MotorsportPressemitteilung

24h-Nürburgring-Sieger Engel über Lackaustausch in der DTM und die „kleine Nordschleife“ Zandvoort

Maro Engel reist als DTM-Spitzenreiter nach Zandvoort
Maro Engel reist als DTM-Spitzenreiter nach Zandvoort · © ADAC Motorsport

Sieger des ADAC Ravenol 24h Nürburgring verrät, was ihn an Zandvoort begeistert - „Die DTM ist eine unglaublich harte Serie, von der ich schon als Kind Fan war“

Maro Engel (Monaco) ist traumhaft in die Motorsportsaison 2026 gestartet. Nach einem Sieg und einem dritten Platz beim DTM-Auftakt am Red Bull Ring jubelte der Mercedes-AMG-Pilot vergangenes Wochenende auch über den Gesamtsieg des ADAC Ravenol 24h Nürburgring. Diese Erfolgsserie möchte Engel beim anstehenden DTM-Stopp in Zandvoort (22. bis 24. Mai) ausbauen. Vor dem Rennwochenende an der niederländischen Nordsee spricht der DTM-Tabellenführer über seine besondere Beziehung zur DTM, den Geparden auf seinem Mercedes-AMG GT3 und die Vorfreude auf den Dünenkurs.

Maro, du feierst dieses Jahr Jubiläum und bestreitest deine zehnte DTM-Saison. Welche Bedeutung hat die DTM für dich?

Die DTM steht für mich für absoluten Spitzensport. Es geht eng zu, Tür an Tür, Rad an Rad, ab und an mit ein bisschen Lackaustausch - und genau das macht es so spannend. Die DTM ist eine unglaublich harte Serie, von der ich schon als Kind Fan war. Zu Events wie dem Norisring kommen über 100.000 Zuschauer, die genau diesen Motorsport sehen wollen. Für mich ist die DTM kein Sprungbrett, sondern eine Serie, in der man angekommen ist und sich mit den besten GT-Profis der Welt misst. Genau darin liegt der Reiz. In meine zehnte Saison zu gehen, macht mich stolz und ich freue mich nach wie vor auf jedes bevorstehende Rennen.

Wie blickt man als Tabellenführer mit einigen Tagen Abstand auf das DTM-Auftaktwochenende?

Der Sieg auf dem Red Bull Ring war ein gelungener Saisonstart und eine Bestätigung für die harte Arbeit, die wir im Winter investiert haben. Bei den Testfahrten ging es vor allem darum, die neuen Reifen schnell zu verstehen. Dass wir das direkt in ein so starkes Wochenende am Red Bull Ring umsetzen konnten, fühlt sich sehr gut an. Mein letzter Sieg war auch schon eine Weile her – das hat den Moment umso schöner gemacht und ich habe ihn einfach genossen. Den Abend haben ich gemeinsam mit meiner Frau beim Konzert von Umberto Tozzi ausklingen lassen, was das perfekte Ende für einen sehr schönen Tag war.

Nächster Stopp der DTM ist Zandvoort – was verbindest du mit dem niederländischen Dünenkurs?

Vor allem ganz besondere Erinnerungen an meinen Sieg in der Saison 2023. Das war ein fantastisches Wochenende – tolles Wetter, ein starkes Qualifying und ein sehr gutes Rennen. Für mich war es der erste Sieg in der GT3-Ära der DTM. Wenn du in der DTM auf dem Podium stehst, hast du schon einen sehr guten Job gemacht. Wenn du ganz oben stehst, sind das ganz besondere Momente, auf die man mit Stolz zurückblickt.

Zandvoort ist für mich eine der schönsten Strecken im Kalender. Sie wird nicht umsonst oft als „kleine Nordschleife“ bezeichnet: Es geht bergauf und bergab mit einer Mischung aus schnellen und langsamen Kurven. Die Strecke ist in die Natur eingebettet und jede Runde macht einfach Spaß. Die beiden Steilkurven haben die Strecke noch spektakulärer gemacht. Dazu ist die Atmosphäre dort immer besonders.

Allein seit 2024 stehen 13 Podiumsplätze in deiner DTM-Bilanz. Woher kommt diese Konstanz und wie wichtig ist sie im Titelkampf?

Konstanz ist in der DTM extrem wichtig und entscheidend, wenn du den Titel holen willst. Darauf legen wir als Mercedes-AMG Team Ravenol auch großen Wert. Wir hinterfragen uns nach jeder Session, nach jedem Einsatz und versuchen, uns ständig zu verbessern. Wenn man konsequent das Maximum herausholt, folgen auch die Ergebnisse.

Dein Mercedes-AMG GT3 fällt mit seinem Design sofort ins Auge. Wie ist die Idee entstanden?

Das Design finde ich richtig cool. Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt, passt damit perfekt zum Rennsport und verleiht dem Auto einen besonders prägnanten Look. Die Idee kam tatsächlich von meinem Vater, der in seinem Berufsleben als Designer tätig war, als er mich bei einem Rennen am Norisring besucht hat. In einem Gespräch mit den beiden Verantwortlichen von Ravenol nahm das Ganze dann konkrete Formen an. Mir gefällt es super und ich freue mich darauf, bei den nächsten DTM-Rennen mit dem Gepard wieder auf die Jagd nach weiteren Siegen zu gehen.

Quelle: ADAC DTM · SPPOriginalmeldung ↗
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