv geblieben und haben mit Ball viel kreiert. Das hat sich am Ende nicht so angefühlt, als hätten wir mit 3 Tore Unterschied verlieren müssen.“

Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=UWw5b2JrM0dkcmNMZkhHZW83ZUJmQkFOWUEwZEQrTTZrOG8zcXdZZXU2UT0=

Ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.45 im Einzelspiel: 1. FC Saarbrücken – FC Ingolstadt, Viktoria Köln – SpVgg Unterhaching, SSV Jahn Regensburg – DSC Arminia Bielefeld, SC Freiburg II – SC Verl, SSV Ulm – MSV Duisburg

Quelle: MagentaSport / Jörg Krause, thinXpool TV GmbH · SPPOriginalmeldung ↗
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